[MMI] Am Aschermittwoch mag ich Struwen

Traditionell werden die kleinen Hefepfannkuchen hier im Münsterland am Karfreitag gegessen. Mal mit Puderzucker, Zimtzucker oder Apfelmus oder herzhaft mit Kartoffelsalat oder Heringssalat. Aber eigentlich sind sie viel zu schade, um sie nur an einem Tag im Jahr zu essen. So haben wir uns vor einigen Jahren dazu entschlossen sie auch an Aschermittwoch zu essen. Wir lassen die Fastenzeit mit Struwen anfangen und enden dann Karfreitag wieder mit ihnen. Und versprochen sie sind ganz einfach herzustellen, nur etwas Zeit für das Gehen des Hefeteiges sollte man einplanen.

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Erwärmt 330ml Milch oder Mandelmilch und löst darin mit einem Spritzer Honig einen Würfel Hefe auf. Dann kommen 500g Dinkelmehl in eine große Schüssel mit einer Prise Salz, einem Ei und 30g Butter. Die Hefemilch hinzufügen und alles ca. 5 Minuten gut durchkneten mit den Knethacken der Küchenmaschine oder des Handmixers. Wer mag fügt noch 100g Rosinen oder Cranberries hinzu (aber das mögen die Kinder hier nicht).
Dann darf der Teig an einem warmen Ort für mindestens 1 Stunde gehen.

In eine beschichtete Pfanne etwas Öl oder noch lieber Butter geben und den Teig nun portionsweise ausbacken. Dabei die Struwen einmal wenden. Am besten heiß genießen. Wir bevorzugen Puderzucker und Apfelmus.

Was mögt ihr so am Mittwoch? Zumindest gibt es bei Frollein Pfau wieder so einiges zu lesen und für euch hier das Rezept als PDF-Datei: struwen

12 aus 2016

Der obligatorische Jahresrückblick steht an und auch wie in den letzten Jahren habe ich wieder 12 Bilder herausgesucht, die für das Jahr 2016 bei uns in Sockenbergen stehen. Etwas mulmig war mir schon vor diesem Rückblick, war es doch ein sehr trauriges Jahr für uns. Ereignisreich, traurig, erdrückend und doch kehrt langsam die Sonne zurück und die dicken dunklen Wolken verziehen sich. Denn auch 2016 gab es schöne, sehr schöne Momente.

sturmischer-anfang

Das Jahr hat stürmisch und ungewiss angefangen. Ich habe mich so auf meine Lernzeit im Februar gefreut und war bis kurz vor noch fest der Meinung, dass ich die Klausur im März schreiben und bestehen würde. Doch leider kam es anders. Aus dem Lernwochenende ist ein Organisations- und Informationswochenende geworden rund um Vermögensvollmachten, Betreuungsvollmachten und mehr. Mit vielen Telefonaten in die Heimat. Der Nebel hat sich etwas verzogen. Vieles konnten wir regeln. Es war eine gut investierte Zeit, auch wenn das Studium letztendlich komplett ausgefallen ist 2016. Es gab einfach wichtigeres.

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Trauer im April. Selbst die Tulpen neigten ihre Köpfe und der Himmel weinte bitterlich. wir mussten uns verabschieden von meinem Vater, dem Opa meiner Kinder. Friedlich eingeschlafen ist er schließlich, die schlimmsten Qualen sind ihm erspart geblieben. Mit 58 Jahren war es einfach zu früh. Jetzt lernen wir Tag für Tag damit umzugehen.Immer noch.

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Doch da wo ein Ende ist, ist auch irgendwo wieder ein Anfang. So gab es 2016 noch diverse Feierlichkeiten. Die erste heilige Kommunion des Sohnes, die Petersilienhochzeit von uns, der 30. Geburtstag von meinem Cousin, Familiengrillen in der Heimat, Familiengrillen mit der Schwiegerfamilie.
Wie wunderbar ist es, Familie zu haben.

