[Sonntagsglück] Gemüse Expedition – gebackener Wirsing mit Feta

Es wird mal wieder Zeit für ein erprobtes Rezept aus unserer Küche. Hier wird ja nahezu täglich gekocht und gebacken, doch leider schaffen es die wenigsten Rezepte auf den Blog. Aber dieses möchte ich unbedingt mit euch teilen. Warum nur bin ich nicht schon eher auf die Idee gekommen Kohl zu backen anstatt ihn „nur“ gekocht anzubieten?

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Manchmal sind die naheliegenden Ideen soweit von uns entfernt, aber dabei doch so toll!

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Weniger Müll, mehr Lebensqualität

Heute möchte ich von Maria erzählen. Sie ist eine sehr symphatische ,junge Frau, die im wunderschönen Münster wohnt. Maria ist mir zuerst auf Instagram begegnet, wo sie von ihrem müllfreien Leben unter @zerowaste_munster berichet. Das hat mich neugierig gemacht und ich wollte gerne die Person dahinter kennenlernen. Nur wie mache ich das am besten? Allen Mut zusammen fassen und nach einem Interview fragen – das wäre mein erstes. Im Oktober war es dann soweit.

Wie alles begann

9:00 Uhr im „natürlich unverpackt“ an der Warendorfer Straße in Münster. Eine junge Frau mit Fahrrad kommt auf mich zu. Das muss sie sein. Kurze Zeit später sitzen wir bei einem Cappuccino beieinander. Maria erzählt wie alles im Juni 2016 anfing. Eine Autorenlesung von Bea Johnson im natürlich unverpackt. Es faszinierte Maria und ihre Neugier war geweckt. Der Umzug aus der WG in die eigene Wohnung war das perfekte Timing, um sich von allem zutrennen, dass sie nicht zum Leben brauchte. Dabei schmiss sie die Dinge nicht in den Müll, sondern verschenkte bzw. spendete sie. Denn vieles was man selbst nicht mehr braucht, kann aber noch jemand anderes brauchen. Auf diese Weise muss nichts Neues produziert werden und es werden keine weiteren Rohstoffe benötigt, Verpackungsmüll und Energiekosten entfallen ebenso. Hört sich klasse an! So verwundert es auch nicht, dass sich in ihrer Wohnung keine neuen Dinge befinden: Alles hat sie entweder schon länger oder auf dem Flohmarkt oder bei ebay gefunden.

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Doch Maria geht noch einen Schritt weiter. Sie will auch möglichst plastikfrei leben. Es ist gar nicht so schwer, denn die Plastikschüssel lässt sich durch eine Glas- oder Edelstahlschüssel ersetzen. Ihre Lebensmittel und Hygieneartikel findet sie im natürlich unverpackt. Für den Einkauf hat sie Gläser gesammelt, in denen sich nun Linsen, Popcornmais, Mehl, Nudeln und mehr transportiert und aufbewahrt. Sie hat eine Gemüsekiste abonniert bei einem örtlichen Bauern, die ihr wöchentlich neues Obst und Gemüse ins Haus bringt. Ganz ohne Plastik und dazu noch in Bioqualität und regional angebaut. Für Maria ist das praktisch, denn auf den Markt geht sie nur selten und so probiert sie sich durch für sie unbekannte Sorten und muss Neues ausprobieren. Wenn mal etwas übrig bleibt, wird es am nächsten Tag verwertet.

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Die Wurmkiste

Und auch für den Bioabfall hat sie eine Alternative zur Biomülltonne gefunden: eine Wurmkiste. Diese steht bei Maria in der Wohnung und ist somit auch für Städter ohne Garten und Kompost eine gute Alternative. Die zerkleinerten Bioabfälle werden darin gelagert und von den Würmern zu allerfeinsten Kompost zersetzt. Etwas Probleme bereiten Maria die Fruchtfliegen, sie ist noch am ausprobieren wie sie diese am besten in den Griff bekommt.

Kleidung

In Punkto Kleidung näht sie entweder selber oder kauft fairtrade ein. Es ist ihr wichtig, dass die Kleidung fair produziert wurde egal ob in Deutschland oder andernorts, so lange wie die Arbeiter von ihrer Arbeit leben können und unter fairen Bedingungen arbeiten und die Kleidung anfertigen.

