[P52]#13 Laune der Natur

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Die Launen der Natur sind in den letzten Wochen wunderschön zu beobachten. Mal Sonnenschein, Hitze und blauer Himmel, so wie es heute in Teilen der Fall war und dann wieder Unwetter, Regentage, Kühle. Der Vorteil an den weniger sonnigen Tagen ist, dass man herrliche Wolkenbergebilder schießen kann.

Die Wolken spielen das Chaos in meinem turbulenten Leben gerade ganz gut wieder. Mal ist es ganz wunderbar und es kommt so etwas wie Entspannung auf und dann wieder trudeln hier Rechnungen, Anfragen, Termine und Co hinein. Ich werde zunehmend gestresster und teils auch genervter. Meine Geduld geht flöten, leider auch gegenüber der  Kinder dann teils. Passenderweise lese ich gerade fürs Studium etwas über die Auswirkungen von Gefühlen, Emotionen und Stimmungen auf die soziale Informationsverarbeitung. Dort ist nachzulesen, dass man bei schlechten Stimmungen weniger kreativ ist und eher negative Entscheidungen trifft sowie vieles einfach auch negativ wahrnimmt. Gut gestimmt, gut gelaunt, sieht es viel positiver aus und man lernt auch einfacher komplexe Thematik, als im schlecht gelaunten Zustand. Dazu braucht es sicher nicht die Sozialpsychologie, denn das ist uns allen bekannt. Aber es zeigt mir andererseits, dass ich gerade in Stresssituationen immer wieder die Pausen benötige, um nicht in schlechte bzw. gestresste Stimmung zukommen. Gut gelaunt und innerlich ausgeglichen lernt es sich leichter und lassen sich Stresssituationen besser bewältigen.

Ziele 2015 – Januarfazit

Tatsache es ist schon wieder ein ganzer Monat mit unglaublichen 31 Tagen vergangen.Ich finde ja immer, dass die Zeit irgendwie fliegt. Eine große Freude für mich, aber ganz besonders für die Kinder ist der Schnee. Unglaublicherweise liegt hier immer noch etwas. Am Donnerstag und Freitag hat es hier nochmal ordentlich geschneit und der einsetzende Tau konnte nicht alles wegschmelzen.Juche. Die Straßen sind aber soweit frei und man kann entspannt laufen und Radfahren und auch Autofahren.

Und nicht nur der erste Monat des Jahres 2015 ist rum, sondern auch das erste Schulhalbjahr 2014/15. Gleichzeitig bedeutet das dann für die Große auch Zeugnistag am Freitag. Der Übergang zum Gymnasium ist ihr gelungen, auch wenn sie sehr selbstkritisch ist und sich Freitag wenig über ihr Zeugnis freuen konnte. Man merkte ihr deutlich an, dass sie unzufrieden war. Ein bisschen Seelestreicheln war da angesagt. Wir sind völlig zufrieden und beim Blick in unsere Zeugnisse der Klasse 5 war sie dann doch wieder ganz happy (die sehen nämlich nicht immer wirklich rosig aus *hmpf*).

Und was haben wir von unseren Zielen für 2015 im Januar umsetzen können?

