Leuchtmittel oder das Lampenproblem

Nun ist es nicht so, dass wir kein Licht haben: Ohne geht es schließlich nicht in dieser dunklen Jahreszeit. Aber nach nun einem Jahr im Hause wohnen und leben sieht es vieler Orts in den Zimmern an der Decke noch so aus:

Warum?

Tja. Da gibt es mehrere Gründe. Zum einen ist es ein Geldproblem, wie das beim Bauen und mit Familie manchmal auftritt. Da musste so vieles angeschafft werden, so vieles wollte bezahlt werden und die Kinder wachsen gerne mal schnell um einige Zentimeter, so dass die Kleidung nicht mehr passt. Leidliches Thema, welches viele Familien sicherlich kennen. Und so war es am Anfang. Diese hier würde uns zusagen, vom Preis leider gar nicht.

Aber dort ist noch ein Grund: Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, einfach irgendwelche Lampen aufzuhängen, die mir dann nicht wirklich gefallen, die aber noch bei Oma oder Tante auf dem Dachboden lagen und endlich eine Verwendung haben wollten. Ich wollte keine Lampe, die mir eigentlich nicht gefällt, nur damit ich eine Lampe dort hängen habe.

Denn mal ehrlich: Bleibt es dann nicht erst einmal dabei? Und ärgert man sich dann nicht täglich darüber?
Mir würde es so gehen. So wie auch jetzt nur die Fassungen mit Leuchtmittel an der Decke hängen. Die perfekte Lampe für unseren Wohnzimmertisch haben wir noch nicht gefunden. Entweder sie ist einfach unbezahlbar oder die bezahlbaren entsprechen nicht unseren Vorstellungen. Ich hätte nämlich gerne eine, die mir genug Licht zum Basteln mit den Kindern und Hausaufgaben machen bringt, aber wenn wir mal gemütlich dort essen wollen, dann ist super grelles Bastellicht nicht sehr wohnlich. Wir suchen noch, wobei ich diese auch toll finde fürs Wohnzimmer, aber zum Basteln eher nicht und wer will die putzen?

Und ein weiteres Problem: Zeit.
Schon so einige Ideen wurden hier gesammelt für die Lampe im Flur bei der Garderobe und für die Kinderzimmer. Doch irgendwie kommen wir nicht zur Umsetzung der Ideen. Gut für euch, denn so wartet noch einiges auf Vollendung, welches wir euch dann gerne hier an dieser Stelle präsentieren werden. Aber jetzt brauchen wir Zeit. Die gibt es hoffentlich jetzt in der Adventszeit. Traditionell eine Zeit, in der ich versuche zu viele Termine zu vermeiden (ist nicht wirklich einfach). Seid gespannt.

warum eigentlich dieser Artikel?
Mich stören die Fassung nicht wirklich und es ist immer noch etwas unperfekt, aber wer will schon perfekt?
Aber wir hatten am Wochenende Geburtstagskaffeebesuch und wie Tanten und Eltern nun mal so sind, merken sie das etwas fehlt und bieten gleich ihre Hilfe an. Die Lampen, die nicht mehr dort gebraucht werden oder ihrem eigenen Geschmack nicht mehr zusagen. Für den Übergang geht das doch immer und dann sieht es einfach etwas perfekter aus.
Nein haben wir gesagt und erklärt, dass der Übergang dann wieder 10 Jahre dauern würde und dieses wollten wir nicht. So schauen wir weiter auf unsere Fassungen und wenn wir etwas schönes bezahlbares sehen wird es gekauft und wir brauchen dann kein schlechtes Gewissen haben, weil ja eigentlich dort schon eine Lampe hängt. Kleiner Anreiz für uns und weniger Gewissensbisse auch. So muss das *lach*

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7 Gedanken zu “Leuchtmittel oder das Lampenproblem

  1. Hallo Eva,

    nun schaue ich mal seit langer Zeit in deinen Block und musste schmunzeln, weil Baulampen auch unser Haus schmückten.
    Als wir dann mal im Internet einige schöne Lampen gefunden hatten, die bezahlbar und uns gefallen hatten und diese dann auch in unserem Haus montierten, kommentierte unser Jüngster: Wieso bekommen wir neue Lampen, die alten (die nackte Glühbirne, Modell siehe oben) sind doch schön und noch ganz.

    Lach, es kommt immer auf die Perspektive an. Übrigens haben alle „Ihr habt ja immer noch keine Lampen“- Nörgler dann gar nicht bemerkt, dass wir echte Lampen an der Decke hatten,

    liebe Grüße,
    Vera

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  2. Knoetchen

    Oh ja, die Oma-Lampen. Davon haben wir auch noch eine im Schlafzimmer. Wohlgemerkt, wir wohnen seit knapp 7 Jahren in dieser Wohnung. Und die „Übergangslampe“ vom Wohnzimmer, die ist auch erst seit zwei Wochen weg. *irreskichern*

    Aber mit den Familienhilfen ist es noch nicht vorbei. Neulich rief meine Oma (stolze 83 Jahre und mit altersentsprechendem Geschmack) an, sie habe gehört, wir bräuchten noch einen Teppich/Läufer. Sie habe da noch einen. Nein, wie der genau aussieht, wisse sie auch nicht mehr, der liegt ja schon seit Jahren auf dem Dachboden. Ob wir den nicht haben wollen? Ich konnte gerade noch abwiegeln 😉

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  3. Pingback: Resumee DIY 12 in 2012 « Wir in Sockenbergen!

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