[Selbstliebe] 1000 Fragen an mich selbst – Teil 2

Weiter geht es mit den nächsten 20 Fragen. Es ist schon spannend auch für mich selbst. Vieles war und ist mir sehr bewusst, aber die ein oder andere Frage hat mich zum Nachdenken angeregt. Nicht zu jedem Thema macht man sich schließlich ständig Gedanken. Viele Dinge laufen im Alltag im Hintergrund ab oder man vergisst sie schlicht weg.

„Two Green Windows“ von Vittorio Messina, entstanden im Rahmen der Skulptur biennale Münsterland 2001, Standort: Rheine

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?

Ja, ich denke schon. Vor allem ist es mir wichtig, was meine Familie von mir denkt. Ich bin ein sehr angepasster Mensch, der nur in wenigen Momenten sich fallen lassen und öffnen kann. In der Regel ist das innerhalb der Familie, selten bei guten Freunden. Leider sind das aber auch immer wieder Momente, in denen ich so sehr an mir zweifle und auch häufig sehr enttäuscht bin.

22. Welche Tageszeit magst du am liebsten?

Den späten Abend, wenn Och etwas Zeit nur für mich habe. Als ausgeprägte Nachteule muss ich aber aufpassen das es nicht zu spät wird, ansonsten ist der Morgen danach hart.

23. Kannst du gut kochen?

Ich denke schon, aber letztlich müssen das andere beurteilen.

24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?

Der Winter mit Schnee und Eis, langen Spaziergängen durch verschneite Landschaften mit blauem Himmel und Sonnenschein, so dass man eine Sonnenbrille zu Mütze, Schal und Handschuhe tragen muss. Letztlich mag ich aber jede Jahreszeit bis auf den Sommer. Im Frühling liebe ich es wieder raus in die Natur zu gehen, im Garten zu werkeln und zu entdecken wie die Natur wieder zum Leben erwacht. Im Herbst mag ich es, wenn die Tage kürzer werden und man sich langsam auf den Winter vorbereitet und das Licht im Herbst ist einfach der Hammer. Nur was kann ich dem Sommer abgewinnen?

25. Wann hast du zuletzt einen Tag überhaupt nichts gemacht?

So gar nichts? Freiwillig wohl nie, außer wenn ich krank bin oder war. Selbat in letzter Zeit habe ich zwar oft auf dem Sofa gesessen und mir war vieles einfach zu anstrengend, aber kochen, waschen, backen oder wenigstens ein gutes Buch lesen müsste immer sein. Langes stillsitzen und die Seele baumeln lassen entspricht einfach nicht meinem Naturell und ich bin dem nicht böse drum *lach*

26. Warst du ein glückliches Kind?

Puh das ist eine sehr schwierige Frage für mich. Sicher gab es viele glückliche und schöne Momente in meiner Kindheit und Jugend, doch da sind auch viele Schatten. Ich fühlte mich häufig unverstanden, unsichtbar und allein. Das Kind, was niemand so wirklich wollte, aber da war. Das Kind, das störte und es niemandem recht machen konnte. Ein Kind, das in die zweite oder besser in die fünfte Reihe gehörte. Dieses Gefühl bleibt leider und begleitet mich auch noch heute. Aber ja, es gab auch viele schöne Momente.

27. Kaufst Du oft Blumen?

Zu selten. Zu wenig. Zumindest für drinnen, für die Vase. Blumen für den Garten könnte ich immerzu kaufen. Im Frühling fällt es mir leichter mal einen Blumenstrauß mit Ranunkeln oder Tulpen mitzunehmen.

28. Welchen Traum hast du?

Ein Traum? Momentan scheinen mir Träume wie Schäume zu sein. Unerreichbar. Unerfüllbar. Ich bin Realistin oder gar Pessimistin. Unrealisierbares wird zur Seite geschoben und nur Realisierbarer zugelassen. Das mag traurig klingen, aber im Grunde geht es mir damit gut. Ich erspare mir so manche Enttäuschung und kann mich aber dennoch über Erfolge freuen.

29. In wie vielen Wohnungen hast du schon gewohnt?

5. 2 Mietwohnungen mit meinen Eltern, 1 alleine zum Abitur machen, 1 mit dem Mann und nun im eigenen Haus, dass ich hoffentlich nicht so schnell verlassen muss.

30. Welches Laster hast du?

Eis und Schokolade, Blumen für den Garten und Bücher.

31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

Projektmanagement Handbuch von Benjamin Michels

32. Warum hast Du die Frisur, die du jetzt trägst?

Weil ich zu faul bin, um zum Friseur zugehen. Ich sollte aber mal. Schiebe es aber schon wieder zwei Monate vor mich her.

33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?

