Ziele für 2015

Bei vielen konnte ich schon interessante Vorhaben für das Jahr 2015 lesen und eigentlich hatte auch ich schon hier einen Artikel veröffentlicht, der aber auf unerklärliche Weise im Nirvana verschwunden ist. Doch auch wir haben uns etwas vorgenommen für dieses Jahr. Im Radio höre ich allerdings schon seit Tagen, das Vorsätze sowieso nur gebrochen werden und wie man es am besten nachte, was Nele auch schon festgestellt hat.

Doch ich mag Vorsätze.  Nicht nur zum Jahreswechsel, aber eben auch zu diesem. Und diesmal sind es hier ganz gemischte Vorsätze, die teils nur auf mich bezogen sind und andere sind nur als Familie umsetzbar.

Der erste Vorsatz ist auch gleich ein sehr schwieriger, aber er kam von den Kindern! Wir schauen häufig Kika und unter anderem samstags die Sendung „Erde an Zukunft“, in der es um unsere Erde und unsere Zukunft geht. Vor einiger Zeit war dort ein Bericht über den Regenwald zusehen und dessen Zusammenhang mit unserem Klima und der Verwendung von Palmöl. Schnell war den Kindern klar, dass es sehr unvernünftig ist den Regenwald zu zerstören nur um Palmöl zu gewinnen. Die Sendung zeigte aber nicht nur die Folgen, sondern auch in welchen Produkten Palmöl verwendet wird und wo es nicht unbedingt notwendig ist. Nach der Sendung verkündeten sie lauthals: „Wir wollen keine Produkte mit Palmöl mehr kaufen und essen!“

Ist doch klar, dass wir Eltern das nur zu gerne unterstützen, aber auch direkt erklärt haben, dass das zwar eine gute Idee ist sie aber nicht direkt und ohne Vorbehalte umsetzbar ist. Deshalb werden wir uns 2015 näher und eingehender mit der Problematik Palmöl befassen und schauen wie es sich hier in der Kleinstadt mit begrenztem Angebot, unserem schmalen Haushaltsbudget und mit unseren weiteren Vorhaben vereinbaren lässt. Bis dahin werden hier schon fleißig Zutatenlisten von Produkten studiert.

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Ein weiteres Vorhaben ist die  Verwendung von saisonalen und regionalen Produkten. Was eng zusammenhängt mit dem oberen Projekt, aber nochmal interessanter ist. Eigentlichsind wir da schon relativ gut, aber manchmal auch faul und greifen dann doch auf andere Dinge zurück. Ab nun heißt es dann noch mehr darauf zu achten, was und wo wir unsere Lebensmittel einkaufen und wo sie herkommen bzw wo sie produziert werden. Wir werden dies erstmal auf Lebensmittel beschränken, auch wenn ich es gerne auch auf Kleidung ausdehnen mag. Dazu fehlt es uns allerdings dann deutlich an  Mitteln.

Ein Ziel habe noch für mich auserkoren: ich möchte wieder mehr lesen. Und das bezieht sich keineswegs auf Studienliteratur, denn diese lese ich zuhauf. Sondern ich will Freizeitlektüre lesen. Mal sehen, ob ich in 12 Monaten 12 Bücher schaffen werde.

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5 Gedanken zu “Ziele für 2015

  1. Liebe Eva,
    das sind sehr gute Vorsätze, ich wünsche euch viel Erfolg dabei! Woran erkennt man denn Palmöl in der Zutatenliste, oder steht da wirklich Palmöl? Ich kenne mich da gar nicht aus, aber es kann ja nicht schaden, die eigenen Gewohnheiten auch mal zu überprüfen!
    Beim Lesen wünsche ich viel Spaß, ich bin ja gerade auch begeistert dabei. Ich finde es total entspannt, sich die Zeit einfach mal zu nehmen. Über unsere tollsten Bücher können wir dann ja vielleicht bloggen und uns gegenseitig Tipps geben! 🙂

    Liebe Grüße und ein frohes neues Jahr
    Nele

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    1. Einen Austausch über die gelesenen Bücher sehr gerne.
      und wie erkenne ich Palmöl, tja das ist gar nicht so einfach. Bei Lebensmitteln steht meist Palmöl oder Palmfett drauf, aber überall wo einfach nur pflanzliches Öl draufsteht, kann es auch Palmöl sein. Ist nicht ganz so easy, aber eigentlich müssen die Hersteller seit Dezember das klar deklarieren. Demnächst aber mehr dazu hier auf dem Blog.

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  2. Mit dem Thematik „saisonale Produkte“ beschäftige ich mich zurzeit auch. Im aktuellen Weight Watchers Magazin ist eine tolle Übersichtsabelle drin. Die hätte ich mir am liebsten an den Kühlschrank geheftet. Jetzt soll sie aber in klein in mein Filofax rein. Dann hab ich sie immer dabei und kann nachsehen, was gerade saisonal erhältlich ist, wenn ich meine Einkäufe plane.

    Ich finde es übrigens gut, wenn deine Kinder sich für ihre Umwelt interessieren und ihr das auch unterstützt. 🙂

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    1. Eine Übersicht ist natürlich klasse und immer dabei noch besser. Wir haben hier glücklicherweise einen Marktstand, der überwiegend selbstangebautes Gemüse und Obst oder eben aus der Region stammendes anbietet. Da ist die Auswahl stets saisonal und deshalb perfekt und ich muss nicht lange überlegen, was jetzt ok ist oder nicht. Einiges kaufen wir dennoch auch außerhalb der Saison, schon alleine, weil die Kinder nicht alles essen. Leider.

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  3. Pingback: Ziele 2015 – Januarfazit | Wir in Sockenbergen!

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