  • mehr lesen *check* 
    Ich habe „Die Bücherdiebin“ gelesen. Ein interessantes Buch und mal etwas anderes. Es ist geschrieben aus der Sicht des Todes. Es spielt während des 2. Weltkrieges (jetzt nicht gerade mein Lieblingsthema, ich bin dem etwas überdrüßig) und handelt von einem kleinen Mädchen, dass dem Tod immer wieder begegnet. Teils bewusst und wahrnehmend, teils unbewusst. An manchen Stellen fand ich es etwas langatmig, aber dennoch habe ich es zügig durchgelesen bekommen. Die Sichtweise ist wirklich eine ganz eigene und schon deshalb kann ich euch nur empfehlen das Buch zu lesen und euch auf diese etwas andere Art und Weise einzulassen. Man entwickelt doch ein anderes Gefühl für den Tod, aber auch für Hinterbliebene und das Sterben selbst. Ein Thema mit dem sich eigentlich jeder von uns von Zeit zu Zeit auseinandersetzen sollte. Man kann aber auch etwas über den schrecklichen Krieg erfahren und was mich noch mehr interessiert, etwas darüber wie jemand lernt und wie Sprache und Buchstaben mit einem kleinen Mädchen faszinieren können.
    Vom Klappentext hätte es mich jetzt nicht angesprochen, aber meine Schwiegermutter hatte es mir wärmestens empfohlen. Wer kann da schon nein sagen?
  • regional und saisonal essen
    Mein Steckpferd. Wir testen nun in den nächsten vier Wochen die Gemüse- und Obstkiste von Bio Lesker. Das „bio“ ist für uns dabei weniger wichtig, wenn auch gut, doch ist uns wichtiger, dass Bio Lesker ein regionaler Anbieter hier im nördlichen Münsterland ist und eben auch unser kleines Städtchen mit einer Obst- und Gemüsekiste beliefert. Natürlich werden wir hier noch viel ausführlicher berichten. Nur wollen wir das eben erst testen. Von der ersten Kiste und dem Erstkontakt bin ich auf jeden Fall schon positiv beeindruckt.
    Leider schaffe ich es nur selten hier zum Markt, um dann noch regionaleres Gemüse und Obst zu kaufen. Verbesserungswürdig ist auf jeden Fall auch noch der Fleischkauf, denn bisher kaufen wir meist im Supermarkt (nicht im Discounter). Das ist super Fleisch und auch regional, aber noch lieber würde ich beim hiesigen Metzger einkaufen. Doch irgendwie ist das noch nicht wirklich im Wochenrhythmus eingetaktet und der Einkauf geht beim Supermarkt eben doch schneller.
  • palmölfrei 2015
    Wir haben festgestellt, dass palmölfrei bei Lebensmitteln durchaus funktionieren kann. Wenn es keine Produkte ohne Palmöl gibt, versuchen wir sie selbst zu machen wie zum Beispiel eigenes Nutella (Bericht und Rezept folgen, noch sind wir in der Erprobungsphase). Doch manchmal geht es eben doch nicht ohne wie bei der geliebten Milchschnitte. Darauf mögen die Kinder einfach nicht verzichten.
    Palmölfreie Kosmetik haben wir ins zweite Halbjahr verschoben.
  • mehr Ordnung
    Einige Küchenschränke wurden mal wieder durchforsten und sortiert. Viel mehr war aber im Januar noch nicht drin.

Allem in allem ein guter Monat für uns. Dennoch bleibt noch einiges zu tun. Im Punkto Palmölfrei bleiben ja noch die Kosmetika und das Erproben von unterschiedlichen Nuss-Nougat-Cremes oder auch weiße Schokocreme. Im Punkto regionales und saisonales Essen möchten wir einfach noch besser darauf achten woher die Produkte stammen und das nicht nur bei Gemüse und Obst. Außerdem möchte ich mit euch unsere Lieblingsrezepte teilen. Bilder von unserem Mittagessen findet ihr nahezu täglich auf Instagram. Im Punkto Lesen lasse ich mich diesen Monat von der Tochter leiten, die mir zwei Bücher aus der Bücherei ausgeliehen hat. Mehr Ordnung ist natürlich immer auf dem Programm, nur wird das Studium in diesem Monat einen sehr prominenten Platz einnehmen und nicht wirklich viel Raum für andere Dinge lassen. Einige Projekte sind aber in der Planungsphase (Büro) oder bedürfen nur noch weniger Handgriffe bis zur Fertigstellung (Badezimmerschrank).Vielleicht findet sich ja dennoch ein wenig Zeit.
Im Februar würde ich gerne die Planungen für ein weiteres Kreativtreffen in Angriff nehmen, am liebsten wieder zusammen mit Nele! Ansonsten ist ja noch Karneval, ein wichtiger Arzttermin mit dem Sohn (und vermutlich viele Folgetermine), eine DVD-Nacht mit dem Familienkreis und hoffentlich vielen VHS-Kursen (wenn sie den laufen).