Ja, zumindest beruflich als Dozentin, die Smartphonekurse gibt 😉

34. Wie viel Geld hast du auf dem Bankkonto?

Da ich kein eigenes Konto besitze, kann ich darüber keine Auskunft erteilen. Aber bei einem Hauptverdiener und drei Kinder bleibt im Monat nichts übrig ansonsten würde es wenigstens mal für ein paar Tage in den Urlaub gehen.

35. In welchen Laden gehst Du gern?

„Ein Tag in Copenhagen“ in Münster. Schuh- und Klamottenläden entfallen bei meiner Größe und in Buchläden oder dem Gartencenter lässt man mich besser nicht. Ansonsten findest du mich auch häufig im Baumarkt.

36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?

Krefelder, aber bitte mit Altbier.

37. Weißt du normalerweise, wann es an der Zeit ist, zu gehen?

Ja, in er Regel schon.

38. Wenn du dich selbstständig machen würdest: mit welcher Tätigkeit?

Ich stehe einer möglichen Selbstständigkeit mit einem Riesen Respekt gegenüber und mag den Schritt zumindest momentan nicht gehen. Am ehesten im Bildungsbereich. Ein eigenes Mehrgenerationenbildungs- und Kreativhaus wäre aber ein absoluter Traum und den Buisnessplan würde ich dir sofort schreiben. Die Ideen würden nur so sprudeln. Hach ja.

39. Willst du immer gewinnen?

Nein, aber ab und zu ist gewinnen schon nett, denn eine gewisse Portion Ehrgeiz kann ich nicht leugnen. Aber gerade bei den Kindern kann ich gut zurückstecken.

40. Gehst du in die Kirche?

Manchmal. Immer mal wieder. In letzter Zeit aber seltener. Ich hadere gerade zu viel, da stört mich Kirche mit ihren starren Strukturen und festgefahrenen Denken zu sehr.

 

Mehr Antworten findet ihr bei Johanna von pink-e-pank.de und auch viele andere Blogger wie Sari von heldenhaushalt und Jessi von feiersun machen auch mit.

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[Selbstliebe] 1000 Fragen an mich selbst

Selbstliebe. Etwas, was mir lange fremd war. Ich mochte mich nicht, meinen Körper nicht und auch alles Drumherum nicht. Aber ich habe gekämpft und tue es aktuell wieder. So viele Eindrücke sind auf mich eingeprasselt, es gab viele einschneidende Ereignisse in den letzten Jahren und die Aufgaben werden immer mehr. Der äußere Druck nahm immens zu, aber auch ein innerer Druck ist entstanden. Auszeiten waren nicht in Sicht,  nicht realisierbar, und auch die Freizeit wurde geringer, soziale Kontakte blieben zeitweise aus. Ich würde vergesslich, teils unzuverlässig und meine Geduld war abhanden gekommen. Mein Gefühl für mich selbst und meinen Körper, der immer mehr rebellierte, war verloren, irgendwo auf der Strecke geblieben. Die Hausärztin hätte mich gerne aus dem Verkehr gezogen, war aber nicht möglich. Jetzt suche ich mein Selbst, meine innere Mitte und meine Liebe zu mir selbst und meinen Körper wieder. Nur eine Mutter, die sich wohlfühlt und gesund ist, kann für ihre Kinder dasein – zumindest ist das meine Auffassung und Meinung.

Passenderweise hat die liebe Jessica von feiersun.de eine ähnliche Idee wie auch Johanba von pink-e-pank.de. Ich schließe mich den beiden so wie vielen anderen an und werde die 1000 Fragen der Flow an mich selbst beantworten. Und weil ich einen Halt brauche und etwas Verlässlichkeit, werde ich das ganze hier im Blog tun. In kleinen Schritten. 1000 auf einmal überfordert mich. Langsam und mit Bedacht und wenn eine Frage mir mal zu persönlich ist, dann werde ich sie auslassen.

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01. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?

In den letzten zei Wochen. Zum ersten Mal habe ich ein 3000 Teile Puzzle zusammengesetzt. Es lag schon länger hier und nie war die Gelegenheit dazu. Jetzt passte es perfekt. So schön, wenn man wieder ein Teil gefunden hat und das Puzzle Teil für Teil zu einem großen Ganzen wird – und wie das Puzzle wird ich mein Selbst weder Stück für Stück sich zusammensetzen. Es wird seine Zeit brauchen, aber die Zuversicht ist schon zurück.

02. Mit wem verstehst du dich am besten?

Mit meinem Mann, dem besten dm ich über den Weg laufen konnte.

03. Worauf verwendest du viel Zeit?

Im Normalfall Studium, Arbeit und Haushalt und wenn mal etwas Freizeit übe ist, dann sehr gerne mit meiner Familie, der Nähmaschine oder einem guten Buch.

04. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?

Öhm. Ähm. Über Situationskomik. Witze erzählen kann ich gar nicht.

05. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?

Ja.

