[DIY] Der besondere Adventskalender

Jetzt beginnt wieder die Zeit des Wartens, der Vorfreude und des eine Freude bereiten.  Um das Warten auf Weihnachten zu verkürzen erhalten viele Kinder einen Adventskalender und auch mancher Erwachsene erfreut ein solcher. Gerne würde ich meiner Mama eine Freude bereiten, doch wie? Ein schnöder Schokoladenadventskalender kommt auf Grund von Diabetes und der fehlenden Feinmotorik nicht in Frage. Die Frage war also wie man einen Adventskalender für Schlaganfallpatienten mit halbseitiger Lähmung gestalten kann. Wie der Zufall so will hielt ich eine aktuelle Ausgabe der Landidee in der Hand. Dort war eine Holztreppe abgebildet, vor der 24 Löcher gebohrt wurden. In die Löcher steckt man täglich einen Stern.

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Advent

Diese Idee gefiel mir sehr und ich freute mich schon mit den Kindern gemeinsam diese umzusetzen. Ab in den Baumarkt Bretter, Spanplatte und Rundstäbe besorgen. Sonntag morgen kurzerhand die Zeit nutzen und mit dem Sohn die Bretter zu zusägen und die Sterne mit der Laubsäge auszusägen.  Ich durfte dann noch an die Schleifmaschine, um alles schon kantenfrei und möglichst verletzungssicher zu machen. Mein Lieblingshandwerkszeug.

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Laubsäge

Alles zusammen zimmern und die Sterne gelb bemalen. Nun noch 24 Löcher in möglichst gleichem Abstand bohren und eines in den kleineren Spannholzstern. Puh gar nicht so einfach, aber es hat dann gerade so geklappt. Nach kurzer Überlegung habe ich mich noch für einen kleinen Dachüberstand entschieden, den ich statt zu bemalen mit schwarzem Maskingtape beklebt habe. Genau wie die Beschriftung für die Adventskalenderzahlen, die in goldener Schrift auf schwarzem Maskingtape auf die Holzleiste geklebt wurden.

Jetzt fehlen nur noch Krippenfiguren. Leider habe ich noch keine passenden gefunden. Doch das wäre dann vielleicht ja auch passend zu Nikolaus noch möglich. Eventuell werden wir noch selber welche gestalten, aber ich bin mir da noch nicht sicher.

 

Heute ging nun der besondere Adventskalender auf die Reise, damit er hoffentlicnoch pünktlich zum 1. Dezember ankommt.  Dann darf meine Mama den kleinen Stern täglich ein Loch weitersetzen und weiß wann sie uns wiedersieht. Vielen Dank liebe Landidee Redaktion für diese wunderbare Idee.

Nähen, quatschen, Nordsee

Ein Wochenende nur für mich, dass klang total verlockend.
Ein Wochenende zum Nähen, Fachsimpeln und mit tollen anderen Mädels mit dem gleichen Hobby.
Ein Wochenende in Neuharlingersiel, direkt an der Nordsee und dann noch im Jugenherbergsresort.
Das klang zu schön um wahr zu sein. Deshalb machte ich mir auch nicht allzu große Hoffnungen, dass es klappen könnte als ich den Aufruf von Britta von untermeinemdach lass und laut „hier, ich will“ schrie. Sie fragte auf Instagram, ob jemand sich mit ihr ein Zimmer beim Naehcamp in Neuharlingersiel teilen wollte. Es klappte. Ein Traum. Und erst nach dem Britta und ich miteinander alles klar gemacht hatten, habe ich die Dimension des Naehcamps gecheckt. Organisiert wurde es vom DJH Resort und Nina von hedinaeht. Das DJH Resort stellte die Räume und vermietete die Zimmer, Nina organisierte die Veranstaltung und tolle Goodiebags für uns Nähmädels und trat als Veranstalterin auf. Und so trafen sich vergangenes Wochenende 60 Mädels zum Nähen an der Nordsee. Danke an die Sponsoren Hamburger Liebe, Albstoffe, Glücksmarie, byGraziela, allesfürselbermacher, jolijou und Snaply.

