… mit dem Töchterlein

… da kann man ganz wunderbare Sachen machen wie am vergangenen Sonntagnachmittag. Die Herren waren mit der Kleinsten im Schlepptau beim Fußball und wir beiden Mädels – wir haben genäht.

Nähmania

Was sie machen wollte war schnell klar. Ein großes Monster mit dem sie kuscheln kann. Und nu woraus und es muss ja auch schnell gehen, denn nach einiger Zeit verliert das Töchterlein gerne die Lust. Ich kann es aber gut verstehen. Zuuuuu lange dürfen bei mir die Dinge auch nicht dauern. Der schnelle Erfolg ist wichtig.

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Sie hat sich für eine alte zu klein gewordene Strumpfhose und dem schönen rotweiß gepunkteten Fleecestoff entschieden (ein Reststück, an dem ich im Stoffladen einfach nicht vorbeigehen konnte). Alles ordentlich zuschneiden und los geht es.

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Kurz zuvor hatte ich die Feder des Fußpedals der Nähmaschine wiedergefunden. Und nach einiger Tüftelei wieder eingebaut.Perfekt ist das Fußpedal nicht mehr, aber die Maschine lässt sich so nun wieder steuern mit dem Fuß und die Geschwindigkeit des Nähens regeln. So durfte die Große alleine rein.
Premiere!

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Auch wenn es nicht ihre Lieblingsbeschäftigung wird, aber das Ausstopfen mit Watte gehört einfach dazu. Und wer schön sein will, muss bekanntlich leiden. So auch das Monsterchen, denn die Lippen wurden aufgeplustert mit der Watte. Einmal über den Mund nähen ist bestimmt nicht angenehm 😉

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Das Zusammennähen des Monsters habe ich dann übernommen. Das hat sie sich nicht zugetraut. Kann ich verstehen, denn das ist wirklich ja nicht ganz einfach, besonders wenn man sich ein Monster mit besonders langen Armen ausgesucht hat und diese erst einmal „verstaut“ werden müssen im Inneren, bevor dann genäht werden kann.

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Nach dem Wenden und dem Ausstopfen, dann das verschließen der Wendenaht: „Mama, kannst du das machen?“
Die Lust schwindet nach 2 1/2 Stunden dann doch langsam. Man kann es ja verstehen. Aber wunderschön ist es geworden. Es fehlen jetzt nur noch die Augen. Doch sie konnte sich noch für keine Knöpfe wirklich entscheiden. Mal sehen, ob noch welche daran kommen oder das Monster so geliebt wird.

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Wie ihr seht: die Arme sind wirklich extra lang. Wir haben dafür ein Strumpfhosenbein der Größe 134 einfach in der Mitte geteilt, damit sie nicht so dick werden. Dann die Füße von dem Stück abgeschnitten (ca. 1/3 der Länge) und alles vernäht und ausgestopft. Die Vorlage stammt aus dem Buch „Monster Mania“.

Ein wirklich gelungener Mama Tochter Nachmittag mit Ausklang bei Keksen und Kakao und Kaffee. Das sollte wiederholt werden.

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6 Gedanken zu “… mit dem Töchterlein

  1. Pingback: eine Nadelrolle | Wir in Sockenbergen!

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