06. Woraus besteht dein Frühstück?

Am Wochenende aus Tee, Mehrkornbrötchn oder selbstgebackenen Brötchen, Käse oder Wurst. In der Woche aus Wasser, manchmal einer Banane oder einem Apfel. Der große Frühstücker war ich noch nie. Sorry.

07. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?

Meiner Jüngsten heute morgen beim Verabschieden zur Schule.

08. In welchem Punkt gleichst du deiner Mutter?

Hoffentlich gar nicht. Ach Quatsch! Ähnlich wie meine Mutter versuche ich grundsätzlich zu erklären warum etwas geschieht, wie etwas funktioniert und/oder wir versuchen gemeinsam eine Lösung zu finden. Ich mag ebenso Mathe und Hnarbeiten. Allerdings versuche ich sehr vielesbewusst anders zu machen. Habe Angst mich ähnlich zurückzuziehen und mich einzuigeln.

09. Was machst du morgens als Erstes?

Ins Bad gehen.

10. Kannst du gut vorlesen?

Ich denke schon, zumindest haben es die Kinder immer geliebt und ich mache es sehr gerne.

11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?

Puh keine Ahnung. Aber wenn überhaupt, dann war es das Christkind. Der Weihnachtsmann spielte bei uns keine Rolle. Weihnachten war eh eher schwierig.

12. Was möchtest du dir unbedingt irgendwann einmal kaufen?

Ein Ferienhaus, um hier endlich mal rauszukommen.

13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?

Das ist eine schwierige Frage. Ich habe mich mit meinen Eigenschaften und Fähigkeiten gut arrangiert. Aber es wäre schön, wenn ich schneller vergessen könnte und nicht alles immer wieder hinterfragen müsste. Prinzipiell ein toller Charakterzug, der mich manchmal aber etwas lähmt und einschränkt.

14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?

In aller Freundschaft

15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?

Keine Ahnung, dass ist so gar nicht meins. Die Kinder und der Mann waren im Sommer in Fort Fun und dieses Jahr soll es zum Moviepark gehen. Ich gehe lieber in Zoos und Museen.

16. Wie alt möchtest du gern werden?

70, vielleicht 80.

17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?

An den am Jadebusen. Der erste Urlaub zu fünft.

18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich ?

Schmerzlich, aber der letzte ist schon verdamme lange her. Und das ist auch gut so!

19. Hättest du lieber einen anderen Namen?

Früher auf jeden Fall. Heute mag ich ihn.

20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?

Ständig. Leider. Selbstzweifel gehören zu mir genau wie meine Haare, aber ich finde wichtig, dass sie nicht überhand nehmen. Das bedeutet allerdings auch jede Menge Arbeit und Anstrengung.

Mehr Antworten von vielen tollen Menschen findet ihr in der Linkliste von Johanna von pink-e-pank.de und bei Jessi von feiersun.de. Die Fragen stammen aus einer Beigabe der Zeitschrift Flow.

[12von12] Dezember

Ey du doofe Allergie! Ich Strecke dir heute die Zunge heraus und lass mich nicht unterkriegen. Antiallgerikum gab es zum Frühstück 😉 und das Auge kühle ich brav, damit es wieder anschwillt.

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8:30 Uhr Die Kinder sind sicher in der Schule und ich gehe Einkaufen. Was man halt so morgens macht, wenn man mal Zeit hat. Dabei wird jede Packung genauestens studiert und geschaut, ob sich irgendwo Säurungsmittel Citronensäure findet. Das erste „Opfer“ sind die heißgeliebten Schupfnudeln, die so leider nicht im Einkaufswagen landen. Dafür dürfen frische Gnocchi mit, auch gut.

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Jeden Morgen darf ich ein tolles Päckchen auspacken. Die Vorfreude versuche ich mir immer so lange zu bewahren bis es nicht mehr geht. Spannung….

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Das Päckchen hat dieses mal Sylvia gepackt. Ein tolle kleine Dose mit Geduldsfäden darin. Welche eine tolle Idee!. Die Geduldsfäden muss ich dann aber doch den Kindern überlassen, da eigentlich alle gummiartige Süßigkeiten leider Säurungsmittel Citronensäure beinhalten und auf eine weitere allergische Reaktion habe ich heute keine Lust. Risiken minimieren und die Allergie hoffentlich wieder loswerden.

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Heute Nachmittag muss die kleine Tochter zu einem Kindergeburtstag. Bis gestern war sie aber noch nicht überzeugt davon, deshalb hatten wir am Wochenende noch kein Geschenk besorgt. Ich habe dann heute morgen schon die Liebe Antje von cadoo.glücksstoffe besucht.

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Stoff ausgesucht. Dann noch ein paar Stifte besorgt. So ist dann noch fix eine Stiftrolle entstanden.

