Menüplanung für die Rasselband

Es ist ja nicht immer einfach unsere Rasselbande zufrieden zu stellen. Drei Kinder, die mehr oder weniger einen unterschiedlichen Geschmack haben, besonders beim Essen. Ein leidiges Thema, welches schon viele Blogs aufgegriffen haben. Viola von mykikabu hat aus ihrer Not eine Tugend gemacht und stellt in unregelmäßiger Weise Familienessen aus der Bloggerwelt vor. Tolle Bilder, interessante Ideen. Und auch Steffi von heiterwerden hat sich letztens die Frage des Essens gestellt, besonders weil nicht all ihre Kinder alles essen. Bei uns ja ähnlich, die Große ist da sehr ausgewählt. Die Kleinste dafür am Anspruchslosesten, allerdings mittags meist zu müde oder im Kiga gab es mal wieder etwas.
Zu Beginn der Fastenzeit haben wir gemeinsam beschlossen innerhalb der Woche weniger Fleisch zu essen dafür mehr Gemüse. Das hat auch gut geklappt. Meist gab es nur ein Mal innerhalb von fünf Tagen etwas mit Fleisch zum Mittagessen und auch am Wochenende gab es nicht immer den riesen Braten oder ähnliches. Etwas bewusster essen halt.

schnelles Essen

Wenn es mal schnell gehen muss und das muss es leider öfter mal. Dann gerne Schupfnudeln aus dem Kühlregal. Wahlweise mit Apfelmus (mag die Große aber nicht, der Sohn dagegen sehr) oder mit Buttergemüse (die Große mag nur die Möhren daraus, manchmal den Blumenkohl).

Pizza

Pizza – ein Dauerklassiker, der allerdings lange gebraucht hat, um bei uns akzeptiert zu werden. Lange hat die Große Pizza verschmät, mittlerweile isst sie sie belegt mit frischen Champignons und Käse. Für die anderen darf ich variieren. Für den Sohn am liebsten mit Mais, aber definitiv ohne Pilze. Die Kleinste mag alles. Da dürfen es dann mal Zucchini, Aubergine, Tomaten, Paprika. Auf Fleisch können wir hier gern verzichten.
Ich liebe Pizza ja: sie ist einfach zubereitet, jeder darf selbst entscheiden, was drauf ist und es geht schnell.

Gemüsekuchen mit Wirsing

Ein Experiment: Gemüseeierkuchen ist soweit akzeptiert. Kommt aber auf die Zutaten an. Hier lag noch Wirsing, den die als „normales“ Gemüse so verschmäen und ich alleine essen. Die großen Blätter benutzen wir schon mal für Kohlrouladen, aber auch diese mag die Große nicht. Also etwas Neues ausprobieren und einen Gemüsekuchen mit Wirsing und Möhren (die mögen hier alle in Maßen). Wirsing ganz kleingeschnitten und mit dem Vorteil, dass Oma gekocht hat – und sie haben es (fast) anstandslos gegessen.
Ansonsten gerne mit Brokkoli, Möhren und Blumenkohl. Im Frühjahr auch mit Kohlrabi, der wird aber von der Großen heraussortiert (geht nur im Kartoffelpürree).

Würstchen-Pfanne mit Nudeln

Nudeln sind hier Dauerthema. Am liebsten mit Ketchup und Buttergemüse oder mit Spinat und Parmesan. Hier aber mal mit Gemüse-Würstchen-Pfanne. Natürlich hat die Große das Gemüse heraussortiert. Anstandshalber einige wenige Möhrenscheiben hineingezwängt, alle anderen mochten es sehr gerne. Auch mal ohne heißgeliebten Ketchup (irgendwie habe ich es noch nicht so raus, eine tolle Tomatensoße zu machen, die den Ketchup hier ersetzt, aber es wird schon weniger).

Butterbrot

Und am Abend ein Butterbrot. Käse ist okay. Aber am liebsten Marmelade oder Nutella oder Honig (aber eigentlich nur morgens). Leberwurst geht auch, manchmal Schinkenwurst. Die Kleinste probiert alles. Sohnemann lässt sich leider durch die große Schwester anstecken, aber mögen tut er viel. Wir essen häufig noch nen Salat dazu, den die Kleinste gleich mal mit isst. Die beiden anderen nicht, wie kann es auch anders sein.

Im Großen und Ganzen wird hier tatsächlich abwechslungsreich gekocht, was die Gerichte an sich angeht. Die Zutaten hingegen wiederholen sich, auch wenn ich immer wieder versuche etwas Neues auszuprobieren. Ich werde es weiter festhalten und bestimmt nochmal berichten.

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4 Gedanken zu “Menüplanung für die Rasselband

  1. Das kommt mir so bekannt vor. Der Mann mag schon nicht alles, so das es vieles unter der Woche gibt, was er nicht mag, aber der Kleine und ich. Der Kleine mag jedoch auch nicht alles. Salat mag er gar nicht. Gemüse muss gekocht sein, wobei er nu auch schonmal roe Möhren gemuffelt hat. Tomaten gehen gar nicht, die werden aussortiert. Sonst ist er aber was MIttags angeht ein ich mag vieles Esser. Abends wird dann schwieriger… Brot und Käse gehen, wenn auch getrennt gegesen… Leberwurst auch und Frischkäse… Nutella sowieso immer.. Aber da will der Kleine unbedingt Bärchenwurst haben und wer darf sie essen?Mama…

    Ich bin froh, das der Kleine vieles mag, das ich auch mag so macht es das Kochen noch einfach… wie es mit NR. 2 wird weiß ich noch nicht.
    Ansonsten muss ich immer dafür sorgen, wenn ich Gemüse will und wir kochen… da Mann anscheinend keins braucht und eben nicht alles isst. Dafür der Kleine aber umso lieber..;-)

    Schupfnudeln mit Apfelmnus hört sich lecker an, sollte ich auch mal ausprobieren.

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    1. Schupfnudeln sind lecker, egal ob mit Apfelmus, Zimt & Zucker oder herzhaft mit Gemüse.
      wat bin ich froh, dass Martin ebenso gerne Gemüse ist und wir im Geschmack sehr nah beieinander liegen. Das vereinfacht einiges.
      Ich probiere ja total gerne aus, die Kinder eher weniger, aber da müssen sie meist durch. Allerdings bleibt unter der Woche wenig Zeit für aufwendiges Kochen, also schnelle Küche.

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  2. Finde ich super, euer Essen! Kann ich mal ’ne Woche bei euch essen? 🙂
    Schupfnudeln begegnen mir jetzt schon das zweite Mal. Da hätte ich auch mal Lust drauf.
    Danke für den Einblick!
    LIebe Grüße!

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