Sammelsurium

Ach was besseres ist mir nicht eingefallen. Ich war so motiviert endlich mehr zu bloggen, regelmäßig zu studieren, dem Funkkolleg Medien sowie dem COER13 zu verfolgen und dann … ja dann, kam es mal wieder anders als man denkt.

So schön die Ferien für Kinder auch sind und auch die freie Zeit, wenn diese bei den Großeltern verweilen. Ist es auch wenn sie wieder daheim sind und der Alltag beginnt. Leider begann er bei uns irgendwie immer noch nicht. Der Sohnemann kam krank aus dem Urlaub zurück, hatte sich beim Opa angesteckt und lag eine geschlagene Woche flach. Bronchitis und Mandelentzündung, nicht mit zu Spaßen und so ging es ihm auch. Mal fitte Momente, aber dann doch wieder unheimlich schlapp. So hieß es schon am Anfang der Woche alle Termine absagen oder verlegen und neu planen. Und wenn erst einer krank ist, dann wird es meist auch der nächste. So war die Lütte dann ab Mittwoch auch mit Mandelentzündung zuhause, aber es ging ihr noch relativ gut dabei. Kaum Fieber im Gegensatz zum Bruder. Jetzt sind die beiden wieder fit, haben aber den Papa angesteckt, der momentan ohne Stimme zuhause ist. Eine ganz neue Erfahrung für alle – Papa ohne Stimme.

Aber es war ja auch noch der Geburtstag der Großen, den wir natürlich trotzdem gefeiert haben. Sie hat sich gefreut über eure Glückwünsche unbekannterweise. Aber auch über ihre Geschenke. Besonders die Nähmaschine, wobei wir allerdings noch etwas hadern, ob wir sie nicht zurückschicken, weil sie hier und da hakt und sehr schnell ist für ein Kind. Mmmmh. Noch mehr Mängel und ab geht die Reise zurück. Zuerst werden wir aber noch den Rat der Oma einholen, die sich mit Nähmaschinen etwas besser auskennt. Hoffentlich.
Anna könnte Tag und Nacht nähen.

Einladungskarten

Und da war ja noch der Kindergeburtstag. Zuerst hieß es Einladungskarten basteln. Allein versteht sich, denn man ist ja schon groß. Ich mag die Riesenräder sehr, auch wenn kein echtes auf der Kirmes zu sehen war. Aber es hat unheimlich Spaß gemacht mit den drei Mädels, auch das abendliche Filmschauen: Die Wilden Hühner und das Leben.
Ich mag die Filme der Wilden Hühner ebenso gern wie die Mädels.Witzig und unterhaltsam und es trifft den Nerv der Mädels. So soll es sein.

Ab nächster Woche dann also vielleicht Alltag. Erfreulich ist aber auf jeden Fall das wärmere Wetter, wenn es auch noch etwas unbeständig ist. Aber Leute, wir haben April und Frühling und noch keinen Hochsommer, auch wenn das einige vielleicht gerne hätten. Sonne pur bei 30°C brauch ich jetzt noch nicht, wenn ich es überhaupt brauch … wohl eher nicht. Ich mag es ihm Garten zu sein, das Unkraut zu jäten, den Blumen beim Wachsen zu sehen, immer mal wieder Gedanken über die Gartengestaltung zu machen, die noch lange nicht abgeschlossen ist, Kuchen auf der Terrasse zu essen und zu grillen. Es wird. Es wird.

Schmetterling

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Muss das sein? Medienerziehung im Kindergarten und Grundschule

Das Funkkolleg Medien hat am vergangenen Samstag die Sendung „Kindergarten 2.0 – Medienerziehung für die Jüngsten?“ online gestellt. Leider bin ich wieder etwas verspätet zum Hören gekommen, aber interessant ist es alle mal.

