digital native or digital immigrant?

Mein Blog ist digital im Netz lesbar. Ich bin eine Bloggerin und damit häufig im Netz unterwegs. Ich studiere zunehmend virtuell an der FernUni. Ich bin mittlerweile auch bei f*book angekommen. Ich bin nach 1980  geboren und damit gehöre ich laut Untersuchungen schon zur Generation Internet. Onlineeinkaufen ist kein Problem. Skype nichts unbekanntes. Von der Informationssuche im Netz mal abgesehen, die sich durch das Studium alleine stetig verbessert und effizienter wird.
Bin ich deshalb ein ‚digital native‘ oder doch noch ein ‚digital immigrant‘ wie Marc Prensky differenziert?

Na klar bin ich schon mit digitalen Medien aufgewachsen und doch sehe ich meine Kinder, die noch viel mehr damit aufwachsen. Ich kenne noch das analoge Telefon an der Schnur und erst im Laufe der Jugend kamen die Handys hinzu – wobei sie selbstredend noch lange nicht so interaktiv waren wie sie es heute sind. Ich kenne es noch, dass man auch mal nicht erreichbar war und auch immer noch manchmal nicht erreichbar bin. Könnte daran liegen, dass ich bisher noch kein Smartphone benutze, das Handy gerne auch mal zuhause vergesse oder es schlichtweg nicht aufgeladen habe.
Ich fühle mich nicht hilflos im Umgang mit dem Computer, aber dennoch erschließt sich mir so manches nicht. Die kritische Betrachtungsweise von allem hemmt so manches Mal und ich springe seltens auf den neusten Zug auf, sondern betrachte erst einmal etwas abseits was es gerade neues auf dem Markt im Web gibt. So z. B. f*book, lange Zeit gemieden und dann doch dazugestossen. Erst anschauen, abchecken, andere vorangehen lassen, Vor- und Nachteile bedenken und dann entscheiden. Für mich ganz wichtig. Einigen fehlt dieses so manches Mal wohl, andere wiederum sind einfach mutiger. Aber ein Digital native, nein eigentlich würde ich mich noch nicht zur Generation Internet zählen.

Andererseits sehe ich auch viele vor 1980 Geborene in meinem Umfeld, die Mamas und Papas der Freunde unserer Kinder. Da kommt es immer etwas auf den Beruf und auf das Alter sowie auf Technikaffinität an, ob man sich mit dem Internet und vor allem mit Web 2.0 und social networks auskennt, sich daran traut oder misstrauisch gegenüber steht. Viele sind verunsichert, wissen nicht was sie ihren Kindern erlauben dürfen. Diese Unsicherheit basiert zunehmend darauf, weil man sich selbst nicht daran traut. Es nicht selbst ausprobiert. Kennenlernt. Und so seine Kinder unterstützen kann.
Ich bin froh, den Blog zu haben. Meine Kinder lernen schon früh, was es bedeutet, wenn hier ein Artikel, ein Bild oder ein Kunstwerk von ihnen zu lesen ist. Es ist für immer und für jeden lesbar. So wird zumindest bei der Großen schon sehr differenziert ausgewählt, was ich hier schreiben darf und was gezeigt werden darf. Ich finde es gut. Bei den anderen beiden arbeiten wir dran, liegt aber auch am Alter und ihren Möglichkeiten.

So ein erster Beitrag zum aktuellen Kurs des Funkkollegs des HR, welchen ich gerade verfolge und hoffentlich zertifiziert abschließen werde. Zunächst sind es Alltagsbeobachtungen, keine wissenschaftlich fundierten Blogeinträge. Ob sich dieses ändern wird, weiß ich noch nicht. Liegt etwas am Zeitbudget hier. Aber die Thematik ist so wundervoll passend und hoch interessant. Demnächst also mehr.

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4 Gedanken zu “digital native or digital immigrant?

  1. ich hier: digital immigrant. ich kann bloggen und verstehe sogar was von meinem quelltext, aber termine werden noch auf zettel notiert und wenn ich wen anrufen muss, male ich mir so ein kleines telefon mit hörer und kabel und wählscheibe als symbol daneben. das kennen meine söhne nicht mehr 🙂

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  2. ich glaube ich gehöre zu den digital native, weil ich mit der Technik gewachsen bin. Als 1986er Baujahr hatten wir auch noch Telefon mit Schnur, mit 13 das erste Handy, Internet mit 15 und seitdem ist der PC und das Internet nicht mehr wegzudenken. Mein Papa war aber auch recht begeistert von den Neuerungen und immer wieder was angeschleppt. 🙂

    Nur mal Interessehalber, wie alt bist du Eva? Ich vermute mal fast 30? Mein Mann ist 31 aber ein totaler Nerd. So richtig Einteilen kann man die Leute wohl nicht, es kommt immer auch drauf an, wie viel Interesse die jeweilige Person an der Technik und deren Möglichkeiten hat bzw. wie viel Technik man in seinen Alltag lassen möchte. Macht ja auch irgendwie abhängig das Ganze…

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    1. @Heike: Nein einteilen kann man die Leute nicht. Da stimme ich dir zu und das war auch die Tatsache, dass ich es erwähnt habe. Und du liegst völlig richtig mit der 30. Wegdenken kann ich mir den PC auch nicht mehr und demnächst kommt mir bestimmt dann auch ein Smartphone unter. Bin halt nen bissl vorsichtig, aber das macht ja auch nichts. Ich hatte das Thema ja nur kurz angerissen und nciht weiter ausgeführt. Ich kann aber dann doch noch einige Zeit ohne Netz und ohne PC, auch wenn das eher selten ist heute. Aber das eine schließt das andere ja nu auch nicht aus. Oder?
      Freu mich aber über eure Reaktionen gerade wie Bolle. *lach*

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