[Sonntagsglück] Nudelauflauf

Nichts Spektakuläres.
Resteverwertung.
Aber so ist das Familienleben eben. Hier wird das Essen nicht weggeschmissen und spektakulär und revolutionär ist das Alltagsessen eben auch nicht. Sondern es ist praktisch und dem Geschmack der Kinder zumeist angepasst. Ein Nudelauflauf ist ganz typisch für unser Mittagessen unter der Woche. Denn zum einen kann ich ihn wunderbar vorbereiten, was unheimlich viel Zeit spart und an Arbeitstagen eine enorme Hilfe ist und zum anderen kann man so den Kindern auch mal ungeliebtes Gemüse untermischen. Als Mutter muss man ja kreativ sein.

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Nudelauflauf

Man nehme in diesem Fall gekochte Nudeln vom Vortag. Schnippel fünf Möhren in dünne Scheiben, dazu noch eine Zwiebel würfeln. Brate nun 250 g Rinderhack mit den Zwiebelwürfeln im Topf an, gebe die Möhrenscheiben und lasse alles ca. 5 Minuten braten. Dann noch eine Packung passierte Tomaten hinzugeben, etwas Wasser und alles mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver edelsüß würzen.

Die Nudeln in eine Auflaufform geben und mit der Soße übergießen. Alles noch mit geriebenen Gouda bestreuen und dann für ca. 30 Minuten bei 180°C im Ofen brutzeln lassen. Schon sind alle am Tisch glücklich.

Und was gab es sonst so zu Mittag?

Am Sonntag wie angekündigt: Bratwurst mit Wirsing-Möhren-Gemüse, Reis und süßsaurer Soße.
Montag: Reste vom Sonntag und Nudeln mit Ketchup
Dienstag: Nudelauflauf
Mittwoch: Gnocchi mit TK-Rahmgemüse
Donnerstag: Butternut mit Camenbert aus dem Ofen und Laugenbrezel
Freitag: Pfannkuchen (oder BvB-Pfannkuchen mit Nutella und Honig)
Samstag: Kunterbuntes vom Grill
Sonntag: Pizza von der großen Tochter gemacht, so ist zumindest der Plan.

Macht mit!

Was gibt es oder gab es bei euch?
Wer hat einen tollen Tipp für unser #mittagsaufmtisch für uns oder bei #mittagbeimir?
Und wer mag noch mitmachen und taggt bei Instagram mit uns sein Mittagessen?
Ihr seid alle herzlich eingeladen!

Herbstkind sew along – eigentlich

Ja eigentlich wäre ich schon fertig mit der einen Sweatjacke für den Sohn und hätte die zweite für die Große schon angefangen. Eigentlich. Alles war relativ fix zugeschnitten. Die ersten Vorbereitungen zum Nähen getroffen. Dann kam ein vollgepacktes Wochenende mit einer Geburtstagsfeier auswärts, einem ganz tollen Elternbloggertreffen mit der lieben Münstermama und Hanna von familiert und einigem Orgakram. Dann doch noch an die Nähmaschine gesetzt und dann kam das dabei heraus:

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Tja da haben sich irgendwie 3 cm Unterschied hereingeschlichen. Ahhh. Wie kann das? Alles andere gefällt mir gut. Die Jacke passt dem Sohn super und schlackert nicht so herum wie es viele gekaufte tun, weil er so schmal und lang ist. Doch so kann ich das nicht lassen.

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Aber was tun?

Zuerst einmal zur Seite lehen. Nachdenken und dann mal die Nähdealerin des Vertrauens befragen, was ich wohl falsch gemacht haben könnte. Antje hat mir nun ein Fixierband empfohlen. Heute habe ich dann das völlig verunglückte Stück vom Reißverschluss aufgetrennt und werde morgen oder am Wochenende mich erneut daransetzen und hoffen, dass es sich nicht erneut so verzieht. Drückt ihr mir die Daumen oder habt ihr noch einen ultimativen Tipp?

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Und nun schaue ich mal wie weit die anderen Mitstreiterinnen sind, kommt doch mit zu Bea und den anderen.

