[12 von 12] Der März

Der zwölfte ist ein Samstag. Wochenende. Das heißt dann erst einmal Ausschlafen, zumindest wenn man es könnte. Denn es zog mich schon um sechs aus dem Bett und 2/3 der Kinder auch. Dann eben zuerst duschen und die wunderschönen Locken der Tochter bestaunen. Ach hätte ich doch wenigstens etwas Struktur in meinen glatten lebenlosen Haaren. Man kann halt nicht alles haben.

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Nachdem das Kind sauber ist und der Mann aufgestanden, gibt es auch endlich Frühstück. Und weil der Mann gute Laune hatte, gab es Schokocroissants. Mmmmh lecker.

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Den Wochenendeinkauf übernimmt der Mann, ich hingegen wiener mal etwas herum. Die Küche war dann auch schon mal sauber, für mehr hat der Elan irgendwie nicht gereicht. Ich musste mich ärgern, dass war anstrengend. Der Körper und die Seele sind momentan nicht gerade belastbar und nachdem ich am Abend vorher das Auto vermakelt habe, bin ich noch schlechter gelaunt.

Dann eben erst Mittagessen. Möpkenbrot mit Bärlauchkartoffeln aus dem Ofen und Schafskäse-Bärlauch-Dip. Der Frühling kann also kommen.

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Der Sohnemann war allerdings verschwunden. Mit dem Nachbarsjungen. Ob sie wohl zur Eröffnung der Naturheilpraxis der Nachbarin in die Stadt gelaufen sind? Ich mag so etwas ja überhaupt! Einfach so weggehen und nicht Bescheid geben. Also mal schnell einen Besuch in der Praxis abgehalten und die Jungs entdeckt und kurz zur Rede gestellt. Man muss schließlich seine Konsequenzen fürs Handeln auch ertragen. Dann eben kein Eis für die beiden.

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Die ersten Frühlingsboten à la Biene waren auch da. Gab ja auch lecker Kuchen. Der schmeckt auch der Biene, wo es doch noch nicht so viele Blumen zum Blühen gebracht haben.

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Bei uns auf der Terrasse kann man der Ranunkel beim funkeln zusehen und wer genau hinschaut, der sieht wie wunderbar die Natur ist.

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Im letzten Jahr haben ich in den Topf irgend ein Frühlingsblüher gepflanzt. Ich vermute Traubenhyazinthen. Sie sind verblüht. Das Grün haben wir entfernt und dann haben wir den Topf so gelassen und er stand das ganze Jahr über draußen auf dem kleinen Tisch an der Hauswand. Ohne Gießen und alles. Und nun haben wir das Experiment gewagt ihn einfach mal zu gießen und siehe da: Die Zwiebeln haben ihre Kraft gespeichert und sprießen nun wieder. Ich bin begeistert, auch wenn das Grün noch sehr zaghaft aus den Zwiebeln herauslukt.

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Gemeinsam etwas entspannen, draußen auf der Terrasse mit einem Kaffee für den Mann und einem Cappuccino für mich. Herrlich. Das tat gut und war dringend notwendig.

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Zwischendurch wurde nämlich noch genäht. Aber leider noch nicht fertig, also nur ein kleiner Teaser  für euch.

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Abends hat es dann nur noch für Pizza auf der Couch gereicht. Gemacht vom besten Mann der Welt. Und dann fielen auch schon die Augen zu. Die arbeitsreiche Woche zerrte dann doch ganz schön an den Kräften und so habe ich tatsächlich mal 10 Stunden durchgeschlafen. Herrlich. Dafür dann aber auch keine zwölf Fotos. Naja.

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Mehr Fotos findet ihr bei Caro! Schnell herüber gehuscht.

 

 

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Ein Gedanke zu “[12 von 12] Der März

  1. Ein schöner Einblick! Ich bin auf die welligen Haare meiner Mädchen auch immer etwas neidisch, denn wie bei Dir reichte es auch bei mir nur für Schnittlauchlocken ; ) Hoffentlich gaben Dir die 10 Stunden Schlaf ein gutes Polster für die aktuelle Woche. Liebe Grüße!

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