Going out im Juli

„Going out“ ist eine Miniaktion von Sari aus dem Heldenhaushalt. Jeden Monat pickt sie sich eine Woche heraus und versucht täglich herauszukommen. Einen Spaziergang zu machen, eine Wegstrecke mit dem Rad zufahren oder einfach nur draußen ein wenig im Garten zu sitzen. Eine Woche lang ganz bewusst sich täglich Zeit nehmen, um an der frischen Luft zu sein. Alltägliche Wege lässt sie dabei gerne außen vor, sind aber dennoch okay.

Hin und wieder schaffe ich es dann auch mal daran zu denken. Leider wie jetzt es dann aber nicht rechtzeitig zu posten, denn die Woche war schon vom 13. – 19. Juli 2015. Unsere fast kinderfreie Woche, in der ich traditionell arbeite und viel studiere. Diese eine Woche im Jahr, in der ich eigentlich viel mehr Zeit am Schreibtisch verbringe als nach draußen zugehen. Perfekt, vielleicht?! verfolge konntet ihr die Aktivitäten auch schon auf Instagram unter dem #goingoutblogger .

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Montag abend haben wir noch einen kleinen Spaziergang durch das Wohngebiet gemacht und haben spontan den Bau des Schwagers und der Schwiegereltern besucht. Schließlich muss man ja wissen wie es dort so vorangeht 😉

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Dienstag war es richtig schmuddelig. Da sind wir lieber drinnen geblieben, aber zwischenzeitlich immer mal wieder zum Durchatmen in den Garten. Der tägliche Rundgang durch den Garten gehört für mich zum Alltag dazu. Und wen entdecke ich da? Die fleißigen Hummeln, dass spornt einen gleich wieder an, um schnell an die Studienmaterialien zugehen.

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Mittwoch morgen ging es dann raus. Das lange am Tisch sitzen macht mich immer richtig steif. So hat sie die Tochter die Inliner geschnappt und ich das Fahrrad. Eine kleine Tour durch das schöne Ochtrup.

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Vorbei an Wiesen und Feldern.

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Idyllischen Bauernhöfen.

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Und die Brombeerernte wird dieses Jahr wirklich prächtig ausfallen. Nur brachen sie noch etwas. Diese hier fangen gerade erst an sich zu entwickeln. Unsere im Garten sind da schon etwas weiter. Aber es sind ja auch wilde Brombeerhecken, die hier teils die Wiesen ganz natürlich einzäunen. Und unglaublich viele fiese Stacheln haben die. Autsch.

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Einige Pferde gab es auf unseren Weg durch Flur und Feld auch, neben Schafen, Enten und Kühen.

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Donnerstag abend habe ich mit dem Herzensmann eine kleine Shoppingtour ins FOC Ochtrup gemacht. Mit dem Fahrrad bei herrlichstem Sonnenschein. Die Tochter war beim Patenonkel und wir konnten wertvolle Zweisamkeit genießen. Danach haben wir noch einen guten Freund besucht und die liebe Tante des Mannes, die schon lange auf einen Besuch von uns gewartet hat. Freie Zeit muss gleichmal genutzt werden.

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Der Freitag ist mir entfallen. Am Samstag waren wir die beiden Kleinen abholen und viel bei meinen Eltern auf der Terrasse. Abends dann noch zum Nachbarn in den Garten und mit ihm seinen Geburtstag feiern. Ein leckeres Radler war auch dabei.
Sonntag haben wir alle Viere von uns gestreckt und mal nix gemacht.

Vielleicht habt ihr ja auch bald mal Lust mitzumachen. Ich bin froh, um solche Projektideen. Sie fokussieren mich immer mal wieder. Bewusst herausgehen udn die Frische Luft genießen. Einen Spaziergang machen. Das mache ich definitiv zu wenig. Draußen ja, aber Bewegung eher nein.

#5 Rundherum – Natur

Im Monat Oktober hat uns paleica die wunderschöne Aufgabe gestellt die Natur abzulichten. Kommt mir wirklich sehr entgegen. Doch diesmal eine kleine Änderung: die Aufgabe wurde von der achtjährigen Tochter dieses Mal gelöst und zeigt die Naturschönheiten rund um unser Zuhause. Sie ist mit den Inliner durch das Wohngebiet gestreift und hat tolle Bilder gemacht.

 

Wir mögen den Herbst und wünschen uns keinesfalls den Sommer zurück. Ich mag die bunten Farben genauso wie ab und zu mal einen grauen Tag mit Regen und Sturm. Dann hat man wenigstens kein schlechtes Gewissen, wenn man mal drinnen bleibt und zum Beispiel tolle Dinge mit den gefundenen Herbstfrüchten bastelt. Die Tage werden kürzer und das Leben etwas ruhiger.

