[soul] Mittagessen in sockenbergen – Schwarzwurzelsuppe

Eine neue Kategorie [soul].
Es wird glaube ich Zeit für eine neue Kategorie, die unseren Weg 2015 begleiten wird. Hier wird es um alles gehen, was unsere Seele gut tut.
Essen. Auszeiten. Kreativität. Kleinigkeiten.

Seelenschmeichler.

Und gleichzeitig wird es an dieser Stelle fortan immer mal wieder ein Rückblick auf unser Mittagessen geben. Zum einen mit dem Schwerpunkt regionale und saisonale Küche und zum anderen, um neue Rezepte auszuprobieren. Auf vielen Blogs habe ich ähnliche Vorhaben schon gesehen. Und sein wir mal ehrlich: es ist nicht wirklich einfach immer wieder Neues auszuprobieren, anzubieten und aus dem gewohnten Alltag auszubrechen. Ich koche gerne. Kein Frage. Aber häufig fehlt einfach die Zeit. Dabei ist es gar nicht schwer in nur 30 Minuten ein Mittagessen auf den Tisch zu zaubern, welches weder aus Junkfood oder Fertigessen besteht. Und es müssen da auch nicht immer Nudeln mit Tomatensoße und Buttergemüse sein. Es geht anders. Wir haben es ausprobiert und wollen euch teilhaben lassen. Na wie wäre es? Dann taucht ein in unsere Mittagsessenwelt. Vielleicht findet auch ihr euren Seelenschmeichler. Ein warmes Mittagessen ist für mich immer goldwert und hebt häufig die Stimmung.

 

Kaiserschmarrn mit Äpfel und getrockneten Cranberries * Schwarzwurzelsuppe * Nudel-Spinatauflauf * Nudeln mit Pfannengemüse und Mango-Orangen-Sauce * Wirsingpfannkuchen * Nudeln, Möhren-Butterrübchen-Gemüse mit Schnitzel-Ziegenkäse-Röllchen

Wer mir auf Instagram folgt, der merkt, dass bei uns die „Essenswoche“ nicht von Montag bis Sonntag stattfindet, sondern von Freitag bis Donnerstag. Denn Donnerstags bekommen wir neuerdings eine Biokiste mit Obst und Gemüse. Und mit frischen Sachen lässt es sich bekanntlich wesentlich leckerer kochen. Meist plane ich Freitag morgens dann grob was wir wann kochen und was wir dafür noch benötigen. Freitags ist praktischerweise eigentlich klassischer Großeinkaufstag bei uns und so können wir dann auch gleich alles andere besorgen. Oder wenigstens planen, wann wir es besorgen können. Dabei achte ich dann nicht nur auf das Obst und Gemüse, sondern eigentlich auch immer auf das Angebot hiesiger Supermärkte oder des Fleischers meines Vertrauens. Und falls dann noch irgendetwas an Obst oder Gemüse fehlt, so kann ich es gleich Samstagsmorgens an dem kleinen Marktstand eines örtlichen Landwirts noch schnell besorgen.

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Zu meiner Verwunderung mag die große Tochter sehr gerne Schwarzwurzelsuppe. Ich war ja mal wieder erstaunt, dass gerade Gemüse, welches heutzutage nicht mehr so gefragt ist bei ihr den Geschmacksnerv getroffen hat. Da hat es mich natürlich besonders gefreut, dass in der letzten Kiste Schwarzwurzel mitgeliefert wurden. Diese haben wir dann direkt Freitag zur Suppe verwandelt. Das ist ja schon immer eine riesen Sauerei die Schwarzwurzeln zuschälen, aber ich kann euch sagen, dass es sich abosult lohnt und deshalb teile ich gerne mit euch das Rezept, welches ich von meiner Schwester (!) bekommen habe:

 Schwarzwurzelsuppe

Zuerst mischt ihr 500 ml Wasser mit 3 EL Essig. Ihr benötigt das Essigwasser, um die geschälten Schwarzwurzeln darin zu „lagern“, weil sie ansonsten an der Luft ganz schnell braun und unappetitlich würden. Nun schält ihr 1 kg Schwarzwurzeln. Am besten funktioniert das unter laufenden Wasser, denn die Wurzeln sind voller sandiger Erde. Und dann immer schnell ins Essigwasser legen.
Nun eine Zwiebel würfeln, 1 EL Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen. Währenddessen die Schwarzwurzeln in ca daumendicke Scheiben schneiden und zur Zwiebel geben. Gelegentlich alles durchrühren, damit es nicht anbrennt. Wenn alle Schwarzwurzeln im Topf sind einmal kräftig durchrühren, noch etwas dünsten lassen und dann die Wurzeln mit 3 EL Mehl bestäuben. Verrühren und dann mit 600 ml Gemüsebrühe und 400 ml Milch ablöschen. Aufkochen lassen und dann bei schwacher Hitze 15 Minuten köcheln bis die Schwarzwurzeln weich sind.
Jetzt kommt der Zauberstab zum Einsatz. Wer mag kann vorher noch 3 EL Wurzelscheiben aus der Suppe fischen und zur Seite stellen. Ansonsten direkt alles mit dem Pürierstab fein pürieren. Wer mag kann alles mit 100 ml Sahne verfeinern. Auf jeden Fall die Suppe noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zur Seite gestellte Scheiben wieder hinzufügen und mit etwas Schnittlauch oder geröstetes Pumpernickel servieren.

Dazu passt geröstetes Pumpernickel: Dazu 2 Scheiben Pumpernickel zerbröseln und in einer beschichteten Pfanne kurz anrösten. Oder mit einem 1 EL Butter anrösten. 1 EL Zuckerrübensirup (Rübenkraut) hinzu und etwas einreduzieren lassen.

Lecker!

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2 Gedanken zu “[soul] Mittagessen in sockenbergen – Schwarzwurzelsuppe

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