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Auf ging es am Freitag morgen, an dem wir grandios erstmal verschlafen haben und innerhalb von 20 Minuten anziehen, frühstücken, Schultaschen packen, Pausenbrot einpacken und zur Schule düsen erledigen mussten. Danach war ich wach *lach*. Und nix mit ich packe in Ruhe meinen Koffer, sondern zackig alles reingeschmissen und dann Nähmaschine und Zuschnitte ins Auto gepackt. Zuerst noch Arbeiten und dann um 12:30 Uhr in Nordhorn losfahren. Die Aufregung stieg, denn ich kannte wirklich vorher niemanden (!) persönlich von den anderen Teilnehmern.
Die Fahrt war interessant. Wind, Sonne, Regen und Hagel wechselten sich brav ab.

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Angekommen im DJH Resort hieß es zuerst anmelden, Zimmer checken, Nähmaschine im Nähzimmer aufbauen und dann nach Britta suchen. Schließlich wollte ich meine Zimmerpartnerin fürs Wochenende persönlich kennenlernen. Eine klitzekleine Änderung gab es bei der Raumbelegung und so hatten wir mit 13 Mädels nicht einen Raum, sondern zwei Räume. Zwei Mädels waren darüber nicht so froh und sind ziemlich schnell umgezogen in einen anderen Raum. Aber was ist, wenn wir uns nicht auf zwei Räume aufteilen, sondern einen Raum zum Nähraum machen und den anderen zum Zuschneiden und Bügeln nutzen? Gedacht, gesagt, getan. Wir haben uns verselbstständigt und kurzerhand die Planung des DJH über den Haufen geworfen und umgeplant. Etwas eng war es, aber total gemütlich.

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Im Nachhinein war es die beste Entscheidung des Wochenendes. Wir haben so viel gelacht, gescherzt, aufgetrennt, genäht und uns gegenseitig geholfen. Super klasse. Ich vermisse die Mädels schon jetzt und würde mich total freuen, wenn wir es schaffen würde nochmal zum Nähen zutreffen. Was meint ihr Janine, Sandra, Sylvia, Michaela, Elke, Silke, Elli, Nicole und Annika?
Es kam schon fast ein Klassenfahrtfeeling auf als wir Freitag Nacht über die Gänge der Jugendherberge huscht zu unseren Zimmer nach leckerem Wein und guten Gesprächen.

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Ach ja genäht habe ich natürlich auch. Es sind einige Weihnachtsgeschenke entstanden, dazu noch ein Pullover für die Kleinste, ein Schal und eine Strickjacke für mich.

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Die Unterkunft im DJH Resort ist einfach grandios. Tolle helle Zimmer. Super Service. Wenn etwas fehlte, kurz fragen und in wenigen Minuten kam z. B. das gewünschte Bügeleisen. Und das Essen erst. Eine große Auswahl an Gerichten (Fleisch, Fisch, vegetarisch). Alles einzeln in Büffetform. Leider habe ich vom Rest der Jugendherberge wenig gesehen, denn ich war ja zum Nähen da😉 Doch ein weiterer Besuch mit der Familie lohnt bestimmt und wird hiermal zur Debatte gestellt. Mal sehen, was die Familie dazu sagt.

[12von12] Novembersamstag

Boah bin ich spät. Habt ihr schon auf die 12 Bilder vom 12.November 2016 gewartet? Mein Smartphone hatte ich den ganzen Tag bei mir und habe immer mal wieder nach halbwegs fotogenen Motiven Ausschau gehalten, die ich auch mit euch hier im Netz teilen kann.