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Zwischendurch dann noch ein schnelles Mittagessen mit den gekauften Gnocchi, Apfel-Spitzkohl und Frikadellen. Ich möchte es. Die beiden Kleinen haben sich mit Gnnocchis begnügt und die Große hat geschlafen. Ob ich mir das Kochen auf Dauer einfach sparen sollte?

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Geschenk noch nett verpacken und dann auf den Abholservice warten. Wir machen die Autos voll und so fährt heute die Mutter ein Schulfreundin der Tochter die Mädels zum Kindergeburtstag und ich hole sie am Abend wieder ab. Eine weitere Freundin wird auch noch eingesammelt und deren Mama darf sich heute auskurieren, weil sie leider krank ist. Ich mag diesen Zusammenhalt sehr gerne und so ist es auch viel umweltschonender.

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Während die Tochter nun unterwegs ist, die andere weiter ihren Husten einfach „wegschläft“ und der Sohn heute mal freiwillig und ohne Murren Hausaufgaben macht, widme ich mich dem restlichen Plätzchenteig.

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Danach hat die Couch ganz laut nach mir gerufen. Mein Rücken bekam ein Kirschkernkissen und die Augen haben sich 4 Hochzeiten und eine Traumreise angesehen. Abends gab es dann eine schnelle Schnittchenplatte.

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Zum tagesabschluss zeige ich euch noch die Stiftrolle in ihrer vollen Pracht. Sie ist ein einfaches und fixgenähtes Geschenk für eigentlich alle Altersklassen. Dazu ist sie wunderbar wandelbar und kommt mal als Stiftrolle für kleine und große Künstler daher, ein anderes Mals als Rolle für die Strick- und häkelnadeln oder auch als Besteckrolle für‘ nächste Picknick.

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Und jetzt schicke ich euch noch zu Caro, die diese tolle Aktion organisiert. Sehen wir uns dort? Ich stöbere jetzt durch eure Beiträge zum 12. Dezember 2017.

 

[WmdedgT] 5. Dezember 2017

[WmdedgT] als Was machst du eigentlich den ganzen Tag. Eine Aktion seinen Alltag einmal im Monat zu dokumentieren von der wunderbaren Frau Brüllen.

6:00 Uhr Der Wecker klingelt. Die Dusche ruft.

6:40 Uhr Alle Sachen für meine Mutter zusammensuchen. Adventskalender vom #teamhorumersiel öffnen und sich über eine tolles Dekoglas von Elke freuen.

7:00 Uhr Schnell noch eine Laugenstange schnappen, die der Mann ausgebacken hat, von den Kindern verabschieden und ab ins Auto.

8:06 Uhr Ankunft in Münster-Hiltrup. Der Verkehr war deutlich entspannter als erwartet. Jetzt einen Parkplatz suchen und dann zum Herz-Jesu-Krankenhaus.

8:20 Uhr Information: Ist meine Mutter schon angekommen? => Fragen Sie mal in der Notfallambulanz.

Nein, hier kommt sie nicht. Ist ja kein Notfall. Fragen AmSie bei der Stationen Anmeldung. Dort ist sie auch noch nicht.

8:35 Uhr Ich warte im Wartebereich. Kommuniziere mit meiner Schwester. Sie vermutet, dass das Pflegeheim den Krankentransport erst zu 8:30 Uhr bestellt hat.  Na, dann kann ich ja noch 60 Minuten warten…

9:50 Uhr Eigentlich müsste sie längst da sein. Ich Frage nochmal nach. Vermutlich ist sie schon auf der Station… ach herrje. Ich mache mich auf zur Station. Dort soll ich im Wartezimmer warten. Was sonst *lach*

10:05 Uhr Ich frage nochmal nach. Und da ist sie dann. Schon auf „ihrem“ Zimmer und im Bett. Ich packe dann mal die Tasche aus.

10:35 Uhr Eine Schwester kommt herein, hilft meiner Mutter in den Rollstuhl und schickt uns zur Anästhesie. Da ist es erstaunlich leer und wir können direkt durchgehen. In Ruhe wird uns beiden erklärt was und wie morgen während der Operation passiert. Wir können all unsere Fragen stellen. Keine Hektik. Sehr angenehme Gesprächsatmosphäre.

11:35 Uhr Wir sind wieder auf der Station. Es ist gerade Visite. Ich versuche das Tablet meiner Mutter wieder neu zu organisieren.

11:50 Uhr Die Dame der 9Hausverpflegung fragt nach Essenswünschen. Wir müssen lachen, denn wir verstehen beide so manches Male meine Mutter nicht. Zeichen lesen war ja so oder so noch nie meines. Danach mache ich mich auf zur Anmeldung. Nur die Einweisung und die Krankenkassennaete wollen sie haben. Meine Telefonnummer lasse ich für Notfälle auch gleich da. Die Betreuungsurkunde wollten sie nicht. Interessant.

12:15 Uhr Es gibt Mittagessen für Mama. Ich muss noch warten.