Monatsmotto für Februar: Studieren bis der Arzt kommt!

Natürlich hat das einen Grund. Anfang März steht meine hoffentlich letzte Klausur an. Ich will sie schreiben! Ja, genau. Ich muss es mir fest vornehmen, denn in den letzten drei Semestern habe ich immer kurzer vorher doch noch gekniffen und mich von der Klausur abgemeldet. Doch irgendwann muss man sich dem ja mal stellen, es sei denn man will nie fertig werden – hab ich ja nicht vor. Ganz im Gegenteil.
Es ist gar nicht so einfach, wenn man erstmal sein Angstmodul gefunden hat, diese doch meist unbegründete Panik beiseite zuschieben. Die Motivation ist im Keller. Man findet allerlei Ausreden nicht sich den Studienbriefen zu widmen. Prokrastination lässt grüßen. Alles andere ist wichtiger.

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Und damit geht es zur Monatsmottoaktion von Sonja. Sie sammelt ab dem ersten eines Monats immer das jeweilige Motto. Ich empfinde das als eine tolle Aktion, vor allem weil ich mich nicht schon lange im Voraus festlegen muss wie bei Jahresaktionen. So kann ich jeden Monat aufs Neue schauen, ob ich den Folgemonat unter ein bestimmtes Motto setze und dieses dann eben an die jeweilige Situation hier Zuhause anpassen. Mit den dreien ändert sich ständig etwas und irgendwie ist ein langes Vorausplanen häufig schier unmöglich. Also lieber etwas kurzfristiger. Vielleicht mögt ihr euren Monat ja auch unter ein Motto stellen?
Oder euch interessiert einfach, was all die anderen Blogger so im Februar vorhaben? Hier findet ihr die Linkliste.

Abgetaucht in Arbeit und Studium

Ui in den letzten Wochen war es ganz schön turbulent hier in sockenbergen, dafür aber umso ruhiger hier auf dem Blog.
Sorry, aber der Alltag hat uns fest im Griff. Da gab es soooo viel zu erledigen. Das kleine Kind war zwischendurch auch noch krank. Dazu einige Arzttermine. Alltag eben.

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So sieht es momentan auf meinem Schreibtisch bzw hier auf dem Küchentisch aus, der immer mal wieder zum Arbeitstisch umgewandelt wird. Im Studium freue ich mich gerade auf das medienpädagogische Modul, in dem ich eine Hausarbeit anfertigen darf als Prüfungsleistung. Weniger freue ich mich auf das aufgeschobene Modul Sozialpsychologie. Nicht weil es mich nicht interessieren würde und es nicht interessant wäre, viel mehr weil es sehr viel ist und man wirklich die aller Kleinigkleinigkeiten wissen muss und es nur eine stumpfe Wissenswiedergabe sein wird in der Klausur und keine Anwendung und keine Verstehensaufgaben. Das liegt mir nicht unbedingt. Aber durch da.

Und dann waren da in den letzten Wochen noch zahlreiche Bewerbungen zu lesen, weil ich das Glück habe bei einer Berufungskommission zur Besetzung einer Professorenstelle an der FernUniversität als studentisches Mitglied dabei zu sein. Viel Arbeit, viel zu lesen, aber auch unheimlich spannend und informativ.