Welch ein schöner Morgen. Noch vor dem Frühstück habe ich eine Runde durch den Garten gedreht (ok so groß ist er auch wieder nicht) und habe diese wunderbar funkelnde Frostwelt bestaunt. Ich mag den Herbst und den Winter und die Kälte. Nach dem Frühstück dann hurtig los. Der Mann ist mit den beiden Kleinen sich das Gymnasium anschauen gefahren, dort war Projekttag und wir haben ja bald wieder die Qual der Wahl der weiterführenden Schule. Ich habe die Große eingepackt und erstmal zum Geldautomaten, denn das würden wir heute brauchen.

Auf zur Shoppingtour nach Enschede. Erst noch etwas zögerlich das Kind, aber dann ganz in ihrem Element. Endlich können wir auch schon in der Damenabteilung schauen und dort gab es so viel wunderbare Kleider und Röcke. Ein Paradies für das Tochterkind. Doch auch die Batmanhose musste mit, ob es jetzt am Motiv oder an der Farbwahl lag – ich weiß es nicht. Zwischendurch haben wir uns mit Leckereien aus Lakritz, Weingummi und dem obligatorischen Fisch gestärkt.

Die Martkschreier haben auch wieder ihr Bestes gegeben und diese seltene Momentaufnahme mit einem Stand ohne Kunden hat genau den Klick des Fotos gedauert. Der Markt in Enschede ist einfach beliebt. Endlich wieder zuhause bin ich dann nochmal raus in den Garten. Etwas trostlos sah er aus, so ohne Frost im tristen Grau des Abends, denn die Sonne war schon am Untergehen. Doch trotz des Frostes gab es sogar noch Blüten zu bestauen wie die Passionsblume (die ja eigentlich so gar nicht winterhart ist, aber bereits nun das 4. Jahr in Folge draußen steht und bisher jedem Wetter die Stirn geboten hat).

Danach ran an den Basteltisch. Wir waren abends auf dem 50. Geburtstag der Tante des Mannes eingeladen. Netterweise haben sich die Cousins und Cousinnen zusammengeschlossen und ein Geschenk besorgt, nur musste der besorgte Gutschein noch nett verpackt werden. Etwas Kreativität war gefragt. Unter Zeitdruck kommen einem bekanntlich die besten Ideen und nachdem ich in der Lego Duplo Kiste eine Figur gefunden habe, die dem Tarzan schon sehr nahe kommt, war die Verpackungsidee geboren. Danach ging es zum gemütlichen Teil des Tages über. In netter Runde hat der Mann den ein oder anderen Schnaps mit Bier getrunken, dazu noch leckeres Essen und dann ab auf die Tanzfläche. Ich durfte beobachten und habe mich an Wasser gehalten, einer musste schließlich uns wieder nach Hause bringen. Immerhin ging es mir am morgen danach gut und ich war fit, im Gegensatz zum doch sehr leidenden Mann.

Mehr Bilder vom 12.11.16 findet ihr wie immer bei Caro.

#meinfreitag

Wie oft denke ich mir „Hach, heute schon wieder nichts geschafft. Wo ist die Zeit geblieben?“. Doch ist das wirklich so? Schaffe ich nichts oder sehe ich es einfach nicht? Ganz schön schwierig im Alltagschaos zwischen Kindern, Haushalt, Studium und Arbeit den Überblick zu behalten. Deshalb habe ich mich entschlossen heute einfach mal alles zu twittern, was ich wirklich geschafft habe. Denn abends bin ich müde und kaputt und möchte einfach nur noch schlafen, dass kann doch aber nicht vom Nichtstunkommen – oder doch? Wir werden sehen und ich lasse euch daran teilhaben:

Nach dem Aufstehen starten wir zu viert mit Anziehen, Frühstück und Schultasche packen.

Um 8 bin ich dann auch schon wieder zuhause und die Kinder in der Schule.