[Sonntagsglück] Cheesecake mit Walnüssen

Schon seit länger Zeit teilen wir mit euch unser Mittagessen auf Instagram unter #mittagsaufdemtisch  in Kooperation mit der Münstermama, die ihre Wochenessenspläne mit uns unter #mittagbeimir teilt. Da ein Foto zwar mehr aussagt wie tausend Worte, aber leider nicht verrät wie man es dann selbst umsetzen bzw. zubereiten kann, gibt es ab sofort immer sonntags für euch ein Rezept, welches wir in der letzten Woche ausprobiert haben. Das kann etwas Gebackenes sein wie heute, aber auch unser Mittagessen oder Abendessen oder etwas zum Frühstück.

Seid ihr dabei?

Ich freue mich auf viele neue interessante Anregungen. Schreibt mir doch den Link in den Kommentaren, so haben wir alle etwas davon.

Cheesecake mit Walnüssen

Gestartet wird hier mit einem super leckeren, fluffigen und auf der Zunge zergehenden Cheesecake mit Walnüssen. Gepaart wird das Ganze dann noch mit einer einfach Zubereitung. Da kann man einfach nicht daran vorbei oder?

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Der Kuchenboden besteht aus 250g Dinkelmehl, 60g braunen Zucker, 130g leicht angewärmter Butter und einem Ei. Alles wird rasch mit den Knethaken zu einem grob krümeligen Teig geknetet. Dann fettet ihr eine 26er Kuchenform aus und bedeckt den Boden mit Backpapier. Die Krümel hineingeben und zu einem geschlossenen Boden und einem ca.2 – 3 cm hochen Rand festdrücken. Nun alles bis zur Fertigstellung der Füllung in den Kühlschrank stellen.

Für die Creme habe ich 500g Magerquark mit 250g Schmand und 200g Frischkäse verrührt. Dazu kamen noch 125g Zucker, Abrieb einer Biozitrone sowie dessen Saft, 4 Eier und 3 EL Dinkelgrieß – alles gut miteinander verrühren. Den Boden aus dem Kühlschrank holen, die Masse darauf gleichmäßig verteilen und als Topping 150g Walnusshälften darauf verteilen.
Nun den Kuchen für 15 Minuten bei 225 °C backen, dann den Ofen auf 140 ^c herunterschalten und weitere 45 Minuten backen.
Herausnehmen und in der Form auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Und hier ist das Rezept zum Herunterladen: Cheesecake-mit-Walnüssen

Und was gab es zu Mittag?

Berechtigte Frage, jetzt wo ich euch doch gleich am Anfang auf das #mittagsaufmtisch hingewiesen habe. In der letzten Woche hatten wir zum allerersten Mal wieder Kürbis, den es jetzt wieder öfter geben wird. Ich hole ihn immer bei meiner Freundin auf dem Kürbishof Janning in Ochtrup. Große Auswahl, regional gewachsen und mit viel Liebe aufgezogen. Da können wir nicht widerstehen.
viele Fotos sind allerdings nicht entstanden.

Montag gab es Bratwurst mit Kartoffeln, „Buttercup“ und Fetakäse aus dem Ofen.
Dienstag Nudeln mit Ketchup
Mittwoch Kürbissuppe aus dem restlichen Buttercup-Kürbis und Kartoffeln
Donnerstag Gnocchipfanne mit Karotten und Hähnchen
Freitag wie immer Pfannkuchen, diesmal mit selbstgemachten Apfelmus
Samstag Schichtsalat mit Taccos für uns Eltern und Leberkäs und Ofenkartoffeln für die Kinder
Sonntag grobe Bratwurst mit Reis, süßsaurer Soße und Wirsing (zumindest vermutlich, denn wir essen heute abend)

[Machen, nicht pinnen] Indianergeburtstag

Endlich mal wieder Geburtstag feiern. Leider ist der Geburtstag der kleinen großen Tochter an ihrem Tag etwas ins Wasser gefallen. Die Verwandtschaft war allesamt im Urlaub oder waren anderweitig verplant. Wir Erwachsenen können das verkraften, aber für die kleine Große war es schwer. Sie hatte sich so auf ihren Geburtstag gefreut und für sie war es total wichtig den sechsten Geburtstag zu feiern, schließlich ist sie dann endlich alt genug für die Schule. Die Trauer der Tochter war dementsprechend riesengroß. Kurzerhand haben wir Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt und es organisiert bekommen und sind  zu meinen Geschwister gefahren. Dort haben wir einen kleinen abgespeckten Geburtstag gefeiert und ihr gleichzeitig versprochen etwas ganz Besonders uns für den Kindergeburtstag zu überlegen.