Die Kinder freuen sich auf Halloween genauso wie auf den traditionellen Laternenumzug. Leckeres Obst, frisches Gemüse und überall wieder Lichter. Endlich die Lichterketten herauskramen, Kerzen anmachen und viele bunte Dinge basteln. Steine, Kastanien, Eichel und Blätter sammeln und damit die abwitzigsten Städte, Tiere und Figuren bauen. Täglich erleben zu dürfen wie sich die Natur verändert und langsam auf die Winterruhe vorbereitet. Frühlingszwiebeln setzen nicht vergessen, damit es im Frühjahr wieder bunt wird im Garten, genau wie es jetzt ist, nur etwas anders eben. Kleine Verstecke für die Tiere lassen im Garten, eine Vogelhäuschen möchten wir noch bauen. Beobachten wie die Spinnen ihre Netze spinnen und die letzten Bienen langsam flügellahm werden.

Ach, der Herbst ist und bleibt eine unvergleichliche Jahreszeit, wenn auch die anderen Jahreszeiten ihren Reiz haben.

#4 Rundherum – Licht

Rundherum – ein Projekt, dass mir sehr am Herzen liegt, aber ich finde einfach nicht die Zeit dazu, Aber in diesem Monat war das Thema einfach zu verlockend und bereits am ersten Augustwochenende sah ich dieses tolle Licht. Die Sonne, die sich durch die Baumkronen zwang und so unterschiedliche Stimmungen hervorruft.

Und das beste. Dieses Mal ist alles von EINEM Punkt aus fotografiert. Ganz im Sinne von: Rundherum – Rundumblick des Banjos in Steinfurt.

 

 

Mehr zum Thema Licht findet ihr drüben bei paleica.

#3 rundherum – Leben

Das Leben. Im Frühling erwacht die Natur und auch wir Menschen erwachen gewissermaßen wieder zum Leben. Es geht hinaus an die frische Luft. Man genießt die ersten Sonnenstrahlen. Ich freu mich ganz besonders endlich unseren Garten gestalten zu können.

Diesmal bin ich tatsächlich auf einem Fleck stehen geblieben und habe rundherum fotografiert was mir vor die Linse gekommen ist. Auf dem ersten Bild wird gesät, denn das gehört für mich einfach dazu zum Frühling. Dem leblosen Samen, dass in ihm schlummernde Leben hervorlocken durch Erde, Wasser und Wärme. Dann die Hornveilchen, mitunter unsere ersten Blümchen im Beet der Großen. Dann die ersten Blättlein am Heidelbeerstrauch, auf dass es dieses Jahr einige Früchte zu ernten gibt. Auch wenn er noch im Topf lebt. Und zu guter letzter unser Knirps beim Panschen im Sandkasten. Hach wie schön kann das Leben sein.

Weitere Beiträge zum Projekt rundherum findet ihr hier.

#2 Rundherum – unterwegs

Etwas spät, aber dennoch möcht ich den Beitrag zum rundherum-Projekt von paleica für Februar noch beisteuern.
Unterwegs – gar nicht so einfach und von einem Punkt ausgehend hab ich es nicht hinbekommen. Dafür aber eine Collage von unserem Unterwegs im Februar (und März).
unterwegs mit dem Pferdchen aufm Spielplatz
unterwegs zu Fuß unter den Fähnchen auf dem Prinzipalmarkt in Münster
unterwegs in der Luft mit dem Drachenflieger (ob ich das auch machen würde?)
unterwegs auf dem Wasser oder auch das Wasser überqueren (hier die Lippe aus meiner Heimat)

#1 Rundherum – Zuhause

Lange hab ich überlegt. Wo bin ich eigentlich zuhause?
Na klar, ich bin in dem neuem Haus zuhause und auch in der Stadt, in der ich wohne. Normalerweise liebe ich den Garten, aber der ist noch nicht fertig. Und rundherum diesen abzulichten ist nicht gerade aufregend, wenn man eigentlich nur Erde und Erdhaufen sowie einiges Baumaterial sieht. Da kommt nicht wirklich ein Zuhause-Gefühl auf.

Zuhause bin ich aber auch in meiner Stadt, doch irgendwie sah diese auf den von mir geschossenen Fotos sehr trostlos aus. Und momentan ist sie es wohl auch etwas.

Also wo bin ich noch zuhause? Genau in meinem Reich, in unserem neuen Heim. Und wenn ich so auf meinem Sofa sitz und die Nase in die Bücher steck, dann sind es genau diese Dinge auf den Fotos, die mich anlächeln. Die Anrichte mit den Fotos meiner Lieben, mein Büroplatz und die Bücherwand, unser Aquarium und der Blick nach draußen auf den Erdhügel, der bald unser Garten sein wird. Mein Zuhause. Ein Platz an dem ich mich wohlfühle.