Und weil ich am Nachmittag arbeiten muss, der Mann mit den Töchtern zur Theaterprobe ist und der Sohn zum Basketballtraining, entschließe ich mich kurzerhand zum Einkaufen fahren. Irgendwer muss den Wochenendeinkauf ja erledigen und am Samstag sind wir nach Soest zur Allerheiligenkirmes gefahren, so dass eben auch keine Zeit zum Einkaufen vorhanden war. Schnell noch die Wäsche in die Waschmaschine bzw. die schon gewaschene in den Trockner.

Büroarbeit. Ich habe seit dem Tod meines Vaters die amtlich bestellte Betreuung für meine Mama übernommen. Momentan bedeutet das noch viel Schreibarbeit und am Freitag mussten noch dringende Schreiben geschrieben werden. Zur Post musste der Mann, allerdings war schon alles frankiert, dann geht das schnell. (Das Paket hat er natürlich mal wieder liegen lassen – muss ja auch noch etwas am Montag zu tun geben, nicht?)

Ich erwähnte schon, dass ich arbeiten muss am Nachmittag? Damit die Senioren dann auch endlich mal eine Anleitung bekommen für „ihr“ Smartphone, habe ich welche erstellt und musste sie noch fix ausdrucken und falten. Genau wie alle anderen Kursunterlagen zusammensuchen und den Kurs in die Buchhaltungsexceltabelle eintragen. Ordnung muss sein.

Mittlerweile war es 11 Uhr und es wartet noch Bügelwäsche auf mich. Dabei schaue ich freitags meist meine Lieblingsserie, damit die Zeit etwas kürzer ist und ich weiß wann ich die Zwerge abholen muss. Zwischendurch kam der ein oder andere Anruf und die ein oder andere Email herein, was zur Folge hatte, dass ich den Terminkalender zückte und neue Kurstermine eintrug.

Kurz ärgern, dass es schon wieder eine sehr sehr kurzfristige Absage gab. Ein paar Tage eher wäre schon schön liebe VHS, aber das Thema habe ich schon so oft angesprochen …. ich bin gespannt.

Nach dem Bügeln: Aua Rücken. Etwas Wärme tut gut und danach ab auf die Fiets, denn Bewegung kann da auch nicht schaden. Mittlerweile ist es fast 13 Uhr.

Mama gestresst. Kinder müde und hungrig. Alles nicht richtig.
Manchmal muss so ein Donnerwetter einfach sein.

Die Wogen sind wieder geglättet. Alle am Essen. Zwischendurch aber gab es noch ein kleines Drama und schnelle Absprachen: wie macht ihr das heute nachmittag?Wer holt den Sohn vom Basketball ab? Wichtige Informationen austauschen. (und alles was ich vergessen habe, regeln wir dann meist noch via Smartphone).

Und dann war es schon 14:15 Uhr. Für Essen blieb keine Zeit mehr. Die drei Löffel Hühnersuppe mussten reichen, denn die Dusche rief laut bevor ich zur VHS aufbrechen würde. Endlich dann auch um 15 Uhr los, schnell noch beim Bäcker vorbei und ein Brötchen kaufen. So ganz ohne Essen kann ich doch jetzt keine 3 Stunden Kurs durchhalten.
Die 30 Minuten Fahrtzeit zum Kursort waren herrlich. Niemand, der etwas von mir will. Einfach nur Musik hören (und natürlich sich auf den Verkehr konzentrieren).

20:20 Uhr Es hat dann sogar etwas länger gedauert. Es kamen noch einige Fragen und da ich eine nette Dozentin bin, nehme ich mir auch immer noch nach Kursende etwas Zeit. Ein Brötchen hatte die Rasselbande für mich sogar noch übrig gelassen. Danach war dann auch nicht mehr viel außer auf dem Sofa sitzen und mit den Zwergen Cars schauen. Die Große war auf der Halloween-Unterstufen-Party. Die gebügelte Wäsche lag immer noch auf dem Tisch. Egal, sie läuft ja nicht weg.

Spart ihr mit euren Kinder noch oder kurbelt ihr die Wirtschaft an?

