[WmdedgT] 5. Dezember 2017

[WmdedgT] als Was machst du eigentlich den ganzen Tag. Eine Aktion seinen Alltag einmal im Monat zu dokumentieren von der wunderbaren Frau Brüllen.

6:00 Uhr Der Wecker klingelt. Die Dusche ruft.

6:40 Uhr Alle Sachen für meine Mutter zusammensuchen. Adventskalender vom #teamhorumersiel öffnen und sich über eine tolles Dekoglas von Elke freuen.

7:00 Uhr Schnell noch eine Laugenstange schnappen, die der Mann ausgebacken hat, von den Kindern verabschieden und ab ins Auto.

8:06 Uhr Ankunft in Münster-Hiltrup. Der Verkehr war deutlich entspannter als erwartet. Jetzt einen Parkplatz suchen und dann zum Herz-Jesu-Krankenhaus.

8:20 Uhr Information: Ist meine Mutter schon angekommen? => Fragen Sie mal in der Notfallambulanz.

Nein, hier kommt sie nicht. Ist ja kein Notfall. Fragen AmSie bei der Stationen Anmeldung. Dort ist sie auch noch nicht.

8:35 Uhr Ich warte im Wartebereich. Kommuniziere mit meiner Schwester. Sie vermutet, dass das Pflegeheim den Krankentransport erst zu 8:30 Uhr bestellt hat.  Na, dann kann ich ja noch 60 Minuten warten…

9:50 Uhr Eigentlich müsste sie längst da sein. Ich Frage nochmal nach. Vermutlich ist sie schon auf der Station… ach herrje. Ich mache mich auf zur Station. Dort soll ich im Wartezimmer warten. Was sonst *lach*

10:05 Uhr Ich frage nochmal nach. Und da ist sie dann. Schon auf „ihrem“ Zimmer und im Bett. Ich packe dann mal die Tasche aus.

10:35 Uhr Eine Schwester kommt herein, hilft meiner Mutter in den Rollstuhl und schickt uns zur Anästhesie. Da ist es erstaunlich leer und wir können direkt durchgehen. In Ruhe wird uns beiden erklärt was und wie morgen während der Operation passiert. Wir können all unsere Fragen stellen. Keine Hektik. Sehr angenehme Gesprächsatmosphäre.

11:35 Uhr Wir sind wieder auf der Station. Es ist gerade Visite. Ich versuche das Tablet meiner Mutter wieder neu zu organisieren.

11:50 Uhr Die Dame der 9Hausverpflegung fragt nach Essenswünschen. Wir müssen lachen, denn wir verstehen beide so manches Male meine Mutter nicht. Zeichen lesen war ja so oder so noch nie meines. Danach mache ich mich auf zur Anmeldung. Nur die Einweisung und die Krankenkassennaete wollen sie haben. Meine Telefonnummer lasse ich für Notfälle auch gleich da. Die Betreuungsurkunde wollten sie nicht. Interessant.

12:15 Uhr Es gibt Mittagessen für Mama. Ich muss noch warten.

12:55 Uhr Ich gönne mir etwas zu essen in der Krankenhauscaféteria. Der Heilige lässt noch auf sich warten. Viele Kollegen sind wohl kurzfristig erkrankt. Wie gut, dass ich erst heute Abend einen Termin habe und der Mann sich heute frei genommen hat.

14:20 Uhr Auf zu den Voruntersuchungen inklusive Aufnahme- und Aufklärungsgespräch. Und wieder keine Hektik, sondern der Arzt nimmt sich Zeit. Macht Späße bei der Blutabnahme und hilft beim Aufstehen und Umlagern vom Rollstuhl auf die Untersuchungsliege. So wünscht man sich einen Krankenhausaufenthalt.

15:20 Uhr Wir warten nun noch auf das CT. Da muss ich wegen des Kontrastmittels noch etwas unterschreiben. So freundlich das Krankenhaus auch ist, dennoch freue ich mich, wenn ich wieder zuhause bin. Das ganz normale Alltagschaos wartet da ja auch noch auf mich.

16:45 Uhr Immer noch keine Rückmeldung. Also noch einmal zum Krankenpfleger. Kein CT jetzt, aber ich dürfte zum Unterschreiben und Aufklärung zur Radiologie gehen. Auf geht es. Fragen beantworten die dritte. Immer wieder die gleichn und einige andere.

17:17 Uhr Endlich sitze ich im Auto. Das Navi zeigt Stau auf meiner Strecke. Mein Zeitpufger ist auf 10 Minuten geschrumpft.

18:25 Uhr Ankunft an der Arztpraxis. Gerade noch pünktlich. Ich habe Hunger und Durst. Nützt aber nichts. Dafür war das Gespräch mit der Hausärztin viel versprechend, auch wenn sie mir völlige Erschöpfung diagnostiziert hat. Ich soll kürzer treten, einen Check-up vereinbaren und eine Kur beantragen.

19:15 Uhr Ankunft zuhause. Das Essen muss warten. Die Kinder wollen ihre Mama und die muss noch „kurz“ ihren VHS-Kurs für morgen früh vorbereiten.  So viel zum Thema kürzer treten 😉.  Gleich ruft die Couch und etwas zu essen. Füße hoch, denn jetzt ist dann mal Schluss. Die Kinder bringt der Mann ins Bett. Vielleicht bleibt uns zwei ja noch eine halbe Stunde gemeinsam,  denn heute ist unser 14. (!!!) Hochzeitstag. Vorher noch meine Schwester über den heutigen und den morgigen Tag informieren. Morgen ist dann so OP meiner Mama und meine Schwester und mein Bruder fahren danach zu ihr.

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Ein Gedanke zu “[WmdedgT] 5. Dezember 2017

  1. Pass auf dich auf. Wenn man deinen Tag und auch die anderen so liest, dann ist da ganz schön viel Programm. Und das ja wie es klingt nicht nur ab und an. Hier klingen die Tage manchmal änlich, was die Fülle angeht. Bau dir so gut es geht kleine Auszeiten ein um Kraft zu tranken.
    Das Krankenhaus klingt wirklich nett. Hoffe deine Ma hat alles gut überstanden.

    Gefällt 1 Person

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