Und gestern durfte ich im Rahmen der „Kleinen Bankakademie“ einen Vortrag über das Bloggen halten. Sehr spannend. Ich hätte ja noch gefühlte 3 Stunden länger etwas mit den Kindern machen können. So hat es sich auf die Grundlagen begrenzt und ich konnte ihnen nur einen kleinen Einblick geben. Schade eigentlich. Vielleicht hab ich aber wenigstens jetzt das Töchterlein begeistert und sie schreibt den ein oder anderen Artikel demnächst hier erst einmal. Zum Ausprobieren *grins*

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und erfreuen tue ich mich fast täglich an frischem Salat aus dem Garten. Es reichen wirklich einige wenige Kästen, um täglich für mich und den Mann und die Kleinste hier ernten zu können. Ich hab sogar schon Radieschen wieder nachgesät und die Tomatenpflänzchen sind bei meinem Vater bestellt. Momentan regnet und gewittert es, aber der Garten freut sich und es grünt und sprießt gerade wieder alles nach der längeren Trockenphase. Wir haben uns nämlich geweigert jetzt schon zu gießen wie es viele unserer Nachbarn getan haben. Nur bei ganz traurig guckenden Blümelein oder Neuanpflanzungen. Da haben wir eine Ausnahme gemacht und die Kübelpflanzen natürlich auch.

Und jetzt stürze ich mich wieder ins Studium, denn bei dem Wetterchen da draußen lohnt es sich kaum großartige Unternehmungen zu starten.

Innen- und Außenwirkung

Ich finde es immer wieder total überraschend wie andere einen einschätzen und wie ich es selbst tue. Da gibt es so manches Mal eine enorme Differenz, aber häufig passt es auch zusammen. Für mich fällt das meist positiv aus. So bekomme ich immer öfter die Rückmeldung, dass ich sehr sicher wirke, gerade im Umgang mit Menschen und im besonderen mit Kursteilnehmer. Das ist super. Nur sollte sich dies auch mal auf meinen inneren Gemütszustand auswirken, denn so selbstbewusst fühle ich mich meist nicht. Eher schüchtern und manchmal auch hnsicher, auch wenn jch gut vorbereitet bin. Oder ist das nur die Nervosität?

Nervosität ist gut und wichtig. Man bzw. ich bin einfach noch ein wenig fokussierter und aufmerksamer. Sehr wichtig, finde ich! Für die Kursteilnehmer hingegen ist es wichtig, dass sie eine Dozentin vor sich haben, die sicher wirkt, dass erhöht die Lern- und Aufmerksamkeitsbereitschaft und ist mitentscheidend für den Lernerfolg.

Für mich selbst und meine persönliche Entwicklung ist die Rückmeldung sehr positiv und wirkt sich unter anderem auf das Selbstbewusstsein aus und stärkt dieses immer mehr.  Und das wiederum wirkt sich auf meine Arbeitsweise aus, so dass ich mich immer mehr traue meine Fähigkeiten auch preiszugeben und anzuwenden und nicht länger sich selbst sozusagen kleinzureden. Noch vor Jahren war das ganz anders. Da hätte man mich fast überreden müssen einen Vortrag zuhalten. Ich denke da an KjG Veranstaltung, bei denen wir ggemeinsam Powerpoint-Präsentationen vorbereitet und inhaltlich ausgearbeitet haben, um die KjG vor interessierten Pfarrgemeinden vorzustellen. Inhaltlich also bestens vorbereitet, aber den Vortrag dann auch halten – äh besser nicht. Heute kann ich nur schmunzeln darüber. Die Entwicklung ist schon interessant.  Heute mach ich das total gerne und teile meine Wissen zur Freude meiner Mitmenschen gern und kann sogar gut damit leben im Rampenlicht zistehen, auch wenn ich nachwievor auch gut im Hintergrund mich bewege.

Die Prioritäten haben sich verschoben. Noch immer gebe ich gerne mein Wissen weiter. Auch ehrenamtlich. Aber jetzt will bzw. muss ich damit auch Geld verdienen. Schließlich ist hier eine kleine Familie, die überleben will – okay so dramatisch ist es jetzt nicht, aber mit nur einem sperrlichen Gehalt eines Verdieners hier lassen sich keine großen Sprünge machen und auf vieles müssen wir momentan verzichten. Das soll sich ändern!