Heute ist Weltspartag. Die Bank haben Minuszinsen.  Für das Sparen der Kinder gibt es kaum noch Zinsen. Warum sollte ich dennoch meinen Kinder zeigen, dass sparen wichtig ist und sie lehren wie man mit Geld umgehen sollte?

Es gibt gute Gründe sparen zu lernen, denn Geld ist eine endliche Ressource. Ohne eigenes Handeln hat kaum jemand genügend Geld zum Leben. Als Erwachsener gehen wir arbeiten, den Kindern geben wir Taschengeld ohne Gegenleistung sowie viele von uns dies früher von ihren Eltern bekamen. Ohne Gegenleistung Geld – kann das gut sein? Ja! Denn als Kind kann ich so den verantwortungsvollen Umgang mit Geld erlernen. Dabei ist das richtige Maß der geldlichen Zuwendung genauso wichtig wie die konsequente Handlungsweise von uns Erwachsenen.

Manchmal fällt mir das total schwer. Ehrlich. Hier bekommen alle Kinder gemäß ihrem Alter Taschengeld. Die Sechsjährige bekommt 1 € pro Woche und der Neunjährige 2 € pro Woche. Jeden Montag ist Zahltag und damit ich das nicht vergesse, habe ich mir einen Termin in den Kalender des Smartphones gesetzt. Und nicht nur ich vergesse es oft, sondern die beiden auch. Aber wehe es fällt Ihnen ein, dann gibt es Rabatz und ich zücken lieber schnell die Geldbörse.

Die Zwölfjährige bekommt 15 € im Monat. Immer Anfang des Monats. Noch bekommt sie es bar, aber wir überlegen es bald direkt aufs Girokonto zu überweisen. Sie kann dadurch lernen wie sie mit Karte und Bargeld umgehen kann. Unsere Erfahrung ist, dass man bei reinen Kartenzahlungen schnell mehr Geld ausgibt als wenn wir in bar zahlen. Denn wenn das Geld dann alle ist, kann ich eben nicht mehr kaufen. Und ich zumindest kaufe auch bewusster ein und überlege zweimal, ob ich das Teil vor mir benötige oder nur aus einer einer Laune heraus kaufen will.

Uns ist dieses bewusste Handeln und das bewusste Einkaufen sehr wichtig, aber die Kinder sollen dennoch selbstständig über ihr Geld entscheiden können. Wenn ich als Elternteil mich ständig einmischen und dem Kind meine Meinung aufzwinge, lernt es herzlich wenig. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen. Besonders beim Thema Geld. Und wir können unsere Kinder kaum vor jeder Dummheit bewahren. Deshalb auch schon in sehr jungen Jahren und mit geringen Mittel anfangen – schließlich will ich meine Kinder nicht in die nächstbeste Schuldenfalle tappen lassen. 

Was mir dann manchmal schwerfällt? Da steht die Tochter vor einem tollen Buch, hat aber die erforderlichen 9,95 € nicht mehr im Portemonnaie. Lesen ist wichtig und unterstützendwert. Doch wenn ich ihr nun das Buch kaufe oder die fehlenden 2 € dazugeben, dann lernt sie nicht mit ihrem Geld hauszuhalten und genauso wenig, dass man nicht alles zu jeder Zeit haben kann. Das ist wohl für uns Eltern eine echte Herausforderung, denn wer kann schon den süßen Rehaugen einer Sechsjährigen oder auch einer Zwölfjährigen eine Bitte mir nichts dir nichts abschlagen. Vor allem wenn es auch noch etwas so Sinnvolles ist? Doch es muss sein. Nicht immer, aber meistens. Denn Ausnahmen bestätigen schließlich die Riegel *lach* Im Normalfall müssen die Kinder auf ihr Geld selbst achten. Wir machen ihnen immer wieder bewusst, dass sie auf etwas „Größeres“ sparen müssen und nicht ständig von uns etwas bekommen. Und wer im Haushalt hilft oder im Garten, der kann sich auch schon mal einen Euro dazu verdienen. Denn Geld fällt nicht vom Himmel und wächst auch nicht an Bäumen oder auf dem Feld, sondern man muss eine Gegenleistung dafür erbringen. Schließlich bekomme ich auch wiederum eine Gegenleistung für das Geld, auch wenn es „nur“ der Schokoriegel ist oder doch ein neues Skateboard.