12:55 Uhr Ich gönne mir etwas zu essen in der Krankenhauscaféteria. Der Heilige lässt noch auf sich warten. Viele Kollegen sind wohl kurzfristig erkrankt. Wie gut, dass ich erst heute Abend einen Termin habe und der Mann sich heute frei genommen hat.

14:20 Uhr Auf zu den Voruntersuchungen inklusive Aufnahme- und Aufklärungsgespräch. Und wieder keine Hektik, sondern der Arzt nimmt sich Zeit. Macht Späße bei der Blutabnahme und hilft beim Aufstehen und Umlagern vom Rollstuhl auf die Untersuchungsliege. So wünscht man sich einen Krankenhausaufenthalt.

15:20 Uhr Wir warten nun noch auf das CT. Da muss ich wegen des Kontrastmittels noch etwas unterschreiben. So freundlich das Krankenhaus auch ist, dennoch freue ich mich, wenn ich wieder zuhause bin. Das ganz normale Alltagschaos wartet da ja auch noch auf mich.

16:45 Uhr Immer noch keine Rückmeldung. Also noch einmal zum Krankenpfleger. Kein CT jetzt, aber ich dürfte zum Unterschreiben und Aufklärung zur Radiologie gehen. Auf geht es. Fragen beantworten die dritte. Immer wieder die gleichn und einige andere.

17:17 Uhr Endlich sitze ich im Auto. Das Navi zeigt Stau auf meiner Strecke. Mein Zeitpufger ist auf 10 Minuten geschrumpft.

18:25 Uhr Ankunft an der Arztpraxis. Gerade noch pünktlich. Ich habe Hunger und Durst. Nützt aber nichts. Dafür war das Gespräch mit der Hausärztin viel versprechend, auch wenn sie mir völlige Erschöpfung diagnostiziert hat. Ich soll kürzer treten, einen Check-up vereinbaren und eine Kur beantragen.

19:15 Uhr Ankunft zuhause. Das Essen muss warten. Die Kinder wollen ihre Mama und die muss noch „kurz“ ihren VHS-Kurs für morgen früh vorbereiten.  So viel zum Thema kürzer treten 😉.  Gleich ruft die Couch und etwas zu essen. Füße hoch, denn jetzt ist dann mal Schluss. Die Kinder bringt der Mann ins Bett. Vielleicht bleibt uns zwei ja noch eine halbe Stunde gemeinsam,  denn heute ist unser 14. (!!!) Hochzeitstag. Vorher noch meine Schwester über den heutigen und den morgigen Tag informieren. Morgen ist dann so OP meiner Mama und meine Schwester und mein Bruder fahren danach zu ihr.

Mein Kind ist anders – die Elternperspektive

Über die sonstige Aufmerksamkeitsstörung, ähnlich ADS/ADHS, unseres Kindes habe ich bereits berichtet. Aber wie ist das eigentlich als Elternteil? Denn nicht nur für das Kind ist eine Andersartigkeit, wie auch immer sie ist, eine Belastung, sondern es kann auch schnell zur Belastung der Eltern und gar der kompletten Familie führen.

Bei Beeinträchtigungen und Störungen wie ADS, ADHS, Autismus, Asperger Syndrom, Hochsensibilität und einige andere ist die Beeinträchtigung nicht von Geburt an klar und deutlich erkennbar. Zudem gibt es zahlreiche Unterformen, Überschneidungen und Spektren besagter Krankheiten. Ja, es sind Krankheiten, ähnlich einer Sehschwäche, nur das sie andere Auswirkungen haben und meist nicht durch das Tragen einer Brille bzw. das Einnehmen eines Medikamentes verbessert oder geheilt werden können.

Mein Kind verhält sich anders

Irgendwann merkt man als Eltern das etwas mit dem eigenen Kind anders ist. Es verhält sich vielleicht ‚komisch‘. Es ist anders wie gleichaltrige Kinder. Bei uns war es zum Beispiel so, dass unser Kind immer sehr langsam in seinen Ausführungen war. Wir hatten ein Gefühl, das uns sagte: das Kind ist anders, ohne das wir es spezifizieren konnten. Wir planten mehr Zeit ein und übten uns in Geduld. Irgendwann sind wir dann doch mit dem Kind zum Arzt. Die ganze Geschichte könnt ihr hier nachlesen.

Motivationstag 1

Was tun, wenn ich einen Verdacht habe

Was ist zu tun, wenn man als Elternteil bemerkt, das das eigene Kind sich anders verhält als die gleichaltrigen Spielkameraden? Der erste Weg sollte zum Kinderarzt führen.  Im Idealfall kennt dieser euer Kind schon von Geburt an und nimmt sich Zeit für einen Gesprächstermin.

