[P52] #17 Einblicke in die Unterwasserwelt

Heute nehme ich euch mit in die Unterwasserwelt.
Im Urlaub waren wir im Multimar Wattforum in Tönning. Es gibt dort so viel zu entdecken und zu lernen. Wir waren schlichtweg begeistert und vor allem total überrascht, denn von außen sieht das ganze relativ klein aus. Vielleicht waren unsere Augen aber auch zu müde, um schon direkt am Anfang zu sehen was uns erwarten würde.

Einblicke Qualle

Im Multimar Wattforum bekommt ihr einen Einblick ins Wattenmeer, in die Unterwasserwelt und ganz viele Informationen rund um Wale. Es gibt eine riesige Walausstellung mit einem echten (!) Walskelett. Die Kinder und auch wir Erwachsenen waren beeindruckt, aber auch zum Teil erschrocken welche Auswirkungen unser Verhalten, aber auch die klimatischen Veränderungen auf die Wale haben.

Zudem gibt es einen ganzen Bereich rund um das Wattenmeer. Riesige Aquarien zum Anschauen und Bestaunen, aber auch viele Bereiche, die man mit den Händen oder den Ohren entdecken kann. Fairerweise muss man sagen, dass es viel, sehr viel zu lesen gibt. Deshalb war auch unsere Kleinste mit ihren fast sechs und ohne Lesekenntnisse etwas überfordert und brauchte unsere Unterstützung ganz besonders. Wer sich aber hier die Zeit nimmt und erklärt und vorliest, der kann mit schon mit etwas jüngeren Kindern viel Neues erfahren.

Einblicke Mutlimar Wattforum

Kleines Manko war die Ausstellung zu den Vögeln des Wattenmeeres. Sie war sehr spärlich und wurde gerade wohl umgebaut. Zumindest funktionierte hier nicht viel. Sie ist direkt am Anfang im Obergeschoss. Also lasst euch davon nicht abschrecken.

Einblicke Fisch

Heute nehme ich euch mit in die Unterwasserwelt. Denn was so tief unten im Meer schwimmt, dass können wir nur selten bis nie zu Gesicht bekommen. Die Quallen finde ich ja immer total faszinierend wie sie mit einer scheinbaren Leichtigkeit durchs Wasser schweben. Und wer kann sich schon dem Schönheit eines Seesterns entziehen?

Einblicke Seestern

Das Beste war übrigens als wir morgens sagten, dass wir in ein Museum fahren:

„Oh nein! Museen sind tot langweilig.“
„Ich bleibe hier. Das ist langweilig.“
„Oh Mama, muss das sein?“

Tja, hinterher waren sie ausgesprochen froh mitgekommen zu sein. Und zwischendurch konnte man hören: „Hey lass uns mit Mama mitgehen. Das ist immer interessant!“🙂

Einblicke Krebs
Wer also mal in der Nähe ist und eine Auszeit von Winde und Meer braucht, dem sei das „Musuem“ wärmstens empfohlen. Hinterher haben wir noch kräftig Souvenirs geshoppt, denn auch da ist das Multimar Wattforum bestens ausgestattet und hat neben lauter Kleinigkeiten viele tolle Bücher rund ums Wattenmeer, die Nordsee und die Ozeane. Klasse.

Einblicke what ever

Keine perfekten Aufnahmen, dass ist mit Kindern am Arm, fast leerer Kamera (Akkus vergessen) und ohne Stativ kaum möglich. Dennoch hoffe ich euch einen kleinen Einblick geben zu können.

[12von12] Ein Freitag im August

Ein Freitag im August. für mich beginnt er sehr sehr spät wie man der Uhrzeit entnehmen kann. Kommt davon, wenn die Kinder sich selbst beschäftigen und ich vorher die halbe Nacht den Olympioniken zugesehen habe. War aber auch spannend.
So gibt es für mich dann Frühstück und für die Kinder gab es direkt Pfannkuchen, ist ja schließlich Pfannkuchenfreitag und schon Mittagszeit. Danach war ich Versuchsobjekt.

