Ein kleines Mädchen und ihr Grill – die Taschengeldfrage

Beim letzten Baumarktbesuch war das kleine Mädchen mit. Eigentlich nichts besonders, denn sie geht gerne mit uns in den Baumarkt. Meist gibt es noch ein Blümchen für ihren Garten, doch dieses Mal wollte sie keine Blume. Viel mehr hatte sie sich anderweitig verliebt.

Grill zusammenbauen

Beim Durchschlendern durch den Baumarkt und der Aussicht auf eine neue Clematis für unsere Sitzecke und Pflanzenstützen für Pfingstrosen und Astern, kamen wir auch an der Abteilung für den Sommer vorbei. Sitzecken, Sonnenschirme, Auflagen und Grills standen dort zum Verkaufen. Da kann der Mann unmöglich weitergehen ohne einen kurzen Blick auf die neuesten Angebote und Entwicklungen zuschauen. Die Kleine war nicht etwa gelangweilt. Nein im Gegenteil hoch interessiert fachsimpelte die 6 Jährige über Holzkohle und Gas. Außerdem hielt betrachtete sie jeden Grill genauestens und dann: „Papa, diesen hier will ich haben. Dann kann ich selber grillen.“  Weiterlesen „Ein kleines Mädchen und ihr Grill – die Taschengeldfrage“

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[MMI] Am Aschermittwoch mag ich Struwen

Traditionell werden die kleinen Hefepfannkuchen hier im Münsterland am Karfreitag gegessen. Mal mit Puderzucker, Zimtzucker oder Apfelmus oder herzhaft mit Kartoffelsalat oder Heringssalat. Aber eigentlich sind sie viel zu schade, um sie nur an einem Tag im Jahr zu essen. So haben wir uns vor einigen Jahren dazu entschlossen sie auch an Aschermittwoch zu essen. Wir lassen die Fastenzeit mit Struwen anfangen und enden dann Karfreitag wieder mit ihnen. Und versprochen sie sind ganz einfach herzustellen, nur etwas Zeit für das Gehen des Hefeteiges sollte man einplanen.

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Erwärmt 330ml Milch oder Mandelmilch und löst darin mit einem Spritzer Honig einen Würfel Hefe auf. Dann kommen 500g Dinkelmehl in eine große Schüssel mit einer Prise Salz, einem Ei und 30g Butter. Die Hefemilch hinzufügen und alles ca. 5 Minuten gut durchkneten mit den Knethacken der Küchenmaschine oder des Handmixers. Wer mag fügt noch 100g Rosinen oder Cranberries hinzu (aber das mögen die Kinder hier nicht).
Dann darf der Teig an einem warmen Ort für mindestens 1 Stunde gehen.

In eine beschichtete Pfanne etwas Öl oder noch lieber Butter geben und den Teig nun portionsweise ausbacken. Dabei die Struwen einmal wenden. Am besten heiß genießen. Wir bevorzugen Puderzucker und Apfelmus.

Was mögt ihr so am Mittwoch? Zumindest gibt es bei Frollein Pfau wieder so einiges zu lesen und für euch hier das Rezept als PDF-Datei: struwen

[Sonntagsglück] Gemüse Expedition – gebackener Wirsing mit Feta

Es wird mal wieder Zeit für ein erprobtes Rezept aus unserer Küche. Hier wird ja nahezu täglich gekocht und gebacken, doch leider schaffen es die wenigsten Rezepte auf den Blog. Aber dieses möchte ich unbedingt mit euch teilen. Warum nur bin ich nicht schon eher auf die Idee gekommen Kohl zu backen anstatt ihn „nur“ gekocht anzubieten?

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Manchmal sind die naheliegenden Ideen soweit von uns entfernt, aber dabei doch so toll!

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Weniger Müll, mehr Lebensqualität

Heute möchte ich von Maria erzählen. Sie ist eine sehr symphatische ,junge Frau, die im wunderschönen Münster wohnt. Maria ist mir zuerst auf Instagram begegnet, wo sie von ihrem müllfreien Leben unter @zerowaste_munster berichet. Das hat mich neugierig gemacht und ich wollte gerne die Person dahinter kennenlernen. Nur wie mache ich das am besten? Allen Mut zusammen fassen und nach einem Interview fragen – das wäre mein erstes. Im Oktober war es dann soweit.