Wie seht ihr das? Bekommen eure Kinder Taschengeld? Dürfen sie selbstständig darüber entscheiden oder stellt ihr Regeln auf?

[DIY] Ninjago Laterne, denn mittwochs mag ich sie sehr

Mittwochs mag ich euch eine kleine Geschichte mit einer Ninjago-Laterne erzählen. Gebastelt haben wir die Laterne schon letztens. Letztens Anfang des Monats und wie das so ist, ich mache Fotos, schreibe schon mal den Artikel und dann … dann ist dies, und dann ist das, und dann bleibt es dabei. Deshalb freue ich mich am heutigen Mittwoch die gebastelte Vorlage endlich mit euch teilen zu können.

Der Herbst ist da und damit auch die Laternenzeit. Bald steht wieder St. Martin vor der Tür oder ein Lichter- und Laternenfest. Gestern stand bei uns das Lambertussingen mit den Erst- und Zweitklässlern der Grundschule im Kalender. Mit einer immer noch stolzen Erstklässlerin war das natürlich Pflichtprogramm. Nur mussten dafür Laternen her, denn die aus den Kindergartenzeiten hatten ihre besten Tage bereits erlebt und wollten nicht mehr mit. Klar Vorstellungen hatten die Kinder dabei, denn der Sohn wollte auch unbedingt eine Laterne haben. So haben wir am Sonntag zuerst eine Ninjago-Laterne und dann eine Einhorn-Laterne entworfen und gebastelt. Das Beste für euch: Ich habe mal daran gedacht eine Vorlage zu erstellen. Kein Meisterwerk, aber mit ihr könnt ihr euren Kind seine eigene Ninjago-Laterne basteln oder einfach die Vorlage nehmen und einen Ninjakopf basteln für das Kinderzimmer.

Vorlage zum herunterladen:  ninjago-laterne

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Das Basteln an sich ist gar nicht so schwer, wie viele es sich vorstellen. Ihr druckt die Vorlage aus und klebt sie an der markierten Stelle zusammen. Um alles gut übertragen zu können, schneide ich diese dann aus und fixiere sie auf Tonkarton. Welche Farbe ihr nehmt, ist eurem Kind überlassen. Wir haben an Ermangelung von genügend passendem Transparentpapier eine Seite in Grün und die andere Seite in Gelb (bzw. laut dem Sohn: den goldenen Ninja) gebastelt. Also aufgepasst: Ihr benötigt 2 x den Ninja.

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Zuerst schneide ich immer die äußere Form und dann die inneren Teile, die später mit Transparentpapier hinterklebt werden. Die innere auszuschneidende Linie habe ich euch mit kleinen Pfeilen markiert. Am besten macht ihr euch dazu ein kleines Loch in den auszuschneidenden Bereich und schneidet nun mit einer kleinen wendigen Schere die Linien entlang. Oder ihr lasst eure Kinder mit einer Prickelnadel die Teile ausprickeln.

Nun nehmt ihr passendes Transparentpapier und klebt es hinter die entsprechenden Stellen. Farblich sind euch da keine Grenzen gesetzt. Das visier habe ich beim goldenen Ninja einfach ein zweites Mal mit gelben Transparentpapier beklebt, damit es sich etwas abhebt vom gelben „goldenen“ Helm.