Vorleben, nicht belehren

Wird deine Lebenseinstellung eigentlich von allen akzeptiert oder bekommst du häufig Gegenwehr aus dem Freundes- und Bekanntenkreis?
Maria will nicht andere belehren und meint auch keinesfalls, dass ihr Weg der beste sei. Sie ist nicht immer direkt in Freundschaften und berichtet von ihrer Lebensweise, aber wer tut das auch? Die Akzeptanz anderer Meinungen ist das A und O. So war sie mit einem alten Freund im Urlaub. Am ersten Tag waren sie gemeinsam im Supermarkt einkaufen. Total selbstverständlich nahm der Freund eine Plastiktüte zum Verstauen und Transport der Einkäufe mit. Maria wollte ihren Freund nicht einnehmen mit ihrer Lebensweise. Die lange Zeit, die sie sich nicht gesehen hatten, hat sie verändert, doch mit der Tür ins Haus fallen? Nein, das ist nicht ihre Art.
Bei den folgenden Einkäufen im Supermarkt, am Obststand und auch für belegte Brote beim Bäcker hatte Maria ihre Stoffbeutel mit und packte die Einkäufe dort hinein. Sie hat ihren Freund keinesfalls auf die Nase gebunden, dass sie Müll und Plastik meidet, viel mehr hat sie es ihm vorgelebt. Ihr Freund hat es gesehen, nachgefragt, nachgedacht und am Ende mitgemacht. So kam es, dass Maria ihrem Freund eine ihrer Stoffbeutel schenkte am Ende des Urlaubs. Es macht mir Mut, dass es geht und auch von anderen akzeptiert wird.

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Gibt es auch Nachteile?
Maria sagt nein oder nur wenige. Man muss selbst etwas planen und organisieren. Der größte Nachteil ist wohl, dass man schnell überall Plastik sieht. Es wird einem viel bewusster, zum Beispiel das Biogemüse im Biosupermarkt, welches alles zusätzlich in Plastik eingepackt ist. Ein weiterer Nachteil ist, dass man gar nicht direkt merkt, was man da macht. Denn nicht anfallender Müll, ist ja auch nicht sichtbar. Mittlerweile hat sie eine Liste, in der sie notiert wann sie Müll und Plastik vermieden hat.

Mein Fazit

Maria ist eine tolle Frau. Müllvermeidung und zerowast-Leben geht, doch ob ich das auch mit Familie hinbekomme? Doch Maria sagt: Nimm den Druck raus. Probiert es aus und fangt klein an. Wichtig ist, dass ihr neugierig bleibt.
Als erstes werden wir wohl eine Liste anfertigen, denn dann wird alles greifbarer für uns und besonders für die Kinder, denen das alles manchmal etwas suspekt vorkommt. Und an Dinge wie Batterievermeidung und Wurmkiste hätte ich wohl ohne Maria und das Interview nie gedacht.

Und mein Tipp an euch:
Regelmäßig findet im natürlich unverpackt in Münster an der Warendorfer Straße Treffen statt, wenn ihr also Interesse habt, dann informiert euch bei Maria oder im natürlich unverpackt direkt.

Eure Chance

Wer es bis hier her geschafft: Respekt!
Mich interessiert wie ihr eure Einkäufe nach Hause transportiert? Habt ihr immer einen Stoffbeutel dabei oder einen Korb im Auto stehen oder doch gelegentlich die Plastiktüte?
Gerne möchte ich den Prozess der Vermeidung von Plastiktüten für den Einkauf entgegenwirken und deshalb habt ihr die Chance einen Einkaufsbeutel zu gewinnen (von mir genäht). Dazu lasst ihr mir hier einen Kommentar mit einem Hinweis wie ihr eure Einkäufe transportiert und wie man weiteren Müll vermeiden kann bis zum 17.02.2017 23:59 Uhr hier.

Teilnahmebedingungen

Um am Gewinnspiel teilzunehmen musst du mindestens 18 Jahre alt sein und einen Wohnsitz in Deutschland haben. Bitte hinterlasse eine gültige Email Adresse im Feld Email, damit ich dich kontaktieren kann. Diese wird nicht veröffentlicht. Du erklärst dich einverstanden, mir im Falle des Gewinnes deine Adresse zu senden. Die Adresse wird nur für den Versand des Gewinnes genutzt und danach gelöscht.
Jeder darf nur einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen und sollte dem Blog folgen.
Kommentare, die bis zum 17.02.2017 um 23.59 Uhr hinterlassen werden landen im Lostopf.
Der Gewinner wird von meiner Losfee ausgelost und per Email benachrichtigt. Wenn ich drei Tage nach Gewinnbenachrichtigung keine Antwort erhalte, ziehe ich einen neuen Gewinner.
Der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

[Mmi] Miniweekender oder eine Schwimmtasche

Am heutigen Mittwoch möchte ich euch endlich den Miniweekender aus dem Buch „Meine Tasche, mein Design“ zeigen. Ich habe sie für die Nichte zum Geburtstag genäht, denn die kleine Dame mit ihren nun 7 Jahren hatte keine wirklichen Wünsche. Ist ja auch schwierig so direkt nach Weihnachten. Doch dann hat mir ihre Mama den Tipp gegeben, dass die Nichte jetzt im Februar einen Schwimmkurs besuchen wird.

