12 von 12 im Juli

Was war los am 12.Juli 2005 bei Familie Sockenbergen?

Zuerst einmal frühstücken. Der Tag begann mit einem herzhaften Frühstück für mich mit Leber- und Mettwurst und einem Kräutertee. Leider nicht am großen Familiensonntagsfrühstückstisch, denn die Kinder hatten sich schon früh morgens ne Schüssel Müsli gemacht und waren viel zu aufgeregt, um zusammen mit Mama und Papa in Ruhe zu frühstücken. Bevor ich die Koffer bzw. Wäschekörbe für die beiden Kleinen packen konnte, musste erst der Wäscheberg bezwungen werden.
Und dann hieß es Premiere: Erste Fahrt mit Fahrradträger auf der Anhängerkupplung. Gut, dass ich nicht fahren musste. Fahrrad Nummer zwei der Kleene passte übrigens wesentlich besser in den Kofferraum als auf den Fahrradträger.

Auf der eineinhalbstündigen Autofahrt gibt es meist eine kleine Verpflegung. Diesmal Karamellbonbons. Leider hat es viel geregnet am 12.Juli. Bäh! Und rote Ampeln hatten wir auch mal wieder genug. Doch die Autofahrt war ansonsten witzig. Es gab Selfies (ohne Fahrer natürlich) und unbezahlbare Momente wie: Alle singen lauthals im Auto mit. Alle! Keine Gezeter, kein Gemeckere und es trifft auch zuweilen den Musikgeschmack von Eltern und Kindern. Unbezahlbar.

Angekommen bei meinem weltbesten Vater, der Schwester und dem Bruder. Da heißt es dann immer erst ausladen. Und dann meist etwas Gartenarbeit für mich. Seid dem Schlaganfall meiner Mutter bin ich die erste Adresse für Gartenfragen und so ist es eigentlich immer so, dass ich einen kleinen Rundgang durch den Garten mache. Stolz wird präsentiert, was alles in den letzten Wochen seit dem letzten Besuch gewachsen ist und dann greife ich meist zur Schere oder zu Handschuhen und schneide Verblühtes ab und rupfe das Unkraut aus dem im letzten Jahr neu angelegten Beet am Teich (mein Beet wie mein Vater immer zusagen pflegt, um das ich mich zu kümmern hätte).
Danach lecker Kaffeetrinken mit Schokomuffins und dann das obligatorische Canasta spielen mit meiner Mutter. Trotz der Einschränkungen und der Bewegungsunfähigkeit des rechten Armes, klappt das geliebte Canasta spielen auch mit links und einer tollen selbstgebauten Kartenhalthilfe. Wir lassen uns ja von diesem blöden Schlaganfall nicht den Spaß verderben!

Mehr Fotos von uns gibt es leider nicht, aber dafür könnt ihr bei Caro von Draußennurkännchen viele weitere tolle Einblicke in den 12. Juli 2015 werfen. Geht doch gleich mal stöbern.

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2 Gedanken zu “12 von 12 im Juli

  1. Mmh, diese Kuhbonbos sind so lecker! Hört sich nach nem schönen Tag an! Besonders wenn man so harmonische Phasen zwischendurch hat. Das liebe ich auch, diese schönen Familienmomente wie Singen im Auto und irgendwie verstehen sich alle. Toll! Bei uns war es heute nicht so 🙂
    Liebe Grüße!

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