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Aber auch Freunde zu haben ist ganz wunderbar. Bekanntlich sind Bloggerfreunde die besten Freunde – oder zumindest ist es ganz toll sie zu kennen. Der monatliche Bloggerstammtisch ist zum monatlichen Ritual für mich geworden. Wir haben so viele tolle Stunden 2016 verbracht. Ihr habt mir tröstende Worte geschenkt, aber auch mich zum Lachen gebracht. Immer gab es etwas Leckeres zu essen, egal ob in der Eckkneipe, der Burgerbutze oder bei Melanie zuhause. Der Strickabend bei Sandra ist mir in bleibender Erinnerung geblieben und hat sich gleich mal in meine Weihnachtsgeschenkeproduktion verewigt. Unglaublich, aber ich bekomme die Maschen endlich auf die Nadel. Merci.
Und auch bei Instagram bin ich gerne unterwegs und einige von euch teilen mit mir nahezu täglich ihr Mittagessen unter  #mittagsaufmtisch . Danke dafür.

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Im Sommer hatten wir einen ganz besonderen Freund. Darf ich vorstellen: das ist Karl Otto, unsere Hauswespe 😀 Der Sommer war schön. Wir haben viel draußen gesessen. Das Planschbecken aufgebaut und darin gebadet, gelesen und auch ordentlich mit Wasser gespritzt. Der ein oder andere Grillabend wurde veranstaltet und das Besondere: im Sommer 2016 gab es sehr sehr wenige Wespen bei uns. Eigentlich war meist nur diese eine da, die dann wann auch von den Kindern liebevoll Karl Otto getauft wurde. Und mit dem Namen verschwand die Angst und das Geschrei, wenn Karl Otto auftauchte. Da wurde fast schon liebevoll gesagt: Bitte Karl Otto lass uns schnell noch eben in Ruhe essen, dann lassen wir dir etwas übrig. Dafür lässt du uns in Ruhe, nicht?

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Ziemlich spontan sind wir sogar noch in den Urlaub gefahren. Wir mussten hier raus. Etwas anderes sehen, den Wind um die Nase pusten lassen und einfach mal sich nur um uns fünf kümmern können. Ende Juli sind wir also auf Richtung Norden und wurden ganz wunderbar in Niebüll von Ute Kirchner auf dem Hof Hilligenbohl empfangen. Wir hatten wunderbare fünf Tage dort und durften dazu noch den Clara von Tastesheriff und ihre Familie kennenlernen. Danke für diese unkomplizierte Art, mit der ihr uns eine so tolle Auszeit beschert habt.

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Was wäre ein Jahr in Sockenbergen ohne DIY? Es wäre kein Jahr sage ich euch und so blicke ich auf einige wenige DIYs zurück. Zugegeben haben wir weniger gebastelt, gewerkelt, gemalert als sonst die Jahre und doch ist zumindest diese kleine Oase aka Teich entstanden (und die Pergola, die ich aber immer noch nicht verbloggt habe). Manchmal ist eben nicht die Zeit zum Werkeln. Im Winter ist dann noch die tolle Adventskalenderkrippe für meine Mama entstanden. Darauf bin ich ja schon ein wenig stolz *hüstel* *sorry*

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Genäht habe ich 2016 auch und vieles war mir mal wieder gar nicht so bewusst. Erst dass durch die Fotos klicken des vergangenen Jahres, zeigt mir das doch so einige tolle Sachen entstanden sind. Dieses und noch weitere drei Utensilos mit verschiedenen Bestimmungen sind zum Beispiel entstanden. Mittlerweile sind die Nähte auch deutlich gerader *augenzu*
Ich habe meine allererste Charliebag genäht und im Gegenzug eine aus Neuseeland bekommen. Noch immer bin ich ganz verliebt in sie und der Geschichte, die dahinter steckt. Ganz viel Kleidung ist für unsere Kinder entstanden und für die Kinder meiner Cousine sowie für die Neffen und Nichten. Nähen ist schon etwas Tolles.