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Im Stoffladen des Vertrauens habe ich erstmal nach geeigneten Stoffen gesucht, bevor ich dann tatsächlich ein Schnittmuster herausgesucht hatte. Der Außenstoff sollte fest sein, damit die Tasche robust genug für eine Siebenjährige ist. Ich habe mich für einen rotgemusterten Cordstoff und den hellblauen Canvas mit Schwanmuster entschieden. Die Innenseite sollte dem Anlass entsprechend sein und deshalb habe ich mich für buntgemusterten Wachstuchstoff entschieden.

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Genäht auf den letzten Drücker natürlich. Mit einigen Sonderwünschen für die Nichte, die Diabetikerin ist und deshalb einige Extrataschen brauchte für Scanner und Traubenzucker. Außerdem habe ich innen noch zwei Fächer für Shampoo, Duschgel und Haarbürste eingesetzt. Geschlossen habe ich die Tasche nicht mit einem Reißverschluss, da der gekaufte dann leider etwas zu kurz war. Passiert, wenn man ohne Schnittmuster im Kopf spontan einkaufen geht. Aber zwei farblich passende KamSnaps tun es ja auch und sind sogar noch einfacher zu handhaben.

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Ich mag die Tasche total gerne. Sie ist echt geräumig und robust geworden. Verstärkt habe ich die Tasche übrigens mit einer Bügelvliesauflage für das Bügelbrett, es war mal wieder nichts anderes im Haus. Improvisation ist beim Nähen eben alles.

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Und weil ich mal wieder erst auf den letzten Drücker fertig war, reichte es auch nur noch für Fotos von der kompletten Tasche. Zumindest finden sich keine weiteren Fotos auf meinem Rechner, dabei war ich doch sicher auch Fotos von der Innenansicht gemacht zu haben.

Doch dann gibt es wenigstens einen Grund mir eine ähnliche Tasche zu nähen. Ich finde die Größe super praktisch für meine Kursunterlagen oder mal einen Kurzausflug zu meiner Schwester oder anders wohin. Und auch sonst kann frau ja eine geräumige Tasche immer gebrauchen.

Ich möchte euch heute am Mittwoch noch die Liste von Frollein Pfau ans Herz legen. Geht mal stöbern durch die Blogartikel, die lauter Mittwochslieblinge euch zeigen. Meine kleine Auszeit am Mittwoch und vielleicht backe ich uns gleich noch die Apfel-Minigughupfe.

 

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[Buch] [Werbung]Abenteuer Geschichten schreiben

Aus dem Nähkästchen:
Die große Tochter schreibt leidenschaftlich Geschichten. Kurzgeschichten, Fan-Fictions und was es nicht alles da so gibt. Ich kenne mich gar nicht so gut aus. Sie hat sogar schon an einer Schreibwerkstatt in den Sommerferien teilgenommen und nutzt fleißig die Plattform Wattpad, um ihre Geschichten zu veröffentlichen, sich mich anderen Schreiberlingen zu vernetzen und neue Ideen zusammeln.

Unterstützung beim Geschichtenschreiben

Als Eltern mag man seine Kinder bei ihren Hobbies gerne unterstützen, doch bin ich als Lektorin und Ratgeberin nicht so sehr gefragt. Deshalb waren wir schon länger auf der Suche nach Literatur zur Thematik. Als dann eine Anfrage von literaturtest.de kam, ob wir vom Dudenverlag ein Buch testen möchten, war unsere Wahl schnell auf „Sag es besser – Das Grundschulwörterbuch Synonyme“ gefallen.

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Was bietet das Grundschulwörterbuch Synonyme?

Bietet es doch auch für die Große noch Anregungen im Bereich der Strategieentwicklung wie sie einen Text, eine Geschichte oder eine Story aufbauen, schreiben, überarbeiten und sogar veröffentlichen kann. Das Buch kann aber mehr! Es erklärt welche Arten von Geschichten es gibt, aber auch wie schreibe ich einen Bericht oder eine Beschreibung. Das sind Themengebiete, die zum einen in der Grundschule gelehrt werden und zum anderen auf der weiterführenden Schule.