Und vor allem möchte ich das erworbene Wissen aus dem Studium auch anwenden. Und gerade dieses Wissen hilft mir auch meine aarbeitsweise zu vverbessern und die Innenansicht zu stärken. Denn ich werde sicherer. Vieles informell gelernte durch das zahlreiche ehrenamtliche Engagement bei der KjG, in der Kirchengemeinde, im Vorstand vom Förderverein, im Kindergarten mit den Hörspielen, im Stidium als Tutorin und einigem mehr, kann ich mit dem Studium theoretisch untermauern und festigen. UND ich habe bei Beendigung endlich einen Nachweis pädagogisch handeln zu können.

Hier spielt die positive Außenwirkung übrigens wieder eine große Rolle, denn ich darf nun schon jetzt noch im Studium u. a. VHS-Kurse leiten und mein Wissen in Geld umwandeln.

Auf diesem Wege auch:

Vielen Dank an alle für das entgegen gebrachte Vertrauen!

[P52] #33 Wissen

Wissen Blog

Wissen ein Thema welches wirklich gut passt. Ihr seht einen Auszug aus einem Studienbrief und die Aufzeichnungen, die ich mir dazu machen. Denn dieses Wissen aus dem Studienbrief muss ich mir aneignen. Nun dient dieses Wissen zweierlei Faktoren: zum einen zum Bestehen der Prüfung und zum anderen, um es real anwenden zu können. Doch nicht jedes Wissen kann angewendet werden, auf jeden Fall nicht so ohne weiteres. Einiges wenden wir nur sehr selten an wie zum Beispiel die, die Latein gelernt haben und es nicht für ihren Beruf benötigen. Im Alltagsleben wendet man Latein eher selten an und dennoch hat man dieses Wissen.
Hach ein schönes Thema, aber der Tag ist zu kurz, um zu philosophieren, deshalb bleibt es heute bei diesem kurzen Einblick in meine Gedanken- und auch Wissenswelt.
Häufig ist uns gar nicht bewusst, was wir alles wissen. Vieles übrigens eher nicht formal in der Schule oder einer anderen Institution angeeignet, sondern das meiste lernen wir wie man sagt „informell“ im Alltag durch Beobachtung, Nachahmung, Lesen, Sehen und Hören. In dem wir uns durch unsere Tag tägliche Welt bewegen. Ein Wissen, welches uns hilft den Alltag zu bewältigen, aber auch manchmal um etwas bewegen zu können. Aber das führt hier glaube ich nun zu weit. Ich komme doch ins Philosophieren…

Sammelsurium

Ach was besseres ist mir nicht eingefallen. Ich war so motiviert endlich mehr zu bloggen, regelmäßig zu studieren, dem Funkkolleg Medien sowie dem COER13 zu verfolgen und dann … ja dann, kam es mal wieder anders als man denkt.

So schön die Ferien für Kinder auch sind und auch die freie Zeit, wenn diese bei den Großeltern verweilen. Ist es auch wenn sie wieder daheim sind und der Alltag beginnt. Leider begann er bei uns irgendwie immer noch nicht. Der Sohnemann kam krank aus dem Urlaub zurück, hatte sich beim Opa angesteckt und lag eine geschlagene Woche flach. Bronchitis und Mandelentzündung, nicht mit zu Spaßen und so ging es ihm auch. Mal fitte Momente, aber dann doch wieder unheimlich schlapp. So hieß es schon am Anfang der Woche alle Termine absagen oder verlegen und neu planen. Und wenn erst einer krank ist, dann wird es meist auch der nächste. So war die Lütte dann ab Mittwoch auch mit Mandelentzündung zuhause, aber es ging ihr noch relativ gut dabei. Kaum Fieber im Gegensatz zum Bruder. Jetzt sind die beiden wieder fit, haben aber den Papa angesteckt, der momentan ohne Stimme zuhause ist. Eine ganz neue Erfahrung für alle – Papa ohne Stimme.

