schwirrende Gedanken

Kennt ihr das?  Im Kopf schwirren euch tausend Gedanken, die geordnet werden wollen. Prinzipiell finde ich es toll, viel Gedanken und Ideen zu haben. Doch irgendwie kommen sie häufig zum falschen Zeitpunkt. So wie gerade: in zwei Wochen steht die nächste Klausur an und für die Kinder fängt ab Mittwoch dann die Schule wieder an. Eigentlich endlich, und doch ist es anders, weil wir ja ein Idötzchen in unserer Familie haben, der am Donnerstag nächster Woche dann seinen ersten Schultag hat. Ganz schön aufregend für Kind und Eltern. Man macht sich ja dann doch immer seine Gedanken. Wie wird das laufen? Wird er sich wohl fühlen? Wie klappt das dann mit den Hausaufgaben? Und dann fangen auch die wöchentlichen Kurse und Trainings wieder an. Es ist immer eine Zeit des Neuorganisierens.

Ich muss erstmal sortieren und aufteilen: Familie – Studium – Freizeit – Berufsaussichten

Das Organsieren klappt dann meist recht schnell und in nur kürzeste Zeit ist der Alltag zurück. Alles hat sich eingespielt. Und dann kommen auch wieder die Freiräume, um spezielleren Ideen nachzugehen. Ideen rund um MOOCs, die sich mir momentan auftun. Dabei geht es dann weniger um einen selbst zu organisieren, sondern eher um Teilnahme, Gedanken um MOOCs allgemein und Einbindung von Menschen, die bisher wenig internetaffin sind (z. B. in Bezug zum Openreli.de). Einiges wird dann aber auch gleich angegangen, Kontakte werden geknüpft und Weichen gestellt, Literatur recherchiert und gesammelt.

Weitere Ideen sind dann eher bezüglich der weiteren Berufsplanung und meines zukünftigen Arbeitslebens. Wie könnte es aussehen? Richtung Selbständigkeit oder eher irgendwo in Festanstellung, in der Lehre oder in der Forschung? Und muss ich mich stark fokussieren oder doch besser ein breites Spektrum abdecken? Was kommt für uns finanziell in Frage? Wie viel darf ich verdienen, um als nebenberuflich freiberuflich zu gelzen? Ab wann sind welche Steuern und Abgaben zu entrichten und wie hoch sind sie? Was lässt sich wie vereinbaren? Was muss ich beachten? Was bringt mich beruflich weiter und möglichst finanziell oder kann ich das finanzielle auch etwas beiseite schieben? Einiges konnte im Kontakt mit der Krankenkasse bereits klären. Anderes wird sich ergeben. Einen Kontakt zur VHS besteht und eine Bewerbung als wissenschaftliche Hilskraft ist geschrieben und abgeschickt. Auch hier geht es langsam voran.

Ehrenamtlich mich weiter engagieren oder langsam etwas zurückfahren? In diesem Bereich finde ich es übrigens am schwierigsten, weil ich es einfach gerne mache, aber auch weiß, dass meine Zeit einfach begrenzt ist und nur mit Ehrenamt lässt sich keine Familie ernähren. Andererseits ergibt sich auch gerade aus der ehrenamtlichen Tätigkeit immer mal wieder eine neue Chance für eine Dozententätigkeit und schon befinde ich mich in einer Spirale voller unterschiedlicher Gedanken. Und wer etwas bewegen will, der muss sich engagieren. Das weiß ich und tue es gerne. Auch mal als Querdenker, der nicht immer gleich nur positive Kritik einfährt.

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