Nun ziert für einige Tage ein Schmetterling meine Schulter. Der Stift war aber nicht ideal für die Technik. Demnächst wird es dann doch nochmal wiederholt.
Herbststimmung draußen und viel am Schreibtisch sitzen erfordern besondere Maßnahmen. Erst einmal ein heißer Kakao.
Puh wie die Zeit verfliegt. Das Tablet möchte seine Akkus aufladen und verlangt nach einer Pause – passend zum Abendessen.

Mit zwei Tomaten aus dem eigenen Garten. Dann wird alles vorbereitet für ein Lagerfeuer und Marshmallow-Grillen. Wenn die Kinder einen morgens so lieb schlafen lassen, dann werden Wünsche häufiger mal direkt umgesetzt. Und krass wie warm das auf einmal ist. Da lohnt sich doch noch ein Blick in den Garten. Endlich blüht der weiße Hibiskus, seine kleineren Brüder und Schwester lassen aber noch auf sich warten. Die sind aber auch erst einige Jahre später bei uns eingezogen.

IMG_20160812_195120

Und dann kommt tatsächlich noch die Sonne am Abend hervor und vertreibt die dicken Regenwolken, die uns die letzten Tage viel Wasser von oben gebracht haben.
Der Regen war zwar gut für unsere Wassergießbilanz in diesem Jahr, aber ein wenig mehr Sonne wäre schon toll. Die große Hitze brauche ich nicht mehr, aber meine Tomaten und Zucchini und all das andere Obst und Gemüse hätte gerne etwas Sonne. So wird das sonst nichts mit einer tollen Ernte.

IMG_20160812_200426

Mit dieser interessanten Tomate schicke ich euch jetzt rüber zu Caro von Draußennurkännchen, denn viele andere mehr zeigen euch ebenso welche 12 Momenten sie am 12. Agust 2016 erlebt haben.
Die Tomate muss übrigens so, es ist eine Reisetomate. Ich bin mal gespannt wie sie schmecken wird.

Es ist ein Privileg dabei zu sein

Ein Privileg dabei zusein

Ich sitze hier an meinem Schreibtisch. Ein Ferienmorgen für die Kinder, ein Arbeitsmorgen für mich. Die Sonne scheint, aber langsam zieht ein Gewitter auf. Es fängt an zu Donnern. Was für Ferien!

Ein Lächeln huscht über mein Gesicht. Vom Wetter kann es nicht kommen und der Unikram bringt einem auch eher nicht zum Lachen. Was ist es dann? Es sind die Kinder. Sie sitzen unten im Wohnzimmer. Meine Tür steht offen. Ich kann sie hören. Sie schauen sich unsere Fotobücher an. Entdecken wie wir uns alle verändert haben.Die Große erklärt den Jüngeren was passiert ist, wer das da ist und was sie schon gemeinsam erlebt haben. Mir geht das Herz auf (und draußen derweil die Welt unter).

Es wird mir etwas bewusst: Es ist ein Privileg jemanden so lange schon auf seinem Weg begleiten zu dürfen. Ich darf dabei sein wie sie ihre ersten wackeligen Schritte gemacht haben. Zum ersten Mal die Nordsee auf der Haut gespürt haben. Der erste Schnee. Wie sich ihre Einstellung zum Gewitter verändert haben: Mit drei hat die Große fasziniert am Fenster in der Dachgeschosswohnung gestanden und jeden einzelnen Blitz und Donner bejubelt. Heute mit zwölf weiß sie um die Gefahren und das macht sie ängstlicher, auch wenn noch immer die Blitze und die Naturgewalt sie faszinieren. Nur anders eben.

Alle drei zusammen. Friedlich. Nicht immer, aber gerade.
Aber selbst die Streitereien, Missverständnisse und Geschwisterkämpfe gehören dazu. Als Mutter nicht immer gut auszuhalten und doch lernen sie so viel davon. Ich darf dabei sein. Ihnen hin und wieder eine Hilfestellung geben, aber sie müssen alleine ihren Weg gehen. Jeder für sich. Und wir Erwachsenen tun gut daran, wenn wir helfen, wo Hilfe erwünscht ist, aber auch loslassen und sie selbst ihre Erfahrungen machen lassen. Wir können sie nicht beschützen und ihnen unsere Erfahrungen aufzwingen. Viel mehr können wir voneinander lernen.