So stellt die Sendung von Karin Fuhrmann die Experten Erziehungswissenschaftler Norbert Neuss und Hirnforscher Manfred Spitzer gegenüber. Zwei kontroverse Meinungen. Spitzer, der gegen jegliche moderne Medienerziehung und des Einsatzes von Computern und Internet im Kindergarten- und Grundschulalter ist und der Gießener Erziehungswissenschaftler Norbert Neuss, der sagt, dass Medienerziehung auch schon im Kindergartenalter sinnvoll sein kann, wenn sie wohl dosiert und kontrolliert eingesetzt wird. Als Praxisbeispiel nennt das Funkkolleg einen Frankfurter Kindergarten, in dem Medienarbeit und Medienerziehung zum Alltag gehört und diesen bereichert durch Trickfilmproduktionen, Sing-AG mit Mikro und Mischpult oder auch einem eigenen Kinder-PC. Dieser darf in Abstimmung mit den ErzieherInnen und in Begleitung eines Erziehers/einer Erzieherin und unter Einhaltung bestimmter Regeln und Zeiten genutzt werden für kleinere Spiele oder  spielerische Übungen. Weiterlesen „Muss das sein? Medienerziehung im Kindergarten und Grundschule“

Funkkolleg Medien beschäftigt sich mit Urheberrechten

Die Frage der aktuellen Sendung des Funkkollegs Medien lautet: Alles umsonst? Der Umgang mit Urheberrechten, Leistungsrechten und die Copy&Paste-Moral.
Gar nicht so ein einfaches Thema, welches schon lange die Gemüter erhitzt und das nicht erst seit dem bekannte Persönlichkeiten ihren Doktortitel wieder hergeben mussten, weil sie offensichtlich nicht richtig zitiert oder Zitate nicht angegeben haben. tztztz.

Aber worum geht es?
Im Zeiten des Internets ist es einfacher geworden an Dinge heranzukommen ohne dafür bezahlen zu müssen. Kostenlos, aber immer am Rande der Illegalität. Doch so neu ist es doch eigentlich wiederum nicht, denn gerade die Musikindustrie und die Filmindustrie sehen diesem Problem doch schon länger ins Gesicht. Wenn ich da nur an die vielen CDs denke, die dort auf dem Schulhof getauscht werden „delokalisierte Sicherungskopie“. Oder im TV laufende Filme auf Video aufnehmen und immer wiederschauen ohne das Video zu kaufen, oder heute halt die DVD. In meiner Jugend nahm man aus dem Radio Musik per Kassette auf. Es ist kein neues Phänomen des Internets.

Im Zeiten des Internets wird aber alles genommen. Da liest man immer wieder von kopierten DIY-Anleitungen, Tauschbörsen von Musik und Filmen, kopierten Blogartikeln und zusammengeklaubten Büchern. Denn es betrifft ja nicht nur die Musik- und Filmindustrie, die Zeitungs- und Buchverlage, sondern auch den gemeinen Blogger, die Geschäftsfrau, die ihre selbstgenähten Artikel anbietet. All dies ist urheberrechtlich geschützt.

Copy&Paste, eine neue Moralvorstellung?
So einfach finde ich es nicht. Vielen scheint nicht klar zu sein, was urheberrechtlich geschützt ist und was nicht. Immer wieder tauchen Fragen auf: Was darf ich eigentlich einstellen? Was darf ich verwenden? Was regelt das Urheberrecht und wie setze ich es ggf. durch? Gar nicht so einfach. Und ehrlich von Leistungsrecht habe ich zum ersten Mal gehört und gelesen.

Das Internet bietet neue, vielfältige Möglichkeiten für jeden von uns. Doch kann unserer jetziges Rechtssystem all diesen Möglichkeiten gerecht werden? Oder brauchen wir neue veränderte Gesetze? Haben sich Moralvorstellungen geändert durch die neuen Möglichkeiten?
Ein Umbruch hat stattgefunden, die Möglichkeit selbst zum Produzenten, zum Künstler, zum Anbieter zu werden sind gestiegen. Es ist wesentlich einfacher seine Fasson unter das Publikum zu bringen und schnell sein „Produkt“ einer breiten Masse zu präsentieren. doch das birgt Gefahren und ist so nicht in unserem Rechtssystem erfasst.  Es sind nicht mehr alleinig die Buch- und Zeitungsverlage, die Musik- und Filmindustrie, die die Medienwelt bestimmen, sondern nun kann es jeder: der Schüler, die Hausfrau oder der Freak.