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Lecker Kirschen und noch besser sind sie, wenn sie aus dem eigenen Garten kommen. 2016 haben wir richtig viele von ihnen ernten können und neben einem Kirschkuchen noch ganz viele naschen dürfen. Ansonsten war es eher ein durchwachsenes Ernte- und Gartenjahr. Die Tomaten waren ok, aber brauchten ziemlich lange zum reifen. Die eingepflanzten Kartoffeln wurden nie geerntet. Ob man das jetzt noch machen kann?
Es gab Erdbeeren, Johannisbeeren und einige wenige Himbeeren. Richtig gut hat uns die Minigurkenpflanze beglückt, ganz im Gegensatz zur Aubergine und dem Kürbis. Naja, es kann ja auch nicht alles klappen. Zum Gärtnern blieb leider wenig Zeit und/oder häufig fehlte einfach die Lust und Kraft, um im Garten zu werkeln. Das muss 2017 wieder besser werden, wo ich doch so eine Freude daran habe den Pflanzen beim Wachsen zu zusehen und frisches Gemüse zu ernten.

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Im Juni hieß es Abschied nehmen von der Kindergartenzeit, nicht nur für das kleine Mädchen, sondern auch für uns. Denn ab Ende August sind nun alle Kinder in der Schule. Kindergarten ade. Wirklich traurig bin ich nicht drum. Neun Jahre sind eine lange Zeit und ich freue mich stets auf etwas Neues. Das Kind hat sich sehr gut an das Schulleben gewöhnt. Sie überflügelt ihre Geschwister problemlos und liest seit den Herbstferien recht flüssig. Ich kann das ja kaum fassen, aber das erste Buch hat sie bereits durch.
Wir machen uns derweil Gedanken um den Sohn, der nächsten Sommer auf die weiterführende Schule wechseln wird. Das ist keine leichte Entscheidung und eigentlich will ich mir das auch noch nicht vorstellen, aber die Zeit lässt sich einfach nicht zurückdrehen. Genieße ich es bei der Kleinen, dass sie endlich in der Schule ist, so sehr macht mir der Schulwechsel beim Sohn dann doch Kopfzerbrechen.

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Dieses Bild steht für ein ganz besonders Wochenende. Das Naehcamp in Neuharlingersiel im November 2016. Angemeldet ohne zu wissen was mich erwartet, habe ich wohl das große Los gezogen. Ich durfte zehn nähverrückte und total liebenswerte Mädels kennenlernen, die mir die Lust am Nähen wiedergegeben habe. Nach diesem Wochenende sind bis heute so viele tolle Sachen entstanden. So viel genäht, habe ich noch nie.
Und es ist noch mehr. Diese kleine Auszeit nur für mich, gepaart mit den tollen Mädels, hat für mich unendlich viel Bedeutung. Nach diesem doch eher doofen Jahr, war es ein toller Jahresabschluss für mich. Ein versöhnender mit dem Jahr 2016.
(und 2017 werden wir uns wiedersehen, die Zimmer sind schon gebucht, und bis dahin treffen wir uns nahezu täglich bei WhatsApp).

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Meine Familie!
Ich möchte keinen von euch missen und freue mich täglich darüber euch begleiten zu dürfen. Es ist toll zu wissen, dass man einen Partner an der Seite hat, auch wenn ich mir manches Male mehr Unterstützung gewünscht hätte. Gemeinsam sind wir stark und gemeinsam können wir noch viel erreichen.

Mein Fazit

Was für ein Jahr.
Es war sehr bewegt und emotional. Viel Arbeit habe ich leisten müssen, dabei ist so vieles auf der Strecke geblieben. Jetzt heißt es nach vorne schauen. Neue Wege gehen und nicht so viel in der Vergangenheit denken.