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Oft genutzt – vielfältige Einsatzmöglichkeiten

In den letzten Monaten hatten deshalb alle drei Kinder das Buch bereits öfter in der Hand und auch im Deutschkurs für Migrantinnen hat es schon weitergeholfen.
Der Sohn hat es für den Schulunterricht genutzt. In der 4. Klasse steht das Thema „Geschichten schreiben“ auf dem Lehrplan, bei dem es unter anderem auch darum ging Synonyme für häufig verwandte Wörter zu finden. Viele Kinder in der vierten Klasse benutzen sagen, sagen, sagen. Ein Blick in das Buch zeigt, dass es viele verschiedene Möglichkeiten gibt wie „äußern, reden, sprechen, fragen, antworten, ausdrücken, erzählen …“ Zu den einzeln aufgelisteten Synonymen gibt es gleich immer noch einige Beispielsätze zur Anwendung.
Die Kleinste hat für ihre ersten Schreibversuche und ihre Aufgaben in der Klasse 1 Wörter passend zum Wochenbuchstaben herausgesucht.
Im Deutschunterricht für Migrantinnen hatten wir das Lesen und Verstehen einer Anleitung beziehungsweise eines Rezeptes. Auch zu diesem Themengebiet findet sich eine praktische Auflistung im Buch, die ich also Vorlage für entsprechendes Unterrichtsmaterial genutzt habe.

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Unser Fazit

Wir haben es alle genutzt. Das Grundschulwörterbuch Synonyme bietet sowohl für die Grundschule als auch für die weiterführende Schule jede Menge Informationen und Hilfestellungen, um Unterrichtsthemen aufzugreifen und zu vertiefen. Dabei ist es auch noch kindgerecht gestaltet durch die farbigen Unterteilungen und kleinen Zeichnungen auf den Seiten. Uns hat die teilweise Erklärung von Redewendungen nicht so gut gefallen, dass ist aber schon der einzige Kritikpunkt. Die Kinder konnten eigenständig damit arbeiten und selbst bei der Klassenlehrerin des Sohnes stieß das Buch auf Interesse. Eine lohnenswerte Anschaffung, die mit einem Preis vom 9,99 € richtig viel bietet.

Kostprobe der Tochter für euch

Für euch hat mir die Tochter noch eine kleinen Auszug aus einer ihrer Kurzgeschichten überlassen:

Ein weiterer Tag in London. Wie ich mich freue – nicht.
Ich war für ein paar Tage nach London gereist, da ich zu einer Talentshow gehen wollte. Diese wird schon heute Abend sein, so auch mein Auftritt. Ich bin aufgeregt und frage mich ernsthaft, wie ich auf die Idee kam bei einer so großen Show mitzumachen. Aber jetzt gibt es kein zurück mehr.

Ganz ruhig, denk einfach an etwas anderes …
Stimmt, es gibt ja so komische Mentoren! Die hören sich deine Stimme an und entscheiden, ob sie dich mit ins Team nehmen oder nicht. Leider weiß ich nicht, welche Mentoren es so gibt. So kann ich mir kein Bild davon machen, welchen Mentor ich haben möchte. Naja, so lange es nicht Taylor Swift ist, die sich für mich entscheidet, kann ich mit jedem Mentor leben.

Warum nicht die Swift, fragt ihr euch?
Das erzähle ich euch in der Fortsetzung.

Das Buch „Sag es besser – Das Grundschulwörterbuch Synonyme“ wurde uns vom Literaturtest zur Verfügung gestellt. Diese Rezension spiegelt unsere ehrliche Meinung wieder. Vielen Dank für das Vertrauen und dem kostenlosen Rezensionsexemplar.

[DIY] Eine Pergola für den Garten

Bald geht es wieder raus in den Garten. Langsam werden die Temperaturen milder. Der Hobbygärtner in mir plant schon wieder:
Was bauen wir dieses Jahr für Gemüse an?
Brauchen wir noch Pflanzen irgendwo? Wo ist noch eine Lücke?
Welches Gartenprojekt könnten wir uns diesen Sommer vornehmen?

Aber zuerst möchte ich euch zeigen, was wir im letzten Sommer schönes gewerkelt haben: „[DIY] Eine Pergola für den Garten“ weiterlesen

Das Kind in mir

Das Kind in mir springt in den letzten Wochen vor Freude, wenn es aus dem Fenster blickt. Denn schon seit einigen vielen Tagen nun liegt tatsächlich mal Schnee im Münsterland. Der ist nicht matschig, sondern kracht schön, wenn man auf ihn tritt. Winter wie er sein soll. Dazu noch schön knackig kalt.