Indianer, ein Indianergeburtstag sollte es sein. Ihre Vorstellungen waren auch relativ eindeutig. Indianerschmuck, ein Pferd und abends Stockbrot und Lagerfeuer. Um aber dennoch einige weitere Ideen zusammeln und uns über die Umsetzung klar zu werden, haben wir ein Pinterestboard angelegt und fleißig gestöbert.

Wir haben Einladungskarten als Indianerzelt gebastelt, allerdings fehlt uns leider dazu das passende Foto. Aber war ja klar, dass ich nicht an einen Blogbeitrag gedacht habe. Hier steht halt doch immer noch das Leben 1.0 im Vordergrund *lach*

Zusehen gibt es aber dennoch etwas. Für die erste Stärkung gab es kleine Indianderköpfe und Muffins mit Materpfahl aus Heidelbeeren oder Johannisbeeren. Das war ganz einfach: Schaumküsse kaufen, einen 1 – 2 cm dicken Streifen Tonpapier zuschneiden, um den „Kopf“ legen und Maß nehmen. Dann habe ich die Streifenenden aneinander getackert (kleben hielt nicht so gut) und dazu noch eine Feder daran getackert. Aufgesetzt. Fertig.

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Für jeden kleinen  Indianer haben wir dann die passende Ausstattung für den Geburtstagsnachmittag gebastelt. Zuerst für jeden ein individueller Kopfschmuck. Wieder aus eine Tonkartonstreifen, den wir individuell an die Kopfform angepasst haben, dann getackert und dann mit dem Tacker noch Feder daran befestigt haben.

Wer kein gemusterten Tonkarton hat, kann natürlich die ca. 4 cm breiten Streifen mit Filz- oder Buntstiften schön gestalten.

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Nach dem Geschenke auspacken und begutachten und vielen Ahhhs und Ohhhs, durfte jedes Kind sich ein eigenes Pferd basteln. Dazu haben wir Rundstäbe besorgt, in unserer Sockenkiste gewühlt, dazu noch ein paar Filz- und Wollreste herausgesucht. Füllwatte war auch noch in unserem Bastelschrank vorhanden, welch ein Glück.

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Die Socke mit Füllwatte gut ausstopfen, dann mit etwas Holzleim und Wolle am Rundstab befestigen. Danach aus den Filzresten Ohren und Augen ausschneiden. Die Augen haben wir aufgeklebt und die Pupille mit Edding ergänzt. Die Ohren habe ich mit einigen wenigen Stichen angenäht, genauso wie die Mähne. Für die Mähne haben wir aus Wolle eine Quaste gebunden, dabei eine Seite etwas länger gelassen und die andere kürzer, angenäht und fertig war das eigene Pferd. Zufrieden war die kleinen Künstler dann noch nicht und so haben einige mit dem Edding noch schwarze Punkte auf die „Haut“ gemalt ähnlich wie es der kleine Onkel von Pippi Langstrumpf hat.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Und dann wilder Galopp durch einen kleinen Parcour im Garten. Yiha!
Traditionelle Spiele wie Topfschlagen waren auch wieder der Renner, aber am liebsten haben sie mit ihren Steckenpferden gespielt und waren total glücklich und brauchten keine weitere Bespaßung. So mag ich das.

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Zum Ausklang haben wir dann noch Stockbrot und kleine Nürnberger Rostbratwürstchen über dem Lagerfeuer gegrillt. Es war wohl so einladend, dass die Kinder nicht direkt von ihren Eltern wieder mitgenommen wurden, sondern sie sich dazu gesetzt haben und wir noch nette Gespräche geführt haben. Die Kinder hatten ihre helle Freude und meine kleine große Tochter war etwas versöhnt mit ihrem 6. Geburtstag. Welch Glück.

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Da wir wieder einige Ideen von Pinterest umgesetzt haben, verlinke und verweise ich gerne auf die Machen, nicht pinnen Aktion der Geschwistergezwitscher Anne und Eva.

[12von12] Rückblick auf den 12. September 2016

Wie schon angekündigt, kommen die zwölf Bilder vom 12. September 2016 etwas verspätet. Am Montag war ich einfach zu platt, um abends noch mich an den Rechner zu begeben und gestern habe ich meine Mutter ins Krankenhaus für eine Kontrolle gebracht. Es hat Stunden gedauert, plus Fahrtweg war ich dann einen 11-Stunden-Tag unterwegs😦
Jetzt aber zurück zu Montag.