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Eine kleine Freude bereiten

Es ist schon eine kleine Tradition für mich. Seit 2013 organisiere ich eine Kleinigkeit für Senioren, die auch an weihnachten ihr Mittagessen von dem Menüservice der Malteser bekommen. Die Idee war denkbar einfach: eine Kleinigkeit sollte den Senioren eine Freude bereiten. Denn einige sind alleine, bekommen an Weihnachten keinen Besuch weil vielleicht die Familie zu weit entfernt wohnt. Doch gerade in der Weihnachtszeit sollte doch jedes Augenpaar leuchten, mehr zur Entstehung lest ihr hier. In den letzten Jahren bin ich im November zu den ortsansässigen Kindergärten gefahren und sie gebeten die Kinder zu motivieren ein Bild für die Senioren zu malen. Leider habe ich dieses in diesem Jahr nicht geschafft, aber die Senioren sollen dennoch eine Kleinigkeit bekommen und so habe ich in den letzten Wochen häufig am Schreibtisch gesessen und kleine 3D-Sterne gebastelt.

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Die 3D-Sterne bastle ich ja nu auch schon eine Weile und beim Besuch meiner Mama im Altenpflegeheim wurde mir nochmal so richtig bewusst wie toll sie eigentlich sind. Gerade auch für Senioren. Sie sind zwar klein, aber durch ihre Struktur und Form können sie gut in der Hand gehalten werden. Man kann sie gut festhalten, aber auch fühlt man die kleinen Zacken gut und hat somit ein haptisches Erlebnis noch dazu. Das finde ich klasse, weil ja leider einige doch nicht mehr so gut sehen können.

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Die Sterne sind noch auf eine andere Art und Weise gut, denn sie haben mich dazu gebracht regelmäßig mir die Vorlesungen für mein Studium anzuhören. Denn ich konnte gut beides vereinen: zuhören und Sterne kleben. Mir wird ja schnell langweilig, wenn ich „nur“ zuhören und schaue mir deshalb die Vorlesungen eher selten an, doch so ging es prima. Ich war nicht sehr abgelenkt, weil ich es recht simple ist einfach die Zacken aufeinander zu kleben und doch genug beschäftigt, um nicht gelangweilt vor dem PC zu sitzen. Perfekt.

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Nun freue ich mich, dass sich die Sterne in diesem Jahr zu ca. 60 Ochtruper Senioren aufmachen und ihnen hoffentlich ein kleines Lächeln entlockt wird. Die Berichte der Vorjahre findet ihr hier, hier und hier.

 

[DIY] Der besondere Adventskalender

Jetzt beginnt wieder die Zeit des Wartens, der Vorfreude und des eine Freude bereiten.  Um das Warten auf Weihnachten zu verkürzen erhalten viele Kinder einen Adventskalender und auch mancher Erwachsene erfreut ein solcher. Gerne würde ich meiner Mama eine Freude bereiten, doch wie? Ein schnöder Schokoladenadventskalender kommt auf Grund von Diabetes und der fehlenden Feinmotorik nicht in Frage. Die Frage war also wie man einen Adventskalender für Schlaganfallpatienten mit halbseitiger Lähmung gestalten kann. Wie der Zufall so will hielt ich eine aktuelle Ausgabe der Landidee in der Hand. Dort war eine Holztreppe abgebildet, vor der 24 Löcher gebohrt wurden. In die Löcher steckt man täglich einen Stern.

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Advent

Diese Idee gefiel mir sehr und ich freute mich schon mit den Kindern gemeinsam diese umzusetzen. Ab in den Baumarkt Bretter, Spanplatte und Rundstäbe besorgen. Sonntag morgen kurzerhand die Zeit nutzen und mit dem Sohn die Bretter zu zusägen und die Sterne mit der Laubsäge auszusägen.  Ich durfte dann noch an die Schleifmaschine, um alles schon kantenfrei und möglichst verletzungssicher zu machen. Mein Lieblingshandwerkszeug.