Ich bin immer wieder total begeistert wie der Herr des Hauses den Basketball in den Korb befördert. Hey, dass will ich auch können. Singen liebe ich, können kann ich es nicht wirklich, auch wenn ich immer wieder um „Nachhilfe“ bei der Großen bitte *lach*. Sie sagt dann aber eher: Mama, man kann nicht alles können und das mit dem Singen wird nix.“ Tja, schade. Oder aber die Fröhlichkeit der Kleinsten, ob sie sich diese bewahrt bis ins hohe Alter? Ich würde es ihr wünschen.

Es ist ein Privileg bei ihrem Aufwachsen dabei zu sein!
Ich bin unendlich dankbar dafür (auch wenn die Ruhe da unten bestimmt gleich vorbei ist. Aber das gehört dazu!)

Ein Privileg dabei zu sein

Wenn dürft ihr schon länger begleiten?
Und was gefällt euch an der Person besonders?
Habt ihr Wünsche für die Person?
Was fällt euch schwer im Hinblick auf das Begleiten?

Mittwochs mag ich dies, aber auch an jedem anderen Tag ist es ein Privileg. Doch heute mag ich es bei Frollein Pfau verlinken.

[P52]#16 Endlich wieder

Endlich wieder Urlaub.
Endlich wieder Meer.
Endlich wieder Nordsee.
Endlich wieder Seeluft.
Endlich Entspannung.
Endlich etwas anderes sehen.

Endlich wieder FLut

Vor zwei Wochen waren wir noch an der Nordsee. Ganz spontan haben wir uns doch noch überlegt in den Urlaub zufahren. Ein paar Tage Seeluft schnuppern und einfach mal nicht dem Alltag verfallen. Endlich wieder! Der letzte Urlaub lag schon so ewig zurück, dass sich die Kinder kaum noch erinnern können. Damals vor 4 Jahren waren wir auch an der Nordsee am Jadebusen. In diesem Jahr waren wir oben an der dänischen Grenze in Nordfriesland auf Hof Hilligenbohl. Einfach traumhaft und bald gibt es dann auch noch einige Eindrücke vom Reetdachhaus und unserer Unterkunft.

An der Nordsee ist das mit dem Wasser bekanntlich so eine Sache. Wir hatten uns im Vorfeld schon informiert über die Gezeiten und wussten, dass wie kann es anders sein tagsüber Ebbe ist und erst am Abend das Wasser zurückkommt. Besonders beeindruckend kann man das in Husum betrachten. Oben auf dem Bild seht ihr: Endlich wieder Wasser unterm Boot.

Wir waren bereits eine gute halbe Stunde vorher genau an der gleichen Stelle und da sah es dort noch so aus:

Endlich wieder Ebbe

Immer wieder beeindrucken das Kommen und Gehen der Nordsee. Die Kinder waren begeistert und fasziniert, auch wenn sie es nicht zum ersten Mal erlebt haben.

Was habt ihr denn in den Ferien gemacht oder was werdet ihr noch machen? Wart ihr auch im Urlaub, wenn ja wo? Wenn es mit dem Urlaub nicht geklappt hat, dann nicht grämen. Der nächste kommt bestimmt. Irgendwann. Und dann ist er umso schöner.

 

Anker, Punkte, Füchse und mehr

Monatelang kommt man nicht an die Nähmaschine. Der Stoff und die Ideen stapeln sich. Nur wo soll die Zeit und die Muße herkommen? Irgendwann kommt sie ganz von allein, zumindest die Muße. Zeit muss man sich dann nehmen, denn die kommt leider nicht einfach so daher gelaufen. Schade eigentlich.

Passend zum Urlaub sind dann aber endlich einige Nähprojekte zu einem glücklichen Ende gelangt und erst unter Nadel gelandet und später durften sie dann Nordseeluft schnuppern.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Lütte hat zwei Hosen bekommen aus dem gleichen Schnitt. Einmal mit bunten Punkten und einmal aus dem tollen türkisen Ankerstoff, in den ich mich schon im Laden direkt verliebt hatte. Die Ankerhose hat zudem noch zwei Taschen vorne, in denen die Hände verschwinden können oder noch besser viele Muscheln und Steine.