Und dann wird es meist schwierig und langwierig. Kind und Eltern brauchen einen langen Atem und gutes Durchhaltevermögen. Nicht jegliche Andersartigkeit, Langsamkeit oder Hibbeligkeit hat eine krankhafte Ursache. Ihr könnt im Vorfeld schon einmal selbst euch und euren Alltag reflektieren:

  • Wie ist unser Tagesverlauf strukturiert?
  • Haben wir klare Regeln im Alltag?
  • Zeigte mein Kind schon immer diese Auffälligkeit oder gab es einen bestimmten Zeitpunkt für die Veränderung?
  • Gibt es bestimmte Situationen, in denen mein Kind anders reagiert?
  • Woran mache ich die Andersartigkeit fest? Könnte es vielleicht auch einfach ein Charakterzug sein? Eine Phase des Älterwerdens?
  • Gibt es ähnliche Verhaltensweisen bei nahen Verwandten?

Die Fachärzte wie Kinder- und Jugendpsychologen und -psychiater und auch die sozialpsychologischen Zentren (SPZ) sind leider sehr überlaufen und man muss sich auf längere Wartezeiten einstellen. Toll ist es, wenn sich dann beim Ersttermin der Arzt Zeit nimmt und viele Fragen stellt, aber auch den Eltern und besonders dem Kind Raum gibt selbst zu erzählen. Ich fande es damals sehr gut, dass der zuständige Psychologe schon beim ersten Termin sagte: „Ich werde sie heute nicht mit einer Dignose nach Hause schicken, sondern wir werden in umfangreichen Diagnostikterminen erst einmal ihr Kind kennenlernen.“

Diagnostik ist wichtig, eine Diagnose nicht immer eindeutig

Natürlich will man als Eltern wissen was mit seinem Kind ist, aber nur eine langsame und gründliche Diagnostik führt in dem großen Feld der psychischen Störungen zu einem (Teil-)Ergebnis. Und wenn ihr Pech habt wie wir, dann bekommt man eben keine eindeutige Diagnose, weil es eben nicht eindeutig ist. Die Problematik besteht dann allerdings darin, dass den Schulen und anderen Institutionen begreiflich zu machen und diese etwas uneindeutige Diagnose dennoch anzuerkennen.

Nach der Diagnose geht der Marathon erst recht los. Die Diagnose alleine macht das Kind nämlich nicht zu einem anderen Kind. Unser ruhiges, verträumtes Kind wird nicht durch ein Medikament oder durch eine Therapie nun zu einem aufbrausenden, lebhaften Rabauken und andersherum eben auch nicht. Die Diagnose erleichtert das Therapieverfahren.

Was fehlt ist Unterstützung ohne langes Betteln

Was mir persönlich wirklich fehlt ist Unterstützung im Alltag.  Momentan sehen wir den zuständigen Psychologen alle 6 Monate zu einem kurzen Gespräch. Mehr nicht. Leider müssen wir uns als Eltern engagieren, wenn wir Hilfe oder weitere Therapien für unser Kind möchten. Niemand zeigt einem dort ist eine Selbsthilfegruppe, hier können sie eine Kur beantragen, dort können sie Hilfe im Alltag beantragen oder die einfache Frage nach einer Unterstützung im Alltag durch z. B. weitere Ergotherapie oder eine Möglichkeit einer Auszeit für die Familie vom Alltag.

Häufig stoßen wir als Familie im Alltag an unsere Grenzen. Ein Kind mit einer psychischen Störung in der Familie zu haben und zu betreuen, ist eine Belastung für die komplette Familie. Es betrifft eben nicht nur das Kind selbst, sondern auch uns Eltern und auch die Geschwisterkinder. Für mich bleibt wenig Zeit im Alltag selbst. Unser Kind braucht eine Betreuung bei seinen Hausaufgaben, die durch sein verlangsamtes Arbeitstempo länger als gewöhnlich dauern. Ein strukturierter Tagesablauf mit festen Regeln ist unabdingbar. Leider aber gar nicht so einfach umsetzbar, denn mit drei Kindern ist ja doch immer etwas anderes Unvorhersehbares. Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen, die viel Kraft erfordern. Natürlich sind Auseinandersetzungen mit Kindern normal und doch ist das hier so manches Male eine ganz andere Dimension. Ich denke da auch an andere Störungen und Situationen, die für alle Beteiligten schnell zur Überforderung führen. Konsequenzen soll das Fehlverhalten haben, aber wie diese umsetzen und immer wieder die Frage: Hat das Kind in diesem Moment bewusst gehandelt oder sich von inneren Impulsen steuern lassen?