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Laubsäge

Alles zusammen zimmern und die Sterne gelb bemalen. Nun noch 24 Löcher in möglichst gleichem Abstand bohren und eines in den kleineren Spannholzstern. Puh gar nicht so einfach, aber es hat dann gerade so geklappt. Nach kurzer Überlegung habe ich mich noch für einen kleinen Dachüberstand entschieden, den ich statt zu bemalen mit schwarzem Maskingtape beklebt habe. Genau wie die Beschriftung für die Adventskalenderzahlen, die in goldener Schrift auf schwarzem Maskingtape auf die Holzleiste geklebt wurden.

Jetzt fehlen nur noch Krippenfiguren. Leider habe ich noch keine passenden gefunden. Doch das wäre dann vielleicht ja auch passend zu Nikolaus noch möglich. Eventuell werden wir noch selber welche gestalten, aber ich bin mir da noch nicht sicher.

 

Heute ging nun der besondere Adventskalender auf die Reise, damit er hoffentlicnoch pünktlich zum 1. Dezember ankommt.  Dann darf meine Mama den kleinen Stern täglich ein Loch weitersetzen und weiß wann sie uns wiedersieht. Vielen Dank liebe Landidee Redaktion für diese wunderbare Idee.

[DIY] Ninjago Laterne, denn mittwochs mag ich sie sehr

Mittwochs mag ich euch eine kleine Geschichte mit einer Ninjago-Laterne erzählen. Gebastelt haben wir die Laterne schon letztens. Letztens Anfang des Monats und wie das so ist, ich mache Fotos, schreibe schon mal den Artikel und dann … dann ist dies, und dann ist das, und dann bleibt es dabei. Deshalb freue ich mich am heutigen Mittwoch die gebastelte Vorlage endlich mit euch teilen zu können.

Der Herbst ist da und damit auch die Laternenzeit. Bald steht wieder St. Martin vor der Tür oder ein Lichter- und Laternenfest. Gestern stand bei uns das Lambertussingen mit den Erst- und Zweitklässlern der Grundschule im Kalender. Mit einer immer noch stolzen Erstklässlerin war das natürlich Pflichtprogramm. Nur mussten dafür Laternen her, denn die aus den Kindergartenzeiten hatten ihre besten Tage bereits erlebt und wollten nicht mehr mit. Klar Vorstellungen hatten die Kinder dabei, denn der Sohn wollte auch unbedingt eine Laterne haben. So haben wir am Sonntag zuerst eine Ninjago-Laterne und dann eine Einhorn-Laterne entworfen und gebastelt. Das Beste für euch: Ich habe mal daran gedacht eine Vorlage zu erstellen. Kein Meisterwerk, aber mit ihr könnt ihr euren Kind seine eigene Ninjago-Laterne basteln oder einfach die Vorlage nehmen und einen Ninjakopf basteln für das Kinderzimmer.

Vorlage zum herunterladen:  ninjago-laterne

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Das Basteln an sich ist gar nicht so schwer, wie viele es sich vorstellen. Ihr druckt die Vorlage aus und klebt sie an der markierten Stelle zusammen. Um alles gut übertragen zu können, schneide ich diese dann aus und fixiere sie auf Tonkarton. Welche Farbe ihr nehmt, ist eurem Kind überlassen. Wir haben an Ermangelung von genügend passendem Transparentpapier eine Seite in Grün und die andere Seite in Gelb (bzw. laut dem Sohn: den goldenen Ninja) gebastelt. Also aufgepasst: Ihr benötigt 2 x den Ninja.

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Zuerst schneide ich immer die äußere Form und dann die inneren Teile, die später mit Transparentpapier hinterklebt werden. Die innere auszuschneidende Linie habe ich euch mit kleinen Pfeilen markiert. Am besten macht ihr euch dazu ein kleines Loch in den auszuschneidenden Bereich und schneidet nun mit einer kleinen wendigen Schere die Linien entlang. Oder ihr lasst eure Kinder mit einer Prickelnadel die Teile ausprickeln.