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Nun müsst ihr noch den Abstandshalter zwischen den beiden Helmen zurechtschneiden, damit es auch eine Laterne wird, in die man einen Laternenstab stecken kann. Dazu nehmt ihr passendfarbigen Tonkarton. Messt 30 cm in der Länge ab und 10 cm in der Breite. Dann noch auf der Längstseite jeweils einen 2,5 cm breiten Streifen einzeichnen. Darauf müsst ihr nun ein Zackenmuster zeichnen (ich denke das das ohne Vorlage geht, schaut euch mal das Foto an). Die Zacken nun ausschneiden und nach innen falzen/umknicken.

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Nun wird der Abstandsstreifen an die Laterne geklebt. Dazu die Zacken mit Kleber einstreichen und Stück für Stück auf den Helm kleben (rundherum). Und dann die zweite Seite darauf. Jetzt fehlt oben nur noch einen Stückchen Draht, an dem später der Laternenstab befestigt wird.

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Hier nochmal die Vorlage zum Herunterladen: ninjago-laterne

Mehr tolle Beiträge zu „Mittwochs mag ich“ findet ihr bei Frollein Pfau.

[Sonntagsglück] Knödel mit Wirsing-Hackfleisch-Soße

Endlich wieder Sonntagsglück, denn auch wenn wir in den letzten zwei Wochen natürlich etwas gegessen haben. So merkte man dennoch die Ferien und das Mittagessen war nur halb so gut geplant wie in der Schulzeit. Vieles wird hier dann improvisiert und wieder durcheinander geworfen, weil es eben dann doch nicht so in die Zeitplanung hineinpasst. Oder wir einfach etwas länger liegen geblieben sind und somit am Mittag noch satt waren vom Frühstück. Ferien sind immer etwas Kraut und Rüben, aber das muss auch so, denn wir wollen uns schließlich etwas erholen in dieser Zeit. Unser kleines I-Mädchen musste die ersten Eindrücke der Schule verarbeiten und die beiden Großen haben sich auf etwas Pause gefreut.

Die erste Ferienwoche statt demnach ganz unter dem Motto: Relaxen und in den Tag hineinleben.

Sonntagsessen: Chicken Wings mit Reis, Bratkartoffeln und Kürbis ausm Ofen
Unter der Woche: Nudeltopf mit Buttergemüse, Nudeln mit Ei und Steckrübeneintopf, Pfannkuchen am Freitag

Am Wochenende wurde dann geschlemmt. Samstag gab es Lachsfilet und Steinbeißerfilet mit Reis und Wokgemüse. Sonntag dann Putenrollbraten mit Ofenkartoffeln und Gemüse.
In der zweiten Ferienwoche musste ich morgens meist arbeiten und nachmittags hieß es dann: Kinderbibeltage wir kommen. Dort werden wir dann immer mit leckeren Kuchen verwöhnt.

Wer viel arbeitet, der vergisst zu fotografieren. Kann passieren und somit gibt es von der zweiten Wochen kaum Fotos, dafür aber ein Rezept:

Knödel mit Hackfleisch-Wirsing-Soße

Total einfach und so essen sogar meine Kinder den Wirsing *lach*
Ich habe dazu einen großen Topf kaltes Salzwasser aufgestellt und 6 Semmelknödel aus der Packung für 10 Minuten hineingegeben. Dann nach 10 Minuten noch 6 Kartoffelknödel und das ganze dann zum Kochen gebracht. 1 Minute kochen lassen und dann 15 Minuten bei geringfügiger Hitze ziehen lassen. Abgießen. Verpackung entfernen. Servieren.

In der Zwischenzeit habe ich 300 g Hackfleisch mit einer halben gewürfelten Zwiebel im Topf angebraten. Einen halben Kopf Wirsing in Streifen geschnitten und dann zum Hackfleisch gegeben. Alles mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver edelsüß gewürzt. Am Ende mit einem Becher bester Sahne abgelöscht und einköcheln lassen. Eine Packung Fetakäse gewürfelt und ganz zum Schluss untergerührt. Servieren.

Fertig und guten Appetit!