Und die Sendung wirft die Frage auf, ob die Konsumenten die Künstler noch wertschätzen bzw. sich diese noch wertgeschätzt fühlen?
Eine Frage, die in Betracht der Möglichkeiten heute eine wichtige ist, aber auch eine schwer zu beantwortende. Denn wer ist Künstler? Wer will sich wertgeschätzt fühlen? Wie soll diese Wertschätzung aussehen? Wertschätzung in Form von Geld damit verdienen oder Wertschätzung durch „likes“ und „comments“?

Anwaltsschreiben, Mahnungen und Klagen rollen auf viele zu. Meist auf Privatpersonen, auf Familien, auf die, die eigentlich kein Geld haben, sich auf legalem Wege vieles nicht leisten können.
Brauchen wir eine Legalisierung? Ein Anfang: Kunst-Flaterates – Film und Musik. Eine Pauschalabgabe, die den Download, die Nutzung legalisiert. Ein Anfang? Ist dieser gewollt?
Kommt das Geld eigentlich beim Künstler an oder maximiert es den Gewinn der Industrie?
Und jetzt die Änderungen der Gema, wie sie durch die Medien geschwappt ist. Immer häufiger ist zu lesen, dass durch die Gebührenerhöhungen viele Veranstaltungen ausfallen werden. Benfizveranstaltungen, Konzerte, Festivals, Finanzierungen von Vereinsfesten und Abibällen. Ist das richtig? Wollen wir das wirklich? Zeigt das nicht eine Richtung hin zu: Nur noch die Großen (Veranstalter und Unternehmen) dürfen etwas anbieten und die Konsumenten sollen ordentlich bezahlen (wobei sich das dann wieder nur die Besserverdienenden leisten können), Vereine, Verbände lassen wir außen vor, die interessieren uns nicht. Bringen nicht genug Geld ein. Muss es nicht bezahlbar bleiben? Auch für Geringverdienende? Otto-Normal-Verbraucher? Wollen auch Künstler dies wirklich?

Ein anderer Aspekt von Von Gehlen: Digitale Kopie ist kein Diebstahl, denn das Gut ist ja noch da und taucht nur an einer anderen Stelle als Kopie erneut auf.
Passt unsere Moralvorstellung noch mit den Zeiten des Internets zusammen? Brauchen wir nicht alle ein Umdenken? Industrie und Anbieter und Nutzer und Konsumenten?

Die Grabenkämpfe werden wohl erst einmal weitergehen. Ich bin gespannt wie es sich entwickeln wird.
Als Quelle beziehe ich mich auf die Sendung 5 vom Funkkolleg Medien.

social media – Segen oder Fluch?

Im zweiten Beitrag des Funkkollegs ging es um social media.
Klar kennen wir. Nutzen wir. Und auch nicht allein. Immerhin sind es ca.21 Millionen Deutsche, die die sozialen Medien wie wir im Deutschen sagen, nutzen. Mit steigenden Tendenz. Egal ob Twitter, facebook oder wkw, hier tummeln wir uns, wir tauschen Kurznachrichten (tweets) aus, zeigen anderen was uns gefällt und pflegen Kontakte. Ist das nun Segen oder doch ein Fluch?

Die Übersetzung des Wörtchens „social“ in sozial im Deutschen ist aber schon nicht wirklich korrekt. Denn im Deutschen verbinden wir sozial mit einer gesellschaftlichen Verantwortung, die dem englischen Wort fehlt. Schon deshalb sind social media Angebote etwas anders zu betrachten. Es geht nicht unbedingt rein um die Pflege seiner realen Freundschaften. Viel mehr ist es ja so, dass man wie man schon in den 1970er Jahren in Netzwerkstudien herausgefunden hat, dass ein aufgebautes Netzwerk aus flüchtigen Bekannten als Jobmotivator gilt sowie bei einem Ortswechsel schnell zu neuem Anschluss führt und neue Bekannte und Freunde finden lässt. Und auch facebook, dass wohl größte Netzwerk momentan, kann zur Netzwerkpflege genutzt werden.

