Plastikfrei oder müllfrei leben als Familie?

In der Bloggerwelt, aber auch in den Medien können wir hin und wieder lesen, dass wir viel zu viel Müll produzieren. Unsere Plastikabfälle vermüllen zunehmend die Meere und gefährden die Tierwelt und letztlich uns selber. Bei uns kam deshalb die Frage auf: Können wir als Familie es schaffen müllfrei und plastikfrei zu leben?

Ist-Situation

Momentan kommen wir auf 2 – 3 gelbe Säcke alle zwei Wochen, die Restmülltonne und die Papiertonne sind alle 4 Wochen gut gefüllt und auch die Biomülltonne ist häufig alle 2 Wochen gut gefüllt. Das ist ganz schön viel Müll und sicher lässt sich davon eine Menge vermeiden.

Voraussetzungen

Fünfköpfige Familie, wohnhaft in einer Kleinstadt im Münsterland, schmales Budget mit ca 220 € wöchentlich für Lebensmittel, Hygieneartikel, Kleidung und Co., kleiner Garten und einem kleinen Marktangebot im Ort.

Inspirationsgeber

Es gibt wunderbare Beispiele im Netz, die zeigen, dass weitestgehend müll- und plastikfrei zu leben möglich ist. Gerade auf Instagram folge ich drei ambitionierten, tollen Frauen, die es tagtäglich schaffen. Um mir selbst ein Bild davon zu machen, habe ich Maria von @zerowaste_munster im Oktober 2016 getroffen. Den Bericht zum Treffen mit ihr lest ihr schon bald hier. Die liebe Nadine von @gottalove.zerowaste werde ich jetzt im Januar treffen und dann euch auch gerne von diesem Treffen berichten. Die dritte im Bund ist @ms101things, die mich durch ihre Konsequenz echt beeindruckt.

Familientauglich?

Und doch bleibt die Frage, ob das alles auch als Familie machbar ist und dazu noch hier aufm platten Land. Denn alle drei wohnen in größeren Städten, die zum Teil einen gut sortierten Markt haben oder/und einen erreichbaren Einkaufsladen, in dem man verpackungsfrei einkaufen kann, haben. Diese Voraussetzung habe ich hier nicht. Doch so schnell will ich gar nicht aufgeben. Zumindest unseren Müll zu reduzieren und Alternativen zu finden, das soll doch möglich sein.

Wer kennt tolle Alternativen?
Wer hat Tipps für uns?
Was sollen wir auf jeden Fall ausprobieren?

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7 Gedanken zu “Plastikfrei oder müllfrei leben als Familie?

  1. Gerade Sonntag lief eine Löwenzahnfolge dazu. *g*
    Hier gibts mittlerweile ne Milchtankstelle ein Dorf weiter.
    Ansonsten fällt mir spontan nur Weiterverarbeitung ein oder im Supermarkt im Gemüse/Obstbereich statt die Tüten zu nutzen sich so wiederverwendbare Netze zu besorgen.

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  2. Ein Garten ist ja auch jeden Fall schon einmal wundervoll um einige Dinge anzubauen – da könnte man dann allgemein die Essgewohnheiten in eine Richtung umdenken, mit der man auf Dauer eben auch Müll spart. Meine Familie ist zwar nur dreiköpfig, aber wir benötigen momentan keine Restmülltonne mehr, immerhin. Gelber Sack und blaue Tonne wird viel seltener voll und somit rausgestellt und Biomüll landet natürlich auf dem Kompost. Also möglich ist vieles. Wobei eben der fehlende Stadtanschluss oft den kompletten Müllverzicht verhindert. Ich füge mal meinen Artikel dazu an, da ich sowas immer gern bei anderen als Anregung fürs eigene Handen gelesen habe. Vielleicht ist ja etwas inspirierendes dabei. 😉 Ansonsten euch viel Erfolg, ich bin gespannt auf den weiteren Verlauf! https://hinterhand.wordpress.com/2016/09/16/muellvermeidung/

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  3. Müll sparen ist nicht immer leicht, schon gar nicht in kleinen Dörfern. Aber es ist nicht unmöglich. Manche Sachen, wie zB Bambus oder Holzzahnbrüsten kann man ja für das ganze Jahr kaufen, selbst kompostieren, selbst herstellen etc. . Jeder Schritt ist ein wichtiger Schritt!

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  4. Schöner Beitrag. Genau das versuchen wir auch gerade umzusetzen. Meine ersten Projekte waren jetzt Reiniger für Küche und Bad selber herstellen, Putzschwämme häkeln und Kosmetikpads nähen. Als nächstes werde ich Waschmittel und diverse Kosmetikprodukte selber machen. Kannst ja mal schauen: https://nurrosa.com/

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