Nun nehmt ihr passendes Transparentpapier und klebt es hinter die entsprechenden Stellen. Farblich sind euch da keine Grenzen gesetzt. Das visier habe ich beim goldenen Ninja einfach ein zweites Mal mit gelben Transparentpapier beklebt, damit es sich etwas abhebt vom gelben „goldenen“ Helm.

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Nun müsst ihr noch den Abstandshalter zwischen den beiden Helmen zurechtschneiden, damit es auch eine Laterne wird, in die man einen Laternenstab stecken kann. Dazu nehmt ihr passendfarbigen Tonkarton. Messt 30 cm in der Länge ab und 10 cm in der Breite. Dann noch auf der Längstseite jeweils einen 2,5 cm breiten Streifen einzeichnen. Darauf müsst ihr nun ein Zackenmuster zeichnen (ich denke das das ohne Vorlage geht, schaut euch mal das Foto an). Die Zacken nun ausschneiden und nach innen falzen/umknicken.

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Nun wird der Abstandsstreifen an die Laterne geklebt. Dazu die Zacken mit Kleber einstreichen und Stück für Stück auf den Helm kleben (rundherum). Und dann die zweite Seite darauf. Jetzt fehlt oben nur noch einen Stückchen Draht, an dem später der Laternenstab befestigt wird.

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Hier nochmal die Vorlage zum Herunterladen: ninjago-laterne

Mehr tolle Beiträge zu „Mittwochs mag ich“ findet ihr bei Frollein Pfau.

gerückblickt oder 12 aus 2015

Mittlerweile ist es schon Tradition auf diesem Blog, dass am Ende des Jahres ein kleiner, etwas anderer Rückblick stattfindet. Angestossen im Jahr 2011 durch Ricarda von 23qmStil, habe ich es beibehalten auch wenn es schon länger kein offizielles Bloggerevent mehr ist. Ich mag diesen ganz speziellen Rückblick.

Eine kurze Pause gab es im letzten Jahr, zumindest kann ich keinen Rückblick finden. Naja, so dramatisch ist es dann ja auch nicht. Tadadadaaa es folgen 12 besondere Fotos, die für 12 ganz besondere Situationen, Aktionen, Lieblingsdinge usw stehen, die uns in sockenbergen 2015 bewegt haben.

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Familie
Familie ist und bleibt das wichtigste hier und wir sind froh, dass wir fünf uns haben. Da wurde gemeinsam Rasen gemäht, gelacht, gespielt, gebastelt, gestritten, geweint – alles was zu einem ganz normalen Familienalltag dazu gehört.

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Schnee! Diese Bild gibt Hoffnung auf etwas Winter und Schnee. Und gleichzeitig zeigt es zwei beste Freunde, die egal ob Winter oder Sommer, Sturm oder Sonnenschein zusammenhalten. Meist sind sie draußen unterwegs, aber die Wii ist auch immer ein willkommener Freizeitspaß.

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Dankbarkeit – dankbar für meinen Papa, aber auch sehr sehr dankbar für meine wundervolle Familie und ganz besondere Freunde meines Papas.
Noch heute bin ich ziemlich erstaunt wie großzügig ihr alle ward! Ihr seid klasse! Schön, dass es euch gibt.

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Pause. Lesen. Studieren. Zeit für mich.
Auch 2015 war nicht allzu viel Zeit dafür, aber zwischendurch wurde immer mal wieder ein Päuschen eingebaut. Einige Bücher, die nichts mit dem Studium zu tun haben, wurden auch gelesen. Nur das Studium hat irgendwie mal wieder pausiert. Das muss sich ändern!
Dafür durfte ich viele Kurse geben und so zum Haushaltseinkommen beitragen. Es geht eben immer nur eins nach dem anderen.

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Unser Garten. Unsere Perle.
Ein Garten zum Naschen, Ernten, Spielen, Toben, Relaxen.

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Kreativ werden mit den besten Bloggerinnen. Ich freue mich schon auf eine oder am besten mehrere Wiederholungen 2016.