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Sieht das nicht herrlich aus?
Alles ist fein überzogen mit einer tollen Schneeschicht. Vor zwei Wochen hatte es nachts ordentlich geschneit. Der Schnee war super schwer und nass. Es erinnerte sehr an den Schnee, der vor 11 Jahren zum Schneechaos führte. Noch morgens vor der Schule haben die Kinder die Chance genutzt und einen Schneemann angefangen. Dann blieb keine Zeit mehr, aber ich hatte sie und habe den Herrn zu Ende gebaut. Zuerst auf dem Nachbargrundstück (*hihi*, aber psst).

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Als die Kinder aus der Schule zurückkamen, hatte es schon mächtig getaut. Der Schneemann war in seine Einzelteile gefallen 😦
Tja, typisch für das Münsterland eben. Erst kommt der Schnee in Hülle und Fülle und dann taut es direkt wieder. Es bleibt Matschepampe und kein Wintergefühl. Doch wir hatten Glück, so empfinde ich das zumindest. Es wurde wieder kälter, noch am Abend und wir haben die Einzelteile in unserem Vorgarten geschleppt. Noch eine Möhre und Kohle besorgt und wir haben dem Herrn noch einmal etwas „Leben“ eingehaucht. Er hat seine Chance genutzt und steht immer noch!

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Mittlerweile kann man die Rasenspitzen wiedersehen, aber kalt ist es bis heute geblieben. Der Miniteich war zwischenzeitlich zugefroren und auf dem Straßen hat sich eine Eisschicht gebildet, wo keine Sonne hinkommt und nicht gestreut wurde.
Ansonsten liegt der Schnee überall noch, nur Gehwege, Fahrradwege und Straßen sind zum größten Teil freigeräumt. Das beste daran ist ja auch, dass man nur einmal räumen musste vor zwei Wochen. Seitdem hat es nicht mehr geschneit, sondern war trocken und kalt.

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Sieht das nicht putzig aus?
Mittlerweile haben sie Plusgrade für das Wochenende angesagt und dann verlässt uns diese weiße Pracht wieder. Doch anders als in den Vorjahren bin ich positiver gestimmt. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann es das letzte Mal so lange Schnee hier gab.
Ich mag dieses friedliche Weiß, dass die Welt gleich etwas freundlicher wirken lässt. Es strahlt eine Gelassenheit und Ruhe aus wie ich sie sonst nur vom Meer kenne. Ich mag den Winter!

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Hier haben sich Sommer und Winter vereint.

Low Carb Käsekuchen

Käsekuchen ist bei uns ein Alltimefavorite und geht eigentlich immer. Nur neuerdings bei der großen Tochter nicht mehr, warum ist uns allerdings rätselhaft. Vielleicht ist das so ein Pubertätsdings. Aber wer weiß das schon so genau. Festzustellen ist zumindest, dass sich ihr Geschmack verändert – es macht es aber leider immer noch  nicht wirklich leichter ihren Speiseplan ausgewogen zu gestalten.

Aber zurück zum Käsekuchen. Alltimefavorite, aber geht das auch in Low Carb? Das war nun die Frage. Etwas geschummelt habe ich dann doch, denn ich habe die letzten Pfeffernüsse für den Boden verwendet. Die könnte ihr aber auch durch gehackte Mandeln ersetzten oder einfach weglassen, denn ein Käsekuchen ohne Boden ist genau so lecker. Ansonsten war es gar nicht schwer: einfach das Mehl durch gemahlene Mandeln ersetzen und schon sind die Kohlenhydrate minimiert. Wirklich kalorienarm ist er dennoch nicht, aber den raffinierten Zucker habe ich dann gleich auch noch durch Honig ersetzt. Lecker und noch einmal eine ganz andere Geschmacksnote.

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Ihr wollt den Käsekuchen nachbacken? Kein Problem, hier kommt das Rezept:

60g Pfeffernüsse in kleine Stücke schneiden und mit 50g geschmolzener Butter vermengen. Die Mischung in eine 26er Kuchenform geben und gut andrücken.
4 Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz zu einem festen Eischnee schlagen. Danach die 4 Eigelb mit 500g Magerquark, 250g Frischkäse und 120g Honig verrühren. Den Abrieb einer Biozitrone und deren Saft hineingeben zusammen mit 50g gemahlenen Mandeln. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben und alles auf den vorbereiteten Boden streichen.
Bei 200°C 10 Minuten backen, dann den Backofen auf 130°C herunterschalten und weitere 40 Minuten im Ofen backen. Auskühlen lassen und servieren.

Hier das ganz noch einmal als PDF-Datei zum Herunterladen und Ausdrucken >>kasekuchen-low-carb <<.