Wie alles begann

9:00 Uhr im „natürlich unverpackt“ an der Warendorfer Straße in Münster. Eine junge Frau mit Fahrrad kommt auf mich zu. Das muss sie sein. Kurze Zeit später sitzen wir bei einem Cappuccino beieinander. Maria erzählt wie alles im Juni 2016 anfing. Eine Autorenlesung von Bea Johnson im natürlich unverpackt. Es faszinierte Maria und ihre Neugier war geweckt. Der Umzug aus der WG in die eigene Wohnung war das perfekte Timing, um sich von allem zutrennen, dass sie nicht zum Leben brauchte. Dabei schmiss sie die Dinge nicht in den Müll, sondern verschenkte bzw. spendete sie. Denn vieles was man selbst nicht mehr braucht, kann aber noch jemand anderes brauchen. Auf diese Weise muss nichts Neues produziert werden und es werden keine weiteren Rohstoffe benötigt, Verpackungsmüll und Energiekosten entfallen ebenso. Hört sich klasse an! So verwundert es auch nicht, dass sich in ihrer Wohnung keine neuen Dinge befinden: Alles hat sie entweder schon länger oder auf dem Flohmarkt oder bei ebay gefunden.

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zerowaste & plasticfree

Doch Maria geht noch einen Schritt weiter. Sie will auch möglichst plastikfrei leben. Es ist gar nicht so schwer, denn die Plastikschüssel lässt sich durch eine Glas- oder Edelstahlschüssel ersetzen. Ihre Lebensmittel und Hygieneartikel findet sie im natürlich unverpackt. Für den Einkauf hat sie Gläser gesammelt, in denen sich nun Linsen, Popcornmais, Mehl, Nudeln und mehr transportiert und aufbewahrt. Sie hat eine Gemüsekiste abonniert bei einem örtlichen Bauern, die ihr wöchentlich neues Obst und Gemüse ins Haus bringt. Ganz ohne Plastik und dazu noch in Bioqualität und regional angebaut. Für Maria ist das praktisch, denn auf den Markt geht sie nur selten und so probiert sie sich durch für sie unbekannte Sorten und muss Neues ausprobieren. Wenn mal etwas übrig bleibt, wird es am nächsten Tag verwertet.

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Die Wurmkiste

Und auch für den Bioabfall hat sie eine Alternative zur Biomülltonne gefunden: eine Wurmkiste. Diese steht bei Maria in der Wohnung und ist somit auch für Städter ohne Garten und Kompost eine gute Alternative. Die zerkleinerten Bioabfälle werden darin gelagert und von den Würmern zu allerfeinsten Kompost zersetzt. Etwas Probleme bereiten Maria die Fruchtfliegen, sie ist noch am ausprobieren wie sie diese am besten in den Griff bekommt.

Kleidung

In Punkto Kleidung näht sie entweder selber oder kauft fairtrade ein. Es ist ihr wichtig, dass die Kleidung fair produziert wurde egal ob in Deutschland oder andernorts, so lange wie die Arbeiter von ihrer Arbeit leben können und unter fairen Bedingungen arbeiten und die Kleidung anfertigen.

Vorleben, nicht belehren

Wird deine Lebenseinstellung eigentlich von allen akzeptiert oder bekommst du häufig Gegenwehr aus dem Freundes- und Bekanntenkreis?
Maria will nicht andere belehren und meint auch keinesfalls, dass ihr Weg der beste sei. Sie ist nicht immer direkt in Freundschaften und berichtet von ihrer Lebensweise, aber wer tut das auch? Die Akzeptanz anderer Meinungen ist das A und O. So war sie mit einem alten Freund im Urlaub. Am ersten Tag waren sie gemeinsam im Supermarkt einkaufen. Total selbstverständlich nahm der Freund eine Plastiktüte zum Verstauen und Transport der Einkäufe mit. Maria wollte ihren Freund nicht einnehmen mit ihrer Lebensweise. Die lange Zeit, die sie sich nicht gesehen hatten, hat sie verändert, doch mit der Tür ins Haus fallen? Nein, das ist nicht ihre Art.
Bei den folgenden Einkäufen im Supermarkt, am Obststand und auch für belegte Brote beim Bäcker hatte Maria ihre Stoffbeutel mit und packte die Einkäufe dort hinein. Sie hat ihren Freund keinesfalls auf die Nase gebunden, dass sie Müll und Plastik meidet, viel mehr hat sie es ihm vorgelebt. Ihr Freund hat es gesehen, nachgefragt, nachgedacht und am Ende mitgemacht. So kam es, dass Maria ihrem Freund eine ihrer Stoffbeutel schenkte am Ende des Urlaubs. Es macht mir Mut, dass es geht und auch von anderen akzeptiert wird.