Greetsiel rote Mühle

Ausflug nach Emden und Greetsiel.
Ein Tag nur für uns.
Ein Tag zum Luftholen.

Neßmersiel Strandkörbe

Ein Tag am Meer mit den Cousinnen bzw. Nichten.
Auch 2015 war leider kein richtiger Urlaub drin. Das Geld ist knapp. Aber wir haben dennoch etwas durchgeschnauft und einen Tag am Meer verbracht. Und wer sagt, dass es an der Nordsee nicht auch bei Wind und wolkenverhangenen Himmel schön sein kann. Immerhin hatten wir den Strand mitten in den Sommerferien fast für uns alleine.

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Ganz große Pfannkuchenlieben.
Zuerst noch jeden Mittwoch, ab Sommer dann jeden Freitag. (und ja das wird knallhart von den Kindern hier durchgezogen und sie sind beleidigt, wenn es mal keinen gibt).

Freude

Freude. Minikurzbesuch in Lörrach mit der Großen. Mama-Tochter-Wochenende. 9 1/2 Stunden Zugfahrt hin, 9 Stunden Zugfahrt zurück. Wunderschöne Tage. Endlich die Cousine wiedersehen.

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Machen, nicht pinnen.
Gemeinsam mit den Kindern kreativ werden. Irgendwie haben wir das 2015 relativ wenig getan. Aber es gibt noch so viele Ideen ….

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It’s me!
Der Sommer war heiß. Wir haben nen neues Planschbecken und tatsächlicherweise habe sogar ich darin gelegen. Und das nicht nur einmal. Ja, ja, die Zeiten ändern sich. Das ist gut so.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins Jahr 2016. Wir sehen, lesen, schreiben uns wieder. Mit Schwung und Elan und neuem Mut Großes zutun, auch wenn es noch so klein ist.

2011   ||    2012    ||  2013

Pfannkuchenfreitag

Pfannkuchentisch

Seit geraumer Zeit oder genauer gesagt seit den Sommerferien haben wir den Pfannkuchenfreitag. Jeden Freitag gibt es bei uns Pfannkuchen zu essen. Passend dazu isst die Kleinste hier auch zu Mittag, was sie sonst im Kindergarten tut und der Herr des Hauses darf häufig auch schon früher als an den anderen Tagen die Stifte fallen lassen und das Wochenende einläuten. Für mich ist es toll, weil ich mir zumindest an einem Tag in der Woche keine Gedanken machen muss was es denn zu Mittag geben soll / kann. Das ist eine echte Erleichterung. Das wichtigste aber: es meckert auch keiner, denn Pfannkuchen lieben hier alle. Und doch nicht alle gleich:

Pfannkuchen - Schoko und Banane
Schoko-Bananen-Pfannkuchen

Wir variieren und experimentieren gerne, wobei es meisten süße Pfannkuchen gibt. Früher habe ich sie bei meiner Mama auch herzhaft gegessen: mit Spinat oder mit Kohlrabi. Doch irgendwie hat sich das hier nie durchgesetzt. Die Große ist so oder so totaler Experimenteverweigerer und isst ihren grundsätzlich mit Zimt und Zucker.

Pfannkuchen mit Rhabarber
Rhabarberpfannkuchen

Für alle anderen darf es dann auch mal etwas anderes sein. Im Frühjahr haben wir Rhabarber ausprobiert. Klitzeklein geschnitten und dann mit in den Teig und wir waren sehr positiv überrascht. Im nächsten Jahr gibt es diese dann öfter.

Apfelpfannkuchen gehört zum Standardrepetoire. Dick mit Zimt und Zucker bestreut und am liebsten mit Äpfeln aus Opas Garten. Aber auch „normale “ Pfannkuchen mit frischem noch warmen Apfelmus gehen hier immer und sind schnell gemacht.

