Nicht ständig Süßigkeiten, aber wie umsetzen?

Schon lange plagt mich der Gedanke wie ich den Kindern begreiflich machen kann, dass man sich nicht ständig von Süßigkeiten ernähren kann. Und vorallem wie kann ich es adäquat umsetzen ohne das sie komplett darauf verzichten müssen und auch für später ein ordentliches Maß lernen.

Es ist gar nicht so einfach, und besonders, weil sie  schon alleine an den Schrank herankommen, wo wir die Süßigkeiten lagern. Es ist zwar jetzt nicht so, dass sie ständig naschen, aber manchmal wird es mir einfach zu viel und sie finden kein Ende. Also musste eine Lösung her.

Perfekt – die Fastenzeit steht gerade vor der Tür und ich finde es ist genau der richtige Zeitpunkt sich etwas bewusster mit dem Naschen zu beschäftigen. So haben wir jetzt eine Schatzkiste zusammen gestaltet. Das war recht einfach. Einen alten Karton nehmen mit Deckel, diesen mit brauner Farbe anmalen und noch etwas mit bronzener Farbe aufpeppen. Jetzt noch Perlen draufkleben und fertig ist unsere Schatzkiste.

Hinein kamen dann gleich auch die Karnevalsbonbons, die während des Umzuges gefangen wurden. Und ich muss sagen es klappt recht gut. Ein bis zweimal täglich dürfen sich die Kinder nun etwas aus der Schatzkiste nehmen und dann ist Schluss. Wir haben ihnen es auch vorher nochmal erklärt, dass es nunmal nicht gut für die Zähne ist, wenn man ständig Süßigkeiten nascht und man sich am besten direkt nach dem Naschen die Zähneputzen sollte. Okay, dass klaptpt jetzt noch nicht wirklich perfekt, aber wir arbeiten daran. Es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Mir gefällt es und die Idee der Schatzkiste war super. Die Fastenzeit spielt ansonsten eher eine untergeordnete Rolle. Wir lesen gemeinsam Geschichten von Jesus. Aber richtig fasten – nein eigentlich nicht. Eher ein bewusster Umgang mit vielen Dingen. Ist mir persönlich einfach wichtiger. Martin fastet wie in jedem Jahr Süßigkeiten.

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4 Gedanken zu “Nicht ständig Süßigkeiten, aber wie umsetzen?

  1. Ich find die Idee mit der Schatzkiste toll. Es soll ja auch nicht so sein, das gar nicht mehr genascht werden darf, aber eben bewuster. Und ich finde es ein gutes maß wenn sie sich am Tag 2 Teile nehmen dürfen. 🙂

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  2. Wow, die Idee mit der Schatzkiste ist wirklich gut. Unsere Eltern waren nicht so bedacht. Unter der Herrschaft meiner Mutter (so nenn ich die Zeit, als Mum zuhause war und Dad gearbeitet hat) durften wir fast nichts. Ich glaub, da war noch Maß in der Erziehung. Dann kam die Herrschaft meines Vaters (kleiner Umbruch in der Familie und Mum musste arbeiten, während Dad tagsüber zuhause war) und er erlaubte uns alles, brachte es uns sogar wie ein Diener zum Sofa. Freiwillig, ehrlich. Im Nachhinein total blöde. Die Zeit mit Dad war leider prägender. Also schön, dass ihr beide an einem Strang zieht!

    Und überhaupt: ich liebe deine kreativen Ideen und die Umsetzungen. Die Kiste sieht einfach klasse aus und ist super gestaltet.

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  3. Danke euch fürs Kompliment.
    Naja, ob wir da immer so an einem Strang ziehen? Ich denke, dass ich schon etwas konsequenter und entschiedener bin und der Papa einfach leichter um den Finger zu wickeln ist. Aber es gleicht sich ganz gut aus hier.
    Ich sehe mich jetzt nicht als Diener, sondern die Kinder müssen schon im Rahmen ihrer Möglichkeiten hier mithelfen. Find ich schon wichtig.

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