Aber es war ja auch noch der Geburtstag der Großen, den wir natürlich trotzdem gefeiert haben. Sie hat sich gefreut über eure Glückwünsche unbekannterweise. Aber auch über ihre Geschenke. Besonders die Nähmaschine, wobei wir allerdings noch etwas hadern, ob wir sie nicht zurückschicken, weil sie hier und da hakt und sehr schnell ist für ein Kind. Mmmmh. Noch mehr Mängel und ab geht die Reise zurück. Zuerst werden wir aber noch den Rat der Oma einholen, die sich mit Nähmaschinen etwas besser auskennt. Hoffentlich.
Anna könnte Tag und Nacht nähen.

Einladungskarten

Und da war ja noch der Kindergeburtstag. Zuerst hieß es Einladungskarten basteln. Allein versteht sich, denn man ist ja schon groß. Ich mag die Riesenräder sehr, auch wenn kein echtes auf der Kirmes zu sehen war. Aber es hat unheimlich Spaß gemacht mit den drei Mädels, auch das abendliche Filmschauen: Die Wilden Hühner und das Leben.
Ich mag die Filme der Wilden Hühner ebenso gern wie die Mädels.Witzig und unterhaltsam und es trifft den Nerv der Mädels. So soll es sein.

Ab nächster Woche dann also vielleicht Alltag. Erfreulich ist aber auf jeden Fall das wärmere Wetter, wenn es auch noch etwas unbeständig ist. Aber Leute, wir haben April und Frühling und noch keinen Hochsommer, auch wenn das einige vielleicht gerne hätten. Sonne pur bei 30°C brauch ich jetzt noch nicht, wenn ich es überhaupt brauch … wohl eher nicht. Ich mag es ihm Garten zu sein, das Unkraut zu jäten, den Blumen beim Wachsen zu sehen, immer mal wieder Gedanken über die Gartengestaltung zu machen, die noch lange nicht abgeschlossen ist, Kuchen auf der Terrasse zu essen und zu grillen. Es wird. Es wird.

Schmetterling

Heute wäre sie gewesen

Ja, leider.
Leider musste ich mich von der Klausur heute wieder abmelden. Was hätte es gebracht, so fast ohne lernen?
Einiges hatte ich gelesen, einiges aber eben auch nicht. Selbst die sechs Wochen vorher jetzt bin ich kaum effektiv zum Lernen gekommen. Irgendwie kam immer etwas dazwischen.

Nun ist aber nach dem Semester vor dem nächsten Semester. So mache ich diese Woche Pause, weil meine Ma u. a. da ist und noch einiges zu regeln ist. Ab nächster Woche dann aber mit Wochenaufgabenplan und Wiederholungsfragen, denn ich kann ja schlecht alles Gelesene zur Seite schieben und vergessen. Nee, dass wäre dann ja komplett unvernünftig.

Mittlerweile wird es ja schon fast zur Gewohnheit das angestrebte Ziel nicht zu erreichen.
Doch realistisch betrachtet gibt es ja auch schwerwiegende Gründe für das nicht Erreichen des eigenen Zieles. Vielleicht war es einfach zu hoch gesteckt oder alles andere zu wichtig. Weniger Ablenkung, genauere Strukturierung und Ursachenforschung – die Motti für die kommenden Monate bis September. So kann ich nicht die angestrebte Klausur schreiben, weil da der Einschulungstag des Sohnes ist dafür aber jetzt die verpasste Klausur. Passt schon. Und ich habe mich damit arrangiert.

Ab sofort mi diesem tollen Wochenplan.