Schmetterling entdeckt

Unterstützung und Verständns, zwei Wünsche meinerseits

Dann sitzt man da und weiß nicht weiter. Was ist zu tun? Wie kommen wir aus der Situation heraus? Wer kann uns helfen? Fragen, die ich so nicht beantworten kann, denn es geht ja nicht nur uns so, sondern vielen mit Kindern mit Besonderheit und es ist sehr individuell. Doch ist es eben nicht so offensichtlich für andere zusehen, dass Hilfe benötigt wird. Ein gebrochenes Bein ist da viel sichtbarer und auch zeitlich begrenzter. Als betroffenes Elternteil wünsche ich mir Unterstützung und Verständnis für mich als Mutter/Vater, aber auch für mein besonderes Kind und seine Geschwister. Ganzheitliche Therapieansätze seitens des Gesundheitssystem sowie klar erkennbare Unterstützungs- und Hilfemöglichkeiten für uns als Familie. Seitens der Gesellschaft wünsche ich mir Verständnis, Zeit und mal ein hast du Lust auf einen Kaffee, denn sich mal den Frust von der Seele reden tut häufig schon ganz gut.

Gebt als Eltern besonderer Kinder nicht auf. Holt euch Hilfe, wenn ihr sie benötigt. Bleibt hartnäckig bei Ärzten und Therapeuten und fragt gezielt nach, denn ansonsten bekommt man nicht immer die Informationen, die so hilfreich wären.

Als Tante, Onkel, Oma, Opa, Freund oder Freundin bietet eure Hilfe an. Unternehmt vielleicht mal etwas mit dem besonderen Kind, damit die Eltern exklusive Zeit für das/die Geschwisterkind/er haben oder einfach nur durchatmen können. Ladet zum Kaffee ein oder zum gemeinsamen Spaziergang und habt ein offenes Ohr. Seid verständnisvoll und nicht allzu kritisch mit den Eltern, denn das sind auch nur Menschen, die vielfach sich am Rande ihres Leistungsvermögens befinden.

 

Herbstblick

Für mich ist der Herbst die schönste Jahreszeit. Es herrscht eine so tolle Stimmung, egal ob es regnet und stürmt oder die Sonne scheint. Bei Regen verziehe ich mich gerne ins Haus. Backe und koche, bastle und lese. Ein Tag ohne schlechtes Gewissen auf dem Sofa verbringen und die Seele baumeln lassen. Scheint hingegen die Sonne geht es nach draußen. Die Herbstsonne zaubert gerade in den frühen Morgenstunden oder den Nachmittagsstunden so ein tolles Licht und lässt die Welt ganz siecht und warm erscheinen. Alles ist irgendwie friedlicher und schmeichelt ebenso die Seele.

Herbstblätter

Ich brauche den Herbst, um abschalten zu können. Zur Ruhe kommen und das Jahr langsam ausklingen lassen. Die Sonnentagen spenden Kraft und Energie. Viel Zeit verbringen wir dann meist noch im Garten, um diesen winterfest zu machen. Dabei fällt mir immer wieder diese Anmut auf. Das leuchten der Blätter, die nochmal signalisieren möchten: Hey, ich bin noch da und komme wieder. Vergiss mich nicht in den grauen und dunklen Tagen des Winters. Gleichzeitig erinnert es an lustige, entspannte und fröhliche Sommertage, die wir im Garten so genossen haben.

herbstlicher Teich

Langsam wird es Zeit die Gartensachen winterfest zu machen. Die Blätter fallen von den Bäumen. Es gilt abzuschalten. Beinahe täglich fische ich nun Blätter aus dem Teich, damit dieser nicht völlig zur Laubgrube wird. Es hat etwas sinnliches. Vielleicht möchte uns der Herbst sagen: Hey, vergiss nicht alles mal wieder zu sortieren. Schaue zurück auf den vergangenen Frühling und Sommer. Was hast du erlebt? Welche Entscheidungen wurden getroffen? Welche Erinnerungen willst du bewahren. Halte sie fest, denn alles ist vergänglich. Genau wie die Blätter, die nun fallen. Sie sind vergänglich.

Kastanie im Herbst

Aber nichts ist vergebens. Denn die fallenden Blätter werden zu Kompost und zu toller Erde, wenn man die Natur nur machen lässt. Später sind sie der Nährboden für neues Leben. Jedes Leben hat einen Anfang und ein Ende. Bei uns Menschen sind diese gekennzeichnet durch die Geburt und den Tod. Es ist wohl nicht ganz zufällig, das in den Herbst die Feiertage des Totengedenkens fallen. Gerade am Ende des Herbstes merkt man eine unweigerliche Schwere. Die Tage werden dunkler, grauer, meist nasser und kälter. Wir ziehen uns zurück. Meine Gedanken sind in diesen Wochen häufig bei geliebten Verstorbenen. Wir schmücken ihre Gräber und denken an sie.

