[12von12] Ein Tag im Dezember

Der Tag startet wie jeder Wochentag um 6:15 Uhr. Behutsam die Mädels wecken, die momentan kaum wach zu bekommen sind und schauen wo sich der Sohn herumtreibt, der bestimmt schon längst wach ist. Immerhin habe ich ihn heute Nacht um 4:30 Uhr nochmal zum Schlafen bewegen können. Ist ja schon mal ein Anfang ….
Klamotten für die beiden Kleinen heraussuchen und dann alle zur Schule bringen. Heute nehmen wir das Auto, was sich später als sehr vorteilhaft herausgestellt hat. Danach geht es an den Schreibtisch, Kochbuch herauskramen und Inspirationen für den Wochenessensplan bei Instagram #mittagsaufmtisch holen. Frühstück.

Halb zehn in Ochtrup und nein ich esse kein Knoppers, sondern begebe mich in die Stadt. Sie haben mal wieder versucht die Innenstadt etwas weihnachtlich zu gestalten. Naja, richtig überzeugt bin ich von diesen einfach an die Laternenpfähle gebundenen Tannenbäumchen nicht wirklich und dabei sind das noch einige schöne Exemplare, die mir heute begegnet sind. Ochtrup das geht doch bestimmt auch besser!
Doch ich hatte eigentlich eine ganz andere Mission: ich brauchte noch Stoff und Antje macht ihren Laden (@cadoo.gluecksstoffe) pünktlich um halb zehn auf. Mit der perfekten Beratung sind dann auch wieder einige tolle Stoffe in die Charliebag vom Naehcamp gewandert und mein Portmonnaie war um einiges leichter. Dafür hat der Sohn  hoffentlich bald neue Pullover im Schrank. Danach schnell wieder an den Schreibtisch. Die Vorlesung zur Sozialpsychologie nutze ich dann noch um für die Weihnachtsaktion mit den Maltesern kleine 3D-Sterne zu kleben.

„Das beste Essen der Welt miteinander vereint. Geil.“ Hach, da geht das Mutterherz auf, wenn die Tochter das Mittagessen so sehr lobt. Alles richtig gemacht, dabei war es „nur“ eine Resteverwertung. Und dann klingelte auch noch der Postbote und brachte den langersehnten BVB-Pullover, den sie sich selbst bestellt hatte. Das war wohl ihr Tag!
Und was macht man Montags sonst noch so? Na klar: Hausaufgaben. Während also die Kinder ihre Hausaufgaben machten, habe ich das Geschenk für meine Mutter weitergestrickt. Da bin ich wohl dem Strickfieber verfallen – gedachte hätte ich das ja nie.

Selbsteinschätzung wie man sein Kind gerade schulisch und außerschulisch sieht. Eigentlich schon fast Routine bei uns und doch finde ich es jedes Mal beim Sohn so unheimlich schwierig. Vieles ist einfach Tagesform abhängig und gar nicht so pauschal beantwortbar. Leider kann ich auch gar nicht sagen, ob die Ablenkbarkeit zum Beispiel überwiegt oder doch das konzentrierte Arbeiten. Wir stehen hier noch vor einem Rätsel auf welche Schule er am besten aufgehoben ist. Eine erste Annäherung hat es schon gegeben mit möglichen Schulen (wobei man sagen muss, dass es gar nicht viele Auswahlmöglichkeiten gibt, sondern eigentlich von jeder Schulform nur eine mit Ausnahme der Gesamtschule), eine weitere gibt es am Donnerstag und dann stehen auch die Empfehlungsgespräche mit den Grundschullehrerinnen an. Mal sehen, wie die die Situation einschätzen, bisher waren sie sich nämlich auch unsicher.

Dann habe ich noch für einen lieben Menschen ein Geburtstagspaket gepackt. Vermutlich kommt es verspätet an, aber es wird eine absolute Überraschung sein (hoffe ich zumindest). Es hat viel Spaß gemacht und ich freue mich immer so sehr, wenn ich anderen eine Freude bereiten kann (denn nicht immer konnte ich das so wie ich das wollte, weil das Geld einfach zu knapp war, um Pakete zu versenden).

Und dann wollte die Kleinste noch unbedingt mit den Kreidemalern, die wir schon lange haben, etwas auf ihr Fenster malen. Lemming eben. Alle in der Familie. Und so ist noch ein Tannebaum entstanden. Das geht wirklich einfach und schnell. Solch ein Projekt liebe ich ja, denn es passt perfekt in unseren Alltag, der leider viel zu wenig Zeit lässt, um ausgiebig mit den Kindern kreativ zu werden.

Dies ist eine Aktion von Draußennurkännchen und dort findet ihr auch noch weitere tolle Blogbeiträge zum 12. Dezember 2016. Ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit den 12 von 12, denn es hat mir in diesem Jahr sehr viel Freude bereitet und diese Art der Dokumentation eines Tages im Monat ist einfach auch im Rückblick immer wieder schön anzusehen. Klickt euch mal rüber und vielleicht macht ja auch ihr im nächsten Jahr mit.

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2 Gedanken zu “[12von12] Ein Tag im Dezember

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