Etwas Bentoboxing bei der Brotdose. Die kleine Tochter mag eher wenig essen in der Schule, so versuche ich morgens schon etwas kreativ zu sein und ihre Mitgebsel in der Butterbrotsdose möglichst ansprechend aussehen zu lassen.Etwas mehr Aufwand, wenn sei es dafür aber ißt, dann hat es sich gelohnt. Trotz Sonnenschein ging es mit dem Auto zur Schule, da ich einen Auswärtstermin direkt im Anschluss hatte. Um kurz nach zehn dann wieder nach Hause mit einem kurzen Abstecher zum Kürbishof Janning.

Wusstet ihr, dass Kürbis Sonnenbrand bekommen kann? Ich nicht. Das sieht dann so wie auf dem mittleren Bild aus. Aufgeschnitten sieht man dann auch, dass der Kürbis schnell verbraucht werden sollte. Er fängt nämlich schnell anzugammeln an der Sonnenbrandstelle. Für eine reiche Kürbisernte ohne Schadstellen ist diese herrschende Hitze und Dauersonne einfach nix. Kurze Trinkpause mit neuen Zeitschriften dann auch der Terrasse, um nach Inspiration fürs Mittagessen zu suchen.

Lustiges Gesicht dann zum Mittagessen. Es gab Kartoffeln und Kürbis aus dem Ofen und die große Tochter hat dazu die Bratwurst gebraten, während ich die Kleinen von der Schule abgeholt habe. Hausaufgabenkontrolle – wie jeden Nachmittag. Ist es nicht schön auf unserer Terrasse? Ich mag unseren Garten und dank des tollen Wetters gibt er gerade nochmal Vollgas.

Der Mann hat zur Feier meines Namenstages Eis aus der Eisdiele besorgt. Lecker. Abends ging es für die Große und mich noch zur Vorbereitung der Kinderbibeltage, die in den Herbstferien stattfinden werden. Ich freue mich schon auf 15 Erstklässler und Erstklässlerinnen und 3 wundervolle Tage rundum Freundschaft und Petrus.
Abends auf der Couch hatte ich dann noch die Sweatjacke vom Herbstkind Sew Along in der Hand. Irgendwie ist da was falsch gelaufen, aber bald dazu mehr hier im Blog.

Mehr Einblicke in den 12.09.16 gibt es wie immer hier.

[sew along] Mein Herbstkind bekommt eine Sweatjacke

War klar, oder?
Den ersten Termin zur Veröffentlichung meiner Ideen zum Herbstkind sew along von Bea habe ich letzte Woche direkt mal verpasst. Darum aber jetzt einige Einblicke. Am Anfang stand die Idee der Großen eine Sweatjacke zunähen. Sie hatte diesen Wunsch bereits vor kurzem geäußert, weil ihre Strickjacken alle zu klein geworden sind. Letzten Freitag haben sich vier Mädels auf den Weg zum Stoffladen gemacht. Meine kleine Nichte war auch ´mit dabei. Ihr haben wir zum Geburtstag einen Besuch bei uns geschenk inklusive Stoff aussuchen für einen Pullover für sie. Reine in die wunderbare Welt der Stoffe. Schnell haben die beiden Jüngeren „ihren“ Stoff für einen Pullover und eine neue Tasche gefunden. Nur die Große tat sich schwer und war gar nicht mehr davon überzeugt, dass wir ihr eine Jacke nähen sollten. Nutzt nichts:

Planänderung

Kurzerhand landete dunkelblauer Jersey und ein Sternesweat in die Einkaufstasche. Dazu noch ein knalliggrüner Reißverschluss für den Kontrasteffekt. Zu langweilig ist ja auch nix, ne? Die Maße haben wir bei der Tochter genommen. Denn trotz drei Jahren Unterschied, sind die beiden fast gleich groß.

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Qual der Wahl

Die Qual der Wahl  hatte ich dann bei einem passenden Schnittmuster. Schon im Vorfeld hatte ich meine alten Ottobre-Zeitschriften herausgesucht. Dazu noch ein Pinterestboard erstellt mit Ideen, die mir auf selbigen Portal über den Weg liefen. Neben Jackenideen für die Kinder landeten dort aber auch schon Ideen für mich. Ich kann es halt nicht lassen, stöbern bei Pinterest ist einfach so verlockend. Doch wie sollte ich nur einen passenden Schnitt finden. Eigentlich wollte ich ja nett in die Runde der Mitstreiterinnen fragen, aber ohne Beitrag geht das schlecht. Also Butter bei die Fische:  ein Schnitt musste her, wo ich doch nun schon Stoffe habe.