Ja, man kann über facebook Kontakte pflegen. Seien es nun reale Kontakte des real life oder Kontakte, die wir im Netz knüpfen. Wiederfinden von alten Schulkameraden oder vergessenen Verwandte. All dies ist möglich und wird täglich praktiziert. Aber facebook kann mehr. So ist es nicht nur als Kontaktpflege nützlich, sondern kann auch als Lernplattform dienen. Dabei geschieht dies in öffentlichen oder geschlossenen Gruppen und der Austausch funtioniert auch mal asynchron. Ein enormer Vorteil, wenn verschiedenen Menschen aus unterschiedlichen Orten und eventuell sogar noch Zeitunterschieden an einer gemeinsamen Sache arbeiten. Man muss sich nicht mehr zwingend face-to-face treffen und so kann man unter Umständen Expertenwissen bündeln, an welches man ansonsten ggf. nicht hätte verwenden können.

Und doch ist es nicht nur ein Segen. Denn wir geben unsere Daten preis. Daten mit denen die Anbieter personenbezogene Werbung zusammenstellen. Sie bieten ihre Dienste an, aber dennoch sind sie nicht kostenlos. Wir bezahlen die Benutzung mit unseren Daten.
Natürlich sind wir dabei. Wir können selbst entscheiden zum größten Teil, was wir preisgeben, was wir auf den social media Angeboten posten. Es sollte uns immer bewusst sein, dass unsere „Freunde“ nicht unsere Freunde des realen Lebens sind, sondern eher so etwas wie „schwache Bindungen“. Bindungen, die wie oben schon beschrieben u. a. zur Kontaktpflege und -aufrechterhaltung nutzbar sind. Und damit ist es zumindest ein halböffentlicher Rahmen, in dem ich meine Nachrichten, Anmerkungen, Lebensereignisse, Meinungen oder was auch immer mitteile. Und damit nicht genug. Es sollte einem bewusst sein, dass diese Nachrichten weiterverbreitet werden können, in retweets, beim Teilen in facebook oder auch durch „likes“ oder „gefällt mir“. Laut Jan-Hinrik Schmidt, Soziologe am Hans-Bredow-Insitut, sind unsere Instikte und unsere Gewohnheiten noch nicht an social media angepasst. Unsere Alarmglocken läuten nicht unentwegt. Sie sagen uns nicht, dass wir darauf achten sollten, dass all unsere Daten gespeichert werden, dass wir mit den Daten die Dienste „bezahlen“, damit diese sie kommerzialisieren und auf eine sehr lange Zeit speichern. Eine Zeit, die wir nicht abschätzen können. Was mache ich in 20 Jahren und wird mich dann meine „facebook-Vergangenheit“ einholen? Mich den Job kosten? Mir die Ausbildung verwehren? Falls ich in der Politik oder anderswo lande, mir das Genick brechen? – Fragen, die wir bisher noch nicht beantworten können. Langzeitstudien können noch nicht abgeschlossen sein, sofern welche beauftragt wurden. Wird sich durch social media ein gesellschaftlicher Wandel vollziehen, so dass uns später egal ist, dass wir auch eine Jugend hatten, in der wir mal über die Stränge geschlagen haben oder wird es dahin gehen, dass Jugendliche fortan von klein auf darauf getrimmt werden, möglichst wenig preiszugeben? Ihr Leben radikal einzuschränken und sich nicht mehr wie üblich dem Rollensuchen, dem Ausprobieren in der Jugendzeit hinzugeben?

Facebook als Bühne, diese Metapher finde ich sehr gelungen. Facebook als Bühne, um in eine andere Rolle reinzuschlüpfen. Eine Bühne der öffentlichen Vernetzung im halb- bzw. öffentlichen Raum. Eine Möglichkeit der Selbstdarstellung, die im real life nicht immer möglich ist. Laut Jan-Hinrik Schmidt kann man facebook als Identitätsmanagment betrachten. Ähnlich wie es Erikson beschreibt, dass man seine Rolle finden muss, kann man auf facebook sich austesten. Schauen,ob man für seine Internetidentität „likes“ bekommt, Bestätigung, oder eben nicht, ob man sich selbst gefällt oder es doch wieder ändert.