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Gibt es auch Nachteile?
Maria sagt nein oder nur wenige. Man muss selbst etwas planen und organisieren. Der größte Nachteil ist wohl, dass man schnell überall Plastik sieht. Es wird einem viel bewusster, zum Beispiel das Biogemüse im Biosupermarkt, welches alles zusätzlich in Plastik eingepackt ist. Ein weiterer Nachteil ist, dass man gar nicht direkt merkt, was man da macht. Denn nicht anfallender Müll, ist ja auch nicht sichtbar. Mittlerweile hat sie eine Liste, in der sie notiert wann sie Müll und Plastik vermieden hat.

Mein Fazit

Maria ist eine tolle Frau. Müllvermeidung und zerowast-Leben geht, doch ob ich das auch mit Familie hinbekomme? Doch Maria sagt: Nimm den Druck raus. Probiert es aus und fangt klein an. Wichtig ist, dass ihr neugierig bleibt.
Als erstes werden wir wohl eine Liste anfertigen, denn dann wird alles greifbarer für uns und besonders für die Kinder, denen das alles manchmal etwas suspekt vorkommt. Und an Dinge wie Batterievermeidung und Wurmkiste hätte ich wohl ohne Maria und das Interview nie gedacht.

Und mein Tipp an euch:
Regelmäßig findet im natürlich unverpackt in Münster an der Warendorfer Straße Treffen statt, wenn ihr also Interesse habt, dann informiert euch bei Maria oder im natürlich unverpackt direkt.

Eure Chance

Wer es bis hier her geschafft: Respekt!
Mich interessiert wie ihr eure Einkäufe nach Hause transportiert? Habt ihr immer einen Stoffbeutel dabei oder einen Korb im Auto stehen oder doch gelegentlich die Plastiktüte?
Gerne möchte ich den Prozess der Vermeidung von Plastiktüten für den Einkauf entgegenwirken und deshalb habt ihr die Chance einen Einkaufsbeutel zu gewinnen (von mir genäht). Dazu lasst ihr mir hier einen Kommentar mit einem Hinweis wie ihr eure Einkäufe transportiert und wie man weiteren Müll vermeiden kann bis zum 17.02.2017 23:59 Uhr hier.

Teilnahmebedingungen

Um am Gewinnspiel teilzunehmen musst du mindestens 18 Jahre alt sein und einen Wohnsitz in Deutschland haben. Bitte hinterlasse eine gültige Email Adresse im Feld Email, damit ich dich kontaktieren kann. Diese wird nicht veröffentlicht. Du erklärst dich einverstanden, mir im Falle des Gewinnes deine Adresse zu senden. Die Adresse wird nur für den Versand des Gewinnes genutzt und danach gelöscht.
Jeder darf nur einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen und sollte dem Blog folgen.
Kommentare, die bis zum 17.02.2017 um 23.59 Uhr hinterlassen werden landen im Lostopf.
Der Gewinner wird von meiner Losfee ausgelost und per Email benachrichtigt. Wenn ich drei Tage nach Gewinnbenachrichtigung keine Antwort erhalte, ziehe ich einen neuen Gewinner.
Der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Low Carb Käsekuchen

Käsekuchen ist bei uns ein Alltimefavorite und geht eigentlich immer. Nur neuerdings bei der großen Tochter nicht mehr, warum ist uns allerdings rätselhaft. Vielleicht ist das so ein Pubertätsdings. Aber wer weiß das schon so genau. Festzustellen ist zumindest, dass sich ihr Geschmack verändert – es macht es aber leider immer noch  nicht wirklich leichter ihren Speiseplan ausgewogen zu gestalten.

Aber zurück zum Käsekuchen. Alltimefavorite, aber geht das auch in Low Carb? Das war nun die Frage. Etwas geschummelt habe ich dann doch, denn ich habe die letzten Pfeffernüsse für den Boden verwendet. Die könnte ihr aber auch durch gehackte Mandeln ersetzten oder einfach weglassen, denn ein Käsekuchen ohne Boden ist genau so lecker. Ansonsten war es gar nicht schwer: einfach das Mehl durch gemahlene Mandeln ersetzen und schon sind die Kohlenhydrate minimiert. Wirklich kalorienarm ist er dennoch nicht, aber den raffinierten Zucker habe ich dann gleich auch noch durch Honig ersetzt. Lecker und noch einmal eine ganz andere Geschmacksnote.