Hagebutte

Doch am Anfang des Herbstes heißt es vorher noch die Früchte des Sommers einsammeln. Es ist Erntezeit! Wir müssen für uns sorgen, damit wir den Winter überstehen. Ok, so dramatisch ist es heute nicht mehr. Der Supermarkt hat alles für uns auch im Winter bereit, aber vor gar nicht allzu langer Zeit war das noch anders. Da wurden im Herbst die Früchte der harten Feld- und Gartenarbeit geerntet. Es wurde eingemacht, eingekocht, eingelegt und im Keller gelagert. Auch heute sollten wir noch daran denken und die Lebensmittel nicht verschwenden. Vergesst nicht die Mühen, die sie uns machen, wenn wir sie einsähen, hegen und pflegen, ernten und konservieren. Ich empfehle jedem Mal selbst dieses mit den eigenen Händen zu tun. Dann kommt wieder diese Erfurcht und Dankbarkeit, die wir im Herbst durch die Natur spüren können. Dann wenn sie uns mit ihren schönsten Farben dankt für unsere Aufmerksamkeit ihr gegenüber.

Tagetes

Und wer im nächsten Jahr sich wieder dieser Pracht erfreuen möchte, der sollte jetzt die Früchte der Natur sammeln. Viele Pflanzen, egal ob Blume oder Baum, Nutz- oder Zierpflanze sorgt mit ihren Samen für ihre Arterhaltung. Im Herbst, aber auch im Laufe des Sommers, sammle ich bereits Samen für das nächste Jahr. Es ist so viel nachhaltiger und auch deutlich günstiger. Klar kann ich viele Samen im nächsten Jahr im Gartenfachmarkt kaufen, aber warum Geld ausgeben, wenn uns Mutter Natur alles bereitstellt? Wir müssen nur zugreifen.

Urlaub im Münsterland

Urlaub im Münsterland oder einfach nur Urlaub zu Hause. Unseren Jahresurlaub haben wir in diesem Jahr nicht weit weg verbracht, sondern bei uns zuhause im schönen Münsterland. Die Vorteile liegen auf der Hand.

Sehr kurze Anreisewege.
Schlafen im eigenen Bett.
Kein Grämen, wenn es nur regnet und man sich doch so auf den Urlaub gefreut hat. Immer alle Spiele parat, die auch bei schlechtem Wetter oder eigener Krankheit den Haussegen gerade hängenlassen.
Allen schmeckt das Essen.

Doch im Vorfeld hatte ich die große Sorge, dass wir nicht zum entspannen kommen und letztlich durch Haushalt und Alltag so sehr gefangen sind und das Urlauben vergessen. Deshalb haben wir uns im Vorfeld zusammen gesetzt zum Familienrat und uns viele tolle Ausflugsziele herausgesucht. Unsere Liste:

  • Biotopwildpark Anholter Schweiz
  • Dörenther Klippen bei Ibbenbüren
  • Shoppingtrip nach Rheine
  • Geester Speicherbecken
  • Freilichtbühne Bad Bentheim

Das sind nur wenige Ausflugsziele. Das Münsterland, die Grafschaft Bentheim und das angrenzende Emsland haben noch viele weitere Ausflugsziele, doch wir wollten nicht in Freizeitstress verfallen. Weitere Ausflugsziele, die wir bereits erkundet haben oder noch erkunden wollen, sind:

  • Haddorfer See
  • Dreiländersee
  • „Wasserfall“ in Lingen
  • Baumberge
  • Münster mit Aasee, Zoo, Naturkundemuseum

Nach und nach wird diese Liste erweitert. Habt ihr noch tolle Ausflugstipps für uns?
Habt ihr schon mal Urlaub Zuhause gemacht und wie war das?

Es gibt für mich auch Nachteile beim Urlaub zuhause:

Kein Tapetenwechsel. Zumindest nicht für mich, da ich ja (fast) immer zuhause arbeite und nicht außer Haus wie der Mann.
Der Haushalt und der Alltag bleiben irgendwie immer präsent.
Ich bin geleitet doch schnell das ein oder andere am PC für die Arbeit und fürs Studium zu erledigen.

Aber Vor- und Nachteile gibt es ja eigentlich immer. Im Nachhinein kann ich sagen, dass wir uns durch geschicktes Planen der Ausflüge mit gleichzeitiger Abwechslung zu einfach mal nur „chillen“ und ein Buch lesen und dem Abschließen des Projektes „Carport aufräumen und Stauraum schaffen“ doch recht gut entspannen konnten in unserem Urlaub Zuhause im Münsterland.
Wir waren in Bergen klettern, Inliner fahren ums Speicherbecken, Schwimmen im Freibad und eine Radtour haben wir auch gemacht. Sogar das obligatorische Shoppen im Urlaub konnten wir den Kindern realisieren und der Mann hat sich eine neue Brille ausgesucht. Es war in diesem Sommer perfekt für uns, im nächsten würde ich dann aber doch endlich mal wieder etwas anderes sehen. Bis dahin erkunden wir einfach weiter unsere Heimat und genießen es hier im schönen Münsterland, dem Emsland und der Grafschaft Bentheim.