Liebe und Freundschaft – passt das?

Liebe und Freundschaft – passt das eigentlich zusammen?

Kann aus Freundschaft Liebe werde?

Und kann man aus einer gescheiterten Liebesbeziehung als Freunde herausgehen?

Was unterscheidet eigentlich Freundschaft und Liebe?  Und sind die Grenzen nicht fließend?

Liebe ich meinen Freund/meine Freundin nicht auch auf irgend eine Art und Weise oder ist es nur eine andere Art der Zuneigung?

Nein, ich bin weder unglücklich verliebt. Noch möchte ich mich von meinem Mann trennen. Und habe ich mich auch nicht in eine andere Person verliebt. Das sind einfach Fragen, die mich momentan im Studium beschäftigen müssen. Und ich finde die Erkenntnisse, die ich erlangt habe, gar nicht so uninteressant. Es ist mal ganz spannend sich selbst zu hinterfragen, welcher Liebestyp man z. B. ist und wie man sich so in seiner Partnerschaft/Ehe verhält und ob der eigene Partner vielleicht ein ganz anderer Typ ist. So lassen sich auch so manche Uneinigkeiten erklären. Ich bin mir mal wieder über mein Großes Glück, Martin an meiner Seite zu wissen, bewusst geworden und kann auch an meinen Ansichten arbeiten. So können wir vielleicht einigen Streitigkeiten aus dem Wege gehen und sie anders lösen.

Tja, und was meine ich jetzt genau? Natürlich will ich meine Erkenntnisse nicht für mich behalten. Es gibt laut dem kanadischen Soziologen John Alan Lee unterschiedliche Farben der Liebe sprich unterschiedliche Liebestypen. Vielleicht fangen wir aber mal damit an, was Liebe überhaupt ist.

Liebe und Freundschaft – wo liegen eigentlich die Unterschiede?
Das ist nicht ganz so einfach, häufig sind die Grenzen fließend. Die Wissenschaft grenzt die Liebe von der Freundschaft ab durch das Kennzeichen der offenen Sexualität. Auch beruht Freundschaft auf Gegenseitigkeit, Liebe hingegen kann auch nur einseitig sein – das können wohl viele von uns nachvollziehen, oder wer war noch nie unglücklich verliebt und die eigene Liebe wurde nicht erwidert. In der Liebe wie bei Freundschaften gibt es viele unterschiedliche Arten, und auch Liebe kann auf freundschaftlicher Basis aufgebaut werden. Die Partner können gleichberechtigt sein oder aber auch es kann ein Partner wesentlich dominanter sein – was einem oder beiden oder keinem der Partner bewusst sein kann, dabei ist der domniante Partner meist der emotional abhängigere der Beziehung – egal ob jetzt Freundschaftsbeziehung oder Liebesbeziehung.
Es gibt unterschiedliche Freundschafts- wie Liebesbeziehung, darauf mag ich allerdings gerade nicht eingehen. Einiges dazu findet ihr hier. Eines sollten man bei beiden Beziehung beachten: Beziehungen bleiben nur bestehen, wenn man sie pflegt. Darum pflegt euere Beziehungen, unternehmt etwas gemeinsam, achtet auf den Sozialpartner und hört einander zu.

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5 Gedanken zu “Liebe und Freundschaft – passt das?

  1. Na das kommt mir doch sehr bekannt vor. In 2C kommen die Liebesstile von Lee und Beziehungsdreiek von Sternenberg auch vor.
    Da fällt mir ein Zitat vom Prof. Stürmer ein, was er in einer der Vorlesung vom Repititorium in 2C gesagt hat, da ging es genau um das Thema. „“Also wir hatten leider auch kein Rezept parat, wie man Liebe fördert oder wie man andere Personen dazu bringt, einen zu lieben oder auch nicht zu lieben. Also das kann ja ganz unterschiedlich sein.“ Das hat er toternst gesagt und dann musste er lachen.

    In 2c kommen dann auch noch die Austausch- und Gemeinschaftsbeziehungen dazu, das sind dann Freundschaften, Liebe und Bekannte. Die Ausstauschbeziehungen sind am Bedürfnisprinzip orientiert, sprich solang meine Bedürnisse durch die Person befriedigt werden erhalte ich die Beziehung, das ist oft bei Bekannten und „flachen“ Freundschaften, in der Schule etc. Gemeinschaftbeziehungen orientieren sich am Gleichheitsprinzip, sprich ein geben und nehmen, was dann bei Liebesbeziehungen und „tiefen“ Freundschaften so ist.

    Sehr spannend auf jedenfall, aber nu bin ich abgeschweift.

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  2. 😉 Na wenn ich daraufhin nichts passendes für mein Referat zusammenschreiben kann, dann weiß ich ja auch nicht! Durch meine bisherigen Recherchen hab eich auch viele neue Erkenntnisse gewonnen – das macht echt Spaß!

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  3. Ja, an das Nichtstun muss man sich wirklich erst wieder gewöhnen. Aber jetzt habe ich endlich kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich lange am PC sitze (:
    Mal sehen, was ich also sonst noch so in den Ferien mache. Morgen geht es erstmal nach Konstanz ♥

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