Pfannkuchen mit Birne
Birnenpfannkuchen

Dazu kommen dann je nach Jahreszeit und nach Stand im Obstkorb: Birnenpfannkuchen und Pflaumenpfannkuchen. Für letzteren bin ich ja genau wie mein Papa immer zu haben. Es kann ihn gar nicht oft genug geben. Nur dieses lästige Pflaumen putzen gefällt mir gar nicht. Und bevor jetzt jemand schimpft: ja ich weiß, dass man diese ovaleren Zwetschgen nennt. Doch hier im Münsterland sagt eigentlich jeder dazu: PFLAUMEN. Mit Mirabellen schmecken die Pfannkuchen auch sehr lecker.

Pfannkuchen mit Pflaumen
Pflaumenpfannkuchen

Und dann noch der Klassiker: mit Nutella. Aber nein! Nutella haben wir hier verbannt, denn es enthält auch weiterhin Palmöl und wir wollen diese Brandrodungen, die es ja gerade erst wieder in Indonesien laut den Nachrichtensendungen gegeben hat, nicht unterstützen und verzichten weiterhin so gut es eben geht auf Produkte mit Palmöl. Alternativ verwenden wir Nuskati von Aldi Nord oder Nusspli, die laut Herstellerangaben Palmöl aus ökologischem Anbau verwenden (von mir aus könnten wir auch einfach nichts davon kaufen, aber da protestieren hier gleich 4 Personen lautstark. Und die favoritisieren leider auch noch Nusspli).

Pfannkuchen mit Nuskati
Pfannkuchen mit Nuskati

Und nun wollt ihr wissen wie wir unsere Pfannkuchen machen?
Das ist gar nicht ganz so leicht, aber ich habe mal versucht ein Rezept zusammen zustellen. Ich bin leider so ein Freischnauzerkoch, der selten sich an Rezepte hält und so haben wir hier auch schon einiges bei der Pfannkuchenzubereitung ausprobiert. Ein Misserfolg war die Verwendung von Buchweizenmehl, da haben hier alle gestreikt und ich habe gleich nochmal ne neue Ladung Pfannkuchen gebacken. Meistens verwende ich Dinkelmehl, aber auch Weizenmehl und am liebsten nutze ich Mandelmilch, auch wenn es gut mit normaler Vollmilch funktioniert. Doch mit Mandel- oder Buttermilch gehen die Pfannkuchen beim Braten etwas auf und werden lecker fluffig. Wenn ihr Obst beim Backen verwendet, solltet ihr darauf achten, dass der Teig nicht zu dünn flüssig wird. Er sollte zähflüssig aus der Kelle gehen und sich dann durch Schwenken der Pfanne gleichmäßig darin verteilen. Dann ist es perfekt.

Für fünf Personen nehme ich 5 Eier, eine Prise Salz, 1 – 2 TL Zucker, 400 g Dinkelmehl und 500 ml Mandelmilch. Alles wird rasch zu einem geschmeidigen Teig verrührt.
Für Apfelpfannkuchen nun noch 3 Äpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Den Teig portionsweise in eine heiße Pfanne geben, die etwas Öl oder Butter enthält. Ich nehme eine 26er Pfanne und eine Suppenkelle. Das passt prima. Nun den Teig durch Schwenken der Pfanne darin gleichmäßig verteilen und direkt einige Apfelscheiben darin verteilen. Gebacken/gebraten wird bei mittlerer Hitze – seit lieber etwas sparsamer und geduldig, dann werden die Pfannkuchen perfekt und verbrennen nicht so schnell. Wenn der Teig anzutrocknen fängt, könnt ihr mit Hilfe eines Pfannenwenders den Pfannkuchen einmal umdrehen und von der anderen Seite noch kurz braten. Aber Achtung, gerade mit Äpfeln kann es leicht mal anbrennen.

Pfannkuchen mit Apfel und Puderzucker
Apfelpfannkuchen mit Puderzucker

Dann ab auf den Teller und nach Wahl mit Zimtzucker, Zucker, Nußnougatcreme, Marmelade oder einfach so lecker genießen.