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Vom Mädchenschnitt zum Jungenschnitt

Gefunden habe ich dann einen in einer älteren Ottobre (4/2007). Eine Kapuzenjacke, allerdings für Mädchen geschnitten. Mmmhhh. Grummel. Egal. Der Sohn ist eh rank und schlank wie eine Bohnenstange und die üblichen Jungsschnitte aus den Ottobre Zeitschriften sind ihm alle zu weit geschnitten. Passt also mit dem Mädchenschnitt. Zumindest von der Breite her. Wie immer habe ich für ihn eine Nummer kleiner gewählt und dann den Schnitt verlängert. Dazu dann noch die Kapuze und der Ärmelschnitt des Kapuzensweaters zwei Nummern davor aus der gleichen Ausgabe. Gekräuselte Puffärmelchen und gekräuselte Kapuze mag der Herr nicht so und ich kann ihn verstehen😉
Der Schnitt ist ähnlich einem Hoodie, nur als Sweatjacke eben. mit Känguruhtaschen, die unterbrochen sind vom durchgängigen Reißverschluss.

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Und nun? Ordnung muss sein

Schnell noch eine Liste erstellt, damit ich direkt vom Schnittmuster nichts vergesse und noch zuordnen kann, welches Schnittteil von welchem Schnitt ist und wie oft ich alles später brauche. Ich bin da ja etwas verpeilt und schneide gerne schon mal den Ärmel falsch zu oder vergesse die vordere Tasche. Deshalb beschränke ich mich auch meist auf maximal 5 Schnittteile. Doch ich wollte die Herausforderung und nun ist sie da! Tadada.

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Und wie kombiniere ich nun die Stoffe? Was meint ihr?

Gedacht hatte ich eigentlich den dunkelblauen Sweatstoff für die Arme, die Kapuzenaußenseite und die Taschen. Den Sternenstoff dann als Kapuzeninnenseite und als Vorder- und Rückseite der Jacke selbst. Jetzt bin ich mir gar nicht so sicher, ob das passt oder die Stoffe genau andersherum kombiniere.
Der Sohn ist mir leider auch keine große Hilfe dabei, weil im beides gefällt. Da stehe ich wieder vor der Qual der Wahl. Doch dieses Mal vertage ich sie auf das Wochenende und freue mich derweil auf eure Meinungen und gucke nun noch bei allen Teilnehmer vorbei wie weit sie denn nun schon sind.

Neue Wege beim Nähen

In diesem herzallerliebsten Internet gibt es ja immer so tolle Aktionen, aber man kann ja nicht immer mitmachen. Doch das Herbstkind sew along 2016 von nEmadA reizt mich sehr, da ich noch nie eine Jacke für eines der Kinder genäht habe. Dieses aber immer schon ausprobieren wollte. Bea hat diese Aktion auf vier Wochen aufgeteilt, so dass ihr fortan regelmäßig von unserem Fortschritt lesen werden. Gleichzeitig aber auch die Motivation aufrechterhalten bleibt das Projekt auch zu einem Ende zubringen. Am 28.09.16 soll das Projekt dann hier auf dem Blog vorgestellt werden. Bis dahin hält sich der Sommer dann hoffentlich noch ein wenig, damit unser Kind nicht frieren muss *lach*

Für welches Kind ich nähen werde oder ob gleich alle drei etwas Neues bekommen, dass entscheide ich in der nächsten Woche, wenn ich dann endlich die Nähhefte gewälzt habe, hier im Netz auf Ideensuche gegangen bin und mich dann hoffentlich entscheiden konnte. Fest steht nur: Es wird eine Herausforderung für mich und ich hoffe einfach mal darauf, dass bei Schwierigkeiten mir hier jemanden Hilfe anbieten kann. Das genau verleitet mich noch viel mehr an dem Sew Along teilzunehmen. Bea verspricht auf der Seite, dass zumindest in den letzten drei Jahren sich die Teilnehmer untereinander geholfen haben. Ich bin gespannt.

 

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