Warum ständig die Kamera mitnehmen?

Fernblick

Die Bilderauswahl für den Jahresrückblick 12 aus 2012 war mehr als schwer bei den gefühlten 10.000 Bildern, die im Jahr 2012 entstanden sind und deshalb muss der Jahresrückblick noch warten. So viele sind es zwar nicht ganz, aber schon eine Menge. Ich fotografiere halt auch gerne und im Nachhinein bereitet es mir auch immer wieder eine Freude all die verschiedenen Bilder aus den vergangenen Jahren mir anzuschauen, in Fotobüchern zu blättern und manchmal in Erinnerungen zu schwelgen. Man vergisst so vieles und ich bin froh, dass ich mittlerweile von so einigen ein paar Bilderchen, einige Momentaufnahmen habe. Und Menschen um mich herum, die früher dieses noch belächelt haben und so manches Mal fragten: warum musst du eigentlich ständig alles knipsen? Tja, die sind glückselig, wenn ich ihnen Bilder überspiele, weil sie selbst keine Fotos haben, aber gerne eine Erinnerung hätten. So kann es gehen.

Fotos sind so wunderbar.  Sie können neue Seiten zeigen, mal eine andere Perspektive darstellen und aufzeigen oder auch das Elend der Welt ein Gesicht geben. Fotos können Geschichten erzählen oder Momenten einen Rahmen erteilen. Fotos zeigen Entwicklung und halten Erinnerungen fest. Erinnerungen, die wir nicht vergessen wollen wie das Hochzeitsfoto, die ersten Tage als Eltern, Geburt, Taufe. Davon haben die meisten Fotos. Aber wie ist das mit einem Bild von Oma und Opa, den eigenen Eltern und Geschwistern?Die wunderbare Party mit den Freunden vor zehn Jahren oder auch die Klassenfahrt oder der Ausflug mit Freunden an die See? Meist werden es da schon weniger Fotos und viele hatten vor einigen Jahren noch keine Kameras mit. Heute natürlich etwas einfach dank der Smartphones, die uns tolle Bilder liefern und stets zur Hand sind.

Ich für meinen Teil fotografiere gerne und am liebsten mit einfachen Kameras, auch wenn ich gerne eine eigene digitale Spiegelreflexkamera hätte. Einfach um noch schönere Fotos machen zu können und mich weiterzuentwickeln. Mehr austesten, mehr experimentieren.
Ein Traum. Ein Wunsch. Ein Ziel.
Vermutlich aber noch mehr Fotos, noch öfter die Kamera in die Hand nehmen und noch kritischer werden. Ob das dann noch gut ist? Für mich? Für die Umwelt? – Ein wenig Schonzeit geb ich uns allen noch… noch …!

Ich werde auch 2013 wieder fleißig Fotos schießen. Viele von den Kindern natürlich, die dann weniger hier im Netz auftauchen, aber auch von DIY-Projekten, dem ein oder anderen Fotoprojekt, Dokumentation der Gartenpracht hier und vieles mehr. Die Freude am Fotografieren teilen bereits alle Kinder und auch der Mann fotografiert eigentlich sehr gerne, nur sehr wenig.

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2 Gedanken zu “Warum ständig die Kamera mitnehmen?

  1. Ich habe im letzten Jahr leider zu wenig fotografiert, daher kann ich dir nur zustimmen!! Wie oft ärgert man sich, dass man die Kamera zu Hause gelassen hat, wo genau gerade jetzt ein Augenblick ist, den man festhalten möchte…

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  2. Ich bin froh, dass ich mir zu Weihnachten selbst eine Kamera zugelegt habe, sodass ich nicht mehr auf die meines Freundes angewiesen bin, nun bin ich gespannt, wie viele Bilder denn im nächsten Jahr entstehen, ich will auch irgendwie nichts außen vor lassen, lieber einmal zu viel knipsen, als einen tollen Moment zu verpassen. Ich habe mittlerweile auch gerne meine Kamera dabei 🙂

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