[Rezept] Schnelle Knusperschnecken

Am Wochenende sind wir meist im Garten zufinden. Hier wird gewerkelt, gegraben, umgestaltet, relaxt, gespielt und was nicht noch alles mehr. Nur hat das immer auch einen Nachteil: Die Zeit ist sehr begrenzt und da bleibt kaum welche, um ein extravagantes Essen auf den Tisch zu zaubern oder eine tolle Torte zu backen. Aber es gibt ja gottseidank noch viele andere Möglichkeiten wie diese super schnellen Knusperschnecken. Ratzfatz fertig gemacht, 20 Minuten backen und dann einfach genießen. Zutaten dafür findet man meist im Back- und Kühlschrank (zumindest bei uns), so braucht man auch nicht extra einkaufen dafür fahren oder lange im Voraus planen. Denn wer weiß schon, ob es am Wochenende trüb und nass draußen ist oder sonnig warm? Gerade jetzt im Frühling ist es ja doch nicht so wirklich planbar.

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Und damit ihr sie nachbacken könnt, verrate ich euch sehr gerne mein Freestyle-Rezept, welches ihr gerne nach eurem Geschmack abwandeln könnt:

Ihr benötigt 1 Packung frischen Blätterteig, den ihr auf der Arbeitsfläche samt beiliegendem Backtrennpapier auslegt. Nun entweder ein halbes Glas Nussnougatcreme (wir nehmen nur noch Nusspli aus dem Aldi, da es palmölfrei ist oder machen unser eigenens), welches ihr in der Mikrowelle für 20 Sekunden erhitzt und dann auf die Teigplatte gleichmäßig streicht. Oder ihr nehmt 250 g Quark, mischt ihn mit einem Päckchen Vanillezucker und verstreicht dieses gleichmäßig auf die Teigplatte. Dann den Teig vorsichtig zu einer Rolle rollen und dann in 2 cm dicke Scheiben schneiden.
Ab aufs vorbereitete Backblech und bei 180°C 20 – 25 Minuten backen.
Auf ein Gitterrost legen, mit Puderzucker direkt bestäuben und dann auskühlen lassen.

Genießen!

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[P52] #37 Kleine Sünde

Oder wohl eine große?
Diese wunderbaren leckeren und einfachsten gebrannten Mandeln der Welt sind jegliche Sünde, ob groß oder klein, zu jeder Zeit wert.

Kleine Sünde

Wie ihr sie macht? Das