Social media kann etwas, Web 2.0 auch. Aber wir dürfen die Medienkompetenz nicht außer Acht lassen. Die Medien verstehen lernen und nicht nur bedienen. Verstehen lernen, was sie mit uns machen, aber was auch wir mit ihnen machen können.
Gerade als Blogger gestaltet man die Internetwelt mit, man ist nicht nur reiner Benutzer und verteilt likes oder gefällt mir`s. Bei einem hinterlassenen Kommentar ist es etwas diffiziler, mal ist man reiner Benutzer, mal kann man etwas damit bewegen und gestaltet durch seine Informationsweitergabe mit.

digital native or digital immigrant?

Mein Blog ist digital im Netz lesbar. Ich bin eine Bloggerin und damit häufig im Netz unterwegs. Ich studiere zunehmend virtuell an der FernUni. Ich bin mittlerweile auch bei f*book angekommen. Ich bin nach 1980  geboren und damit gehöre ich laut Untersuchungen schon zur Generation Internet. Onlineeinkaufen ist kein Problem. Skype nichts unbekanntes. Von der Informationssuche im Netz mal abgesehen, die sich durch das Studium alleine stetig verbessert und effizienter wird.
Bin ich deshalb ein ‚digital native‘ oder doch noch ein ‚digital immigrant‘ wie Marc Prensky differenziert?

Na klar bin ich schon mit digitalen Medien aufgewachsen und doch sehe ich meine Kinder, die noch viel mehr damit aufwachsen. Ich kenne noch das analoge Telefon an der Schnur und erst im Laufe der Jugend kamen die Handys hinzu – wobei sie selbstredend noch lange nicht so interaktiv waren wie sie es heute sind. Ich kenne es noch, dass man auch mal nicht erreichbar war und auch immer noch manchmal nicht erreichbar bin. Könnte daran liegen, dass ich bisher noch kein Smartphone benutze, das Handy gerne auch mal zuhause vergesse oder es schlichtweg nicht aufgeladen habe.
Ich fühle mich nicht hilflos im Umgang mit dem Computer, aber dennoch erschließt sich mir so manches nicht. Die kritische Betrachtungsweise von allem hemmt so manches Mal und ich springe seltens auf den neusten Zug auf, sondern betrachte erst einmal etwas abseits was es gerade neues auf dem Markt im Web gibt. So z. B. f*book, lange Zeit gemieden und dann doch dazugestossen. Erst anschauen, abchecken, andere vorangehen lassen, Vor- und Nachteile bedenken und dann entscheiden. Für mich ganz wichtig. Einigen fehlt dieses so manches Mal wohl, andere wiederum sind einfach mutiger. Aber ein Digital native, nein eigentlich würde ich mich noch nicht zur Generation Internet zählen.

Andererseits sehe ich auch viele vor 1980 Geborene in meinem Umfeld, die Mamas und Papas der Freunde unserer Kinder. Da kommt es immer etwas auf den Beruf und auf das Alter sowie auf Technikaffinität an, ob man sich mit dem Internet und vor allem mit Web 2.0 und social networks auskennt, sich daran traut oder misstrauisch gegenüber steht. Viele sind verunsichert, wissen nicht was sie ihren Kindern erlauben dürfen. Diese Unsicherheit basiert zunehmend darauf, weil man sich selbst nicht daran traut. Es nicht selbst ausprobiert. Kennenlernt. Und so seine Kinder unterstützen kann.
Ich bin froh, den Blog zu haben. Meine Kinder lernen schon früh, was es bedeutet, wenn hier ein Artikel, ein Bild oder ein Kunstwerk von ihnen zu lesen ist. Es ist für immer und für jeden lesbar. So wird zumindest bei der Großen schon sehr differenziert ausgewählt, was ich hier schreiben darf und was gezeigt werden darf. Ich finde es gut. Bei den anderen beiden arbeiten wir dran, liegt aber auch am Alter und ihren Möglichkeiten.

So ein erster Beitrag zum aktuellen Kurs des Funkkollegs des HR, welchen ich gerade verfolge und hoffentlich zertifiziert abschließen werde. Zunächst sind es Alltagsbeobachtungen, keine wissenschaftlich fundierten Blogeinträge. Ob sich dieses ändern wird, weiß ich noch nicht. Liegt etwas am Zeitbudget hier. Aber die Thematik ist so wundervoll passend und hoch interessant. Demnächst also mehr.