[P52] #5 Natur

Natur, das ist ein wares Wunderwerk.
Ich mag die Natur. Ich mag es natürlich. Ich mag es einfach.
Und doch darf dann nicht alles so wachsen wie es gerne möchte. Etwas Einhalt gebe ich der Natur in unserem Garten schon. Nur in diesem Topf nicht:

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Der Topf begleitet uns nun schon eine ganze Weile. Zuerst stand er bei uns auf dem Balkon. Noch in der alten Wohnung. Wurde häufiger neu bepflanzt. Dann haben wir gebaut. Ein eigenes Häuschen. Ein eigener Garten, der viel mehr Platz bietet für Blumen, Sträucher, Gemüse und Obst. Der Topf durfte mit. Begrünte als erstes unsere Terrasse. Die Pflanzen blieben drin.

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Das Efeu ist ebenso so lange schon im Topf. Jetzt nun mehr als 4 oder 5 Jahre. Genau kann ich es nicht sagen. Den Radikalschnitt hat es überdauert. An den Aststumpf hat sich mittlerweile Moos gebildet wie es auch im fast kompletten Topf es getan hat. Gerade jetzt nach dem Winter. Das Efeu bleibt in ihm aber auch relativ zaghaft. Breitet sich nicht aus. Wächst kaum. Leuchtet im Frühjahr leuchtend grün und im Herbst rot. Die roten Blätter überdauern den Wnter und bieten uns so etwas Farbe im häufig tristen Alltag.

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Aber nicht nur das Efeu ist uns geblieben, sondern auch Oregano, der sich nicht unterkriegen lässt. Ein wirklich hartnäckiges Kraut, welches sich irgendwann dortdrin selbst ausgesät hat. Vermutlich von dem ehemals darüberhängenden Balkonkasten. Zumindest überdauert es. Kommt jedes Jahr wieder und ist absolut anspruchslos. Ab und an wandert es dann zu in die Küche für Nudelsoßen oder in Salaten. Wird aber eher sparsam verwendet.

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Viele kleinere Pflänzlein kann ich nicht bestimmen. Viele würden eh sagen, dass es Unkraut sei. Aber in diesem Topf darf es bleiben. Nichts wird abgeschnitten. Die Erde habe ich schon ewig nicht mehr gewechselt. Ab und zu bekommt der Topf und die Pflanzen etwas Flüssigdünger. Selbst mit der Wasserversorgung sind wir sparsam. Höchstens zum gelegentlichen Düngen oder im Sommer während einer Trockenperiode wird gegossen.
Und noch ein Untermieter hat sich in den Topf geschlichen. Eine Erdbeerpflanze. Im letzten Jahr haben wir sie entdeckt. Vermutlich ein Ableger von der großen Zinkwanne, neben der der Topf lange stand. Zart ist sie gewachsen. Geblüht hat sie im letzten Sommer nur wenig. Ich bin gespannt wie es in diesem Jahr aussieht mit unserem „Naturtopf“. In ihm darf die Natur walten wie sie will. Und ich finde es sehr spannend ihr dabei zu zusehen.

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