Das große Töchterchen hat einen Rock aus dem schon lange bei uns liegendem Fuchsstoff bekommen. Dazu haben wir einfach einen gut sitzenden Rock genommen, auf den doppeltgelegten Stoff gelegt und zugeschnitten. Leider war er dann nicht so ganz nach ihrem Geschmack. Also wieder auftrennen, noch rechts und links einen Keil hineinsetzen und schon ist der Rock etwas luftiger und beschwingter. Ganz wie die Tochter ihn am liebsten hat.

Vor etwas längerer Zeit ist das schöne Sommerkleid für die Tochter einer Freundin entstanden. Leider liegt es immer noch hier, weil wir einfach nicht die Zeit finden es ihr vorbeizubringen. Hoffentlich findet sich bald ein Zeitfenster, sonst passt es nachher nicht mehr.

 

Die große Tochter meiner Lieblingscousine hatte Ende Juni Geburtstag. Die Cousine jede Menge Stress und ich wollte dringend meine Nähmaschine mal wieder herausholen. Etwas Kreativ werden lenkt mich stets von den eigenen Sorgen und dem eigenen Stress ab und holt mich etwas aus der Hektik des Alltags. Zumindest so lange bis das Kreativ sein an sich zum Stressfaktor wird.

Spontan habe ich mich dazu bereit erklärt das Geburtstagskleid für die kleine Dame zu nähen. Herausgekommen ist diese bezaubernde Kombi aus Gemüsestoff von Ikea und dem Fuchsstoff, den ich der großen Tochter abgeschwatzt habe. Der kleine Bruder sollte natürlich auch nicht leer ausgehen und so sind noch drei kleine simple Hosen für den Buben entstanden. Anderen eine Freude bereiten macht einfach Spaß.

{P52]#15 Vorsicht heiß!

Wenn es so warm und heiß ist wie in den letzten Tagen, dann schreit das förmlich nach Abkühlung oder?
Wie macht ihr das an solchen Tagen?
Ich verkrümle mich ja am liebstens ins Haus, so lange dieses noch schön kühl ist und verbringe gerade die Mittags- und Nachmittagszeit drinnen. Räume um, mache Wäsche, nähe oder was halt sonst so anfällt. Gegen Spätnachmittag werden wir wieder munter. Dann geht es ab ins Wasser, am liebsten in den eigenen kleinen Pool. Die ein oder andere Wasserschlacht wird dann ausgefochten und alles sind hinterher glücklich, abgekühlt und pitsche patsche nass.

Vorsicht heiß

Neulich haben wir eine tolle Flasche gekauft mit der man im Hand umdrehen Wasserbomben fabrizieren kann. Für die nächsten Wasserschlachten stehen dann neben altbewährten Wasserpistolen und Eimern und Gießkannen auch noch jede Menge Wasserbomben bereit. Das wird ein Spaß.

[P52]#14 Um’s Eck geschaut

Wir machen einen Ausflug und anscheint sind wir nicht allein damit. Denn auf unserem Weg durch die Bauernschaften, Wiesen und Felder begegneten uns Hühner. Auch sie wollten wohl mal raus und um die Ecke schauen, was da alles so los ist.

Ums Eck geschaut

Als wir kamen standen sie brav an der Bushaltestelle und schauten. Ob sie wohl auf den Bus warteten und wie Mama Muh vielleicht die Stadt erkunden wollten? Vielleicht aber auch zu Verwandten fahren?

Ums Eck geschaut where we are

Leider war ich etwas zu langsam mit dem Kamera herausholen und so ist das Foto an der Bushaltestelle nur unscharf vorhanden. Entweder die Hühner standen schon sehr lange da und hatten erkannt, dass am Sonntag einfach kein Bus kam oder sie waren durch uns irritiert. Zumindest setzten sie sich in Bewegung und zogen gemeinschaftlich wieder Richtung Heimathof ab.

Ums Eck geschaut Abzug