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Ihr wollt den Käsekuchen nachbacken? Kein Problem, hier kommt das Rezept:

60g Pfeffernüsse in kleine Stücke schneiden und mit 50g geschmolzener Butter vermengen. Die Mischung in eine 26er Kuchenform geben und gut andrücken.
4 Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz zu einem festen Eischnee schlagen. Danach die 4 Eigelb mit 500g Magerquark, 250g Frischkäse und 120g Honig verrühren. Den Abrieb einer Biozitrone und deren Saft hineingeben zusammen mit 50g gemahlenen Mandeln. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben und alles auf den vorbereiteten Boden streichen.
Bei 200°C 10 Minuten backen, dann den Backofen auf 130°C herunterschalten und weitere 40 Minuten im Ofen backen. Auskühlen lassen und servieren.

Hier das ganz noch einmal als PDF-Datei zum Herunterladen und Ausdrucken >>kasekuchen-low-carb <<.

[Sonntagsglück] Die etwas andere Woche

OMG würde die große Tochter sagen, wenn wir den Essensplan und das, was wir dann tatsächlich gegessen haben, vergleichen würden. Denn irgendwie passte kaum etwas zusammen. Zu viel passiert, zu viele Termine und ein toller durchgequatschter Vormittag haben einfach alles durcheinander gewürfelt. Aber etwas Flexibilität gehört zu einem Familienleben einfach dazu. Und dann hat das Kochen und Backen uns auch nicht wirklich überzeugt in dieser Woche.

Letzten Sonntag gab es einen herrlich leckeren Früchtecrumble – zumindest war das der Plan. Lecker war er schon, nur so richtig knusprig nicht. Die Streusel waren eher eine Teigdecke und viel zu butterig und zu süß. Mist.

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Am Montag gab es dann laut Plan: Nudeln mit Brokkolisoße und Brokkoliröschen und Fetawürfeln. Blöd nur wenn kein Fetakäse mehr im Kühlschrank ist, weil die Tochter und der Mann ihn für die Pizza am Sonntagabend verbraucht haben. Die Pizza war übrigens super! Natürlich hatte ich aber vorher nicht in den Kühlschrank geschaut und zum Einkaufen war es zu spät. Der Brokkoli ist dann auch noch zerkocht. Die Soße schmeckte nur semi und ich weiß nicht einmal, was genau gefehlt hat. Mist.

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Dienstag fiel das Mittagessen einfach mal aus für mich und den Sohn. Wir hatten einen Termin im Nachbarort und mussten direkt nach der Schule los. Die Mädels haben dann Ravioli gegessen. Immerhin keine Katastrophen.

Am Mittwoch dann Freude, denn das große Kind kam bereits nach der 5. Stunde nach Hause und war bereit das Essen zu machen: Rösti mit Kabeljau aus dem Ofen.
Vorbereitet haben wir dann alles noch zusammen. Sie hat dann noch die Möhren geschnitten und ich bin zur Schule gefietst und habe die Kleinen abgeholt.
Ich dachte ich sei schneller, aber wie das dann so ist: Hier noch quatschen, da noch etwas abklären. Zuhause angekommen war alles fertig. Leider der Fisch dann aber auch zu lange im Ofen und somit total trocken. Die Rösti und Möhren aber lecker. Mein Fehler.

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Donnerstag. Jetzt sollte ich doch aber Zeit zum Kochen haben. Es stand nur ein Frühstück mit einer lieben Freundin im Kalender. Falsch gedacht. Wir haben den kompletten Vormittag durchgequatscht. Es war einfach zu viel zu erzählen und ein ganz toller Vormittag. Nur das Mittagessen, tja wir sind in der letzten Woche keine Freunde geworden. Der geplante Gulasch viel wegen Zeitknappheit zum Garen und fehlendem Einkauf ins Wasser. Schnell in den Vorrats- und Kühlschrank geschaut, was noch so da ist. Zum Mittag gab es dann nur Brezeln mit Kräuterquark.
Abends habe ich dann noch Steckrübeneintopf gekocht. Doch wie sollte es auch anders sein, wirklich gelungen ist er diesmal nicht. Die Suppe schmeckte total fettig und etwas Geschmack fehlte auch daran. Ich habe mir dann aber doch noch eine Portion gegönnt ohne Brühe, der Rest der Familie hat ein Brot vorgezogen.

