Stöbernd zum Frühlingsgefühl

Wenn der Frühling auf sich warten lässt. Man größte Lust verspürt nach draußen zu gehen und im Garten zu werkeln, es einfach aber nicht geht, weil der Boden gefroren ist. Die grad gepflanzten Stiefmütterchen wehmütig ihre Köpfe neigen, weil es einfach zu kalt ist. Was tun?
Sich Gedanken machen, was denn den Garten in diesem Jahr zieren soll. Welche Blumen endlich ausgesät werden möchte und welche Neuanschaffung unseren Garten komplementieren dürfen. Gartenbücher wälzen gehört dazu wie Fotos des letzten Jahres zu durchforsten.
Hach, es strahlt einen ja nur so an voll Energie.
Einige mag ich mit euch teilen. 

Clematis

Die Clematis

Unsere einzige Blüte für zwei Tage. Aber ich hab schon mal gelinst und tatsächlich, da zeigen sich doch schon erste Blattansätze trotz Frost. Ich bin also guter Dinge, dass sie in diesem Jahr etwas mehr Farbe und Blüten hervorbringt.

Schokoladencosmea

Schokoladencosmea

Bei heißen Temperaturen und Sonnenschein verströmt sich einen herrlich herben Schokoladenduft. Ob sie wiederkommt? Ich denke er nicht, denn wir haben sie im Boden belassen und nicht herausgebuddelt. Aber wenn sie nicht wiederkommt, dann wird auf jeden Fall eine neue gekauft. Die ist also ein absolutes Muss bei uns im Garten. Herrlich duften und unermüdlich blühend von Juni bis Oktober.

Heiße Liebe

Brennende Liebe

Schon im letzten Jahr berichtete ich von dieser wunderschön rot leuchtenden Staude, die uns auch in diesem Jahr hoffentlich wieder Farbe vor die graue Stellwand bescheren wird. Bei konsequentem Auslesen der Blüten und einen Rückschnitt blüht sich auch gleich noch einmal ein zweites Mal.
Damit ich nicht vergesse wo genau sie stand und nicht versehentlich das neu austreibende Grün als Unkraut bezeichne und es entferne, habe ich einen kleinen Kreis mit Steinen darum gelegt.

Moossteinbrech

Moossteinbrech

Klein, unscheinbar, genügsam. Und immer wiederkommend. So mag ich es.

Bodendecker filziges Hornkraut

Filziges Hornkraut

Der Bodendecker im Vorgarten. Ein kleiner Ableger von der Mama mitgenommen, hat er sich schon breit gemacht. Aber das soll er ja auch. Ich hoffe, ich habe es richtig bestimmt. Aber sicher bin ich mir nicht. Ich mag das silbrige Blatt und das rasche Ausdehen der Pflanze. Und sie nimmt es einem auch nicht übel, wenn man mal ein Stück absticht und etwas andere dazwischen pflanzt. Sie wächst einfach weiter und trotzdem im Zaum zu halten.
Wer es allerdings begrenzt mag, der sollte vielleicht besser darauf verzichten.

Erdbeere

Erdbeeren

Ja, unsere eigenen Erdbeeren. Wir hatten auf dem Balkon ja schon häufig welche, aber so im Garten sind sie einfach nochmal etwas anderes. Unser Naschgarten war ein wirklich und täglich gab es eigentlich immer wieder reife Früchte.
Doch etwas Einhalt müssen wir dann doch jetzt walten lassen, denn die Erdbeeren haben sich vermehrt. Im Beet ist das nun wirklich kein Problem: aus einer Pflanze haben sich jetzt 9 ergeben. Verteilt unter der Stachelbeere und der Heidelbeere. Aber unser Naschgarten muss etwas „ausgemistet“ werden. 10 Pflanzen sind einfach zu viele, da können sie sich nicht gut entfalten. Also heißt es demnächst, wenn die Erde nicht länger gefroren ist, nur die besten Pflanzen auszusuchen und die anderen herauszunehmen. Aber wegschmeißen mag ich sie nicht, mal sehen, was ich damit machen.

Christrose

Christrose

Zwei Christrosen habe ich im letzten März erworben und ins Vorbeet gepflanzt. Sie haben noch einige Zeit geblüht. Dann haben sie sich etwas zurückgehalten. Leider hat die weiße den Sommer nicht überlebt. Warum weiß ich nicht. Aber dafür blüht die altrosane dann jetzt unermüdlich. Doch auch ihr macht der Frost etwas zu schaffen, da leider im Vorbeet nur kurze Zeit die Sonne darauffällt. Aufwärmen der Erde kommt also nur selten vor.

Tulpenspitze

Tulpen – Frühlingsblumen

Ja, die Tulpen, Hyazinthen, Muskari, Narzissen – sie alle stecken schon ihre Spitzen eine ganze Weile aus der Erde. Doch Blütenansätze wie oben sind dann doch eher selten. Noch ist es ihnen zu kalt und in diesem Jahr wird das dann nichts mit einem Meer an Blumen zu Ostern. Aber vielleicht passend dann zu Mitte April, zum Geburtstag der Großen oder gar erst zur Erstkommunion im Mai?
Es bleibt spannend.

Lavendel

Lavendel

Lavendel steht für mich für Sommer, Sonne und dem Surren der Bienen.

Dahlie

 

Dahlien

Die Knollen der Dahlien habe ich dann aber doch im Herbst herausgegraben und gut verstaut. Allerdings im Carport, wo es dann doch ziemlich kalt wird. Hoffentlich nicht zu kalt. Ab Mitte Mai werden die Knollen dann wieder eingepflanzt. Das ist immer etwas mühsam und man muss dran denken, aber für diese Farbenexplosion mache ich das wirklich gerne. Ebenso geht es den Gladiolen, den Montbretien, den Lilien und den Fresien – allerdings muss ich wohl einige Knollen doch vergessen haben, denn an prominenter Stelle zeigen sich schon einige grüne Spitzen, die nicht von Frühlingsblühern kommen. Ich weiß nur nicht mehr, was genau dort stand. Nun heißt es auch hier warten.

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