Spagat zwischen Leben-Studium-Haushalt-Kinder

Manchmal gar nicht so einfach. Und so beweglich bin ich dann auch nicht *lach*

Aber es ist schon nicht immer einfach zu entscheiden, ob man gerade lieber studieren möchte oder doch besser die Spülmaschine ausräumen oder den groooooßen Wäscheberg bekämpfen? Ständig steht man zwischen den Stühlen. Den Mann entlasten, der ja auch kaum Urlaub und Zeit für sich hatte in den letzten 24 Monaten, aber man selbst ja auch nicht. Und das Studium? Na, dass hat doch schon so lange geruht, dass es endlich mal wieder Zeit dafür wird.

Die Kinder nehmen sich ihre Zeit, momentan leider manchmal auch mehr als eingeplant. Gerade das Einschlafen  wird so manches Mal hier ein Zeitraub. Es ist doch noch hell Mama, warum soll ich dann schon schlafen? Ist doch noch gar nicht Schlafenszeit. Der Mond ist noch nicht aufgegangen. – Tjao, was soll man darauf antworten. Morgen ist Schule, du musst fit sein. Oder Morgen wieder Fußball spielen im Kindergarten, müde geht das doch gar nicht.
Hilft aber leider nicht immer. Also heißt es Geduld bewahren und versuchen anderswo die Zeit wieder einzufangen.

Es gibt dann ja auch noch die Freudenmomente. Die kleine Maus, die den ganzen Morgen lieb alleine spielt, während Mama bügeln kann (puh, wurde aber auch mal wieder Zeit). Und doch eher eine Ausnahme. Kann man aber von einem 21monatigen Kind auch nicht erwarten!!! Oder wenn ich beobachten darf wie unsere Große langsam doch etwas selbständiger wird und sich beinahe täglich für einige Stunden mit ihrer Freundin aus der Nachbarschaft trifft. Yeah!!! Nicht ständig noch durch die ganze Stadt kutschieren.

Und dennoch bleiben natürlich Dinge liegen. Wie die Wäsche, die zwar gewaschen und getrocknet wird, aber selten gebügelt. Das Aquarium, welches dringend einen Wasserwechsel benötigt und einen Pflanzenrückschnitt. Einmal Staubsaugen täglich, aber Wischen ist immer etwas schwierig. Mit dem Großen möchte ich gerne etwas mehr Zeit zum Lego bauen haben und mit der Kleinen mehr Lesen. Das Basteln und Malen haben wir fast aufgegeben. Manchmal noch, aber doch sooooooo selten. Schade.
Und ich habe doch so viele Ideen im Kopf, die ich so gerne umsetzen möchte.

Aber es wird auch besser. Das Studium hat momentan den Vorteil, dass mich das Thema von 2 D „Soziale Ungerechtigkeit“ tierisch interessiert und ich mich gerne durch die Studienbriefe kämpfe – auch Dank des E-Book-Readers. Hätt ich ja so nicht vermutet. Eine Lerngruppe hab ich auch wieder (wink an Dani und Barbara). Jetzt muss nur noch das Forschungsprojekt angegangen werden. Etwas mehr muss ich mich noch organisieren und es muss sich auch am Wochenende noch etwas einpendeln. Was wirklich schwierig ist, weil wir meist den Samstag über etwas draußen oder im Haus fertig stellen. Da bleibt dann noch sonntags, und wenn dann Regenwetter ist oder sehr windig wie in letzter Zeit, dann kann ich die Familie ja auch nicht aus dem Hause jagen. Ergo, ich hab weniger Ruhe. Also bitte lieber Wettergott: Am Wochenende etwas mehr Sonnenschein!!!

Zwischenmenschliche Kontakte bleiben vorerst auf der Strecke. Leider. Aber alles geht nun mal auch nicht. Und unsere Freunde verstehen es hoffentlich! Hoffentlich.

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