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Puh durchatmen. Beim Pfannkuchen backen am Freitag ist alles glatt gelaufen. Routine eben und ich war sehr froh darüber. Ohne Brühe und in der Mikrowelle aufgewärmt hat sogar der Steckrübeneintopf lecker geschmeckt.

Jetzt geht es bergauf. Dachte ich. Am Samstag hatten sich meine Geschwister zum Kaffee angemeldet, da sollte Kuchen auf dem Tisch stehen. Besser ich nehme ein erprobtes Rezept von Foodbloggern. Also stöbern im Netz. Fündig bin ich auch geworden: Es gab leckeren mallorquinischen Nusskuchen nach einem Rezept von Zuckerzimtundliebe, nur mit allen verfügbaren Nüssen, die im Hause waren. Sehr zu empfehlen und jetzt gleich genieße ich gleich noch ein Reststückchen.
Dazu noch ein paar Apple Pie Waffles von Das Knusperstübchen. Den Gästen haben sie sehr lecker geschmeckt, aber da ich Ehrlichkeit bevorzuge muss ich sagen, dass sie mir nicht geschmeckt haben. Die Idee ist klasse, aber irgendwie waren sie mir zu süß und mir fehlt etwas Geschmack. Vielleicht habe ich es aber auch falsch gemacht oder mein Geschmacksinn hat mich diese Woche einfach verlassen. Alle anderen haben sie restlos aufgegessen und das Backen im Waffeleisen statt im Ofen war eine klasse Idee von Sarah.

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Ich habe nun also kein eigenes Rezept für euch. Drückt mir die Daumen, dass es in der nächsten Woche wieder besser wird. Heute Abend gibt es nochmal Ofengulasch, den der Mann uns gestern schon gekocht hat. Sehr lecker, aber da kenne ich das Rezept leider nicht. In diesem Sinne: habt eine wunderschöne Woche und wir lesen uns am nächsten Sonntag hoffentlich wieder mit einem leckeren Sonntagsglücksrezept.

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Macht mit!

Was gibt es oder gab es bei euch?
Wer hat einen tollen Tipp für unser #mittagsaufmtisch für uns oder bei #mittagbeimir?
Und wer mag noch mitmachen und taggt bei Instagram mit uns sein Mittagessen?
Ihr seid alle herzlich eingeladen!

[Sonntagsglück] Nudelauflauf

Nichts Spektakuläres.
Resteverwertung.
Aber so ist das Familienleben eben. Hier wird das Essen nicht weggeschmissen und spektakulär und revolutionär ist das Alltagsessen eben auch nicht. Sondern es ist praktisch und dem Geschmack der Kinder zumeist angepasst. Ein Nudelauflauf ist ganz typisch für unser Mittagessen unter der Woche. Denn zum einen kann ich ihn wunderbar vorbereiten, was unheimlich viel Zeit spart und an Arbeitstagen eine enorme Hilfe ist und zum anderen kann man so den Kindern auch mal ungeliebtes Gemüse untermischen. Als Mutter muss man ja kreativ sein.

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Nudelauflauf

Man nehme in diesem Fall gekochte Nudeln vom Vortag. Schnippel fünf Möhren in dünne Scheiben, dazu noch eine Zwiebel würfeln. Brate nun 250 g Rinderhack mit den Zwiebelwürfeln im Topf an, gebe die Möhrenscheiben und lasse alles ca. 5 Minuten braten. Dann noch eine Packung passierte Tomaten hinzugeben, etwas Wasser und alles mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver edelsüß würzen.

Die Nudeln in eine Auflaufform geben und mit der Soße übergießen. Alles noch mit geriebenen Gouda bestreuen und dann für ca. 30 Minuten bei 180°C im Ofen brutzeln lassen. Schon sind alle am Tisch glücklich.

Und was gab es sonst so zu Mittag?

Am Sonntag wie angekündigt: Bratwurst mit Wirsing-Möhren-Gemüse, Reis und süßsaurer Soße.
Montag: Reste vom Sonntag und Nudeln mit Ketchup
Dienstag: Nudelauflauf
Mittwoch: Gnocchi mit TK-Rahmgemüse
Donnerstag: Butternut mit Camenbert aus dem Ofen und Laugenbrezel
Freitag: Pfannkuchen (oder BvB-Pfannkuchen mit Nutella und Honig)
Samstag: Kunterbuntes vom Grill
Sonntag: Pizza von der großen Tochter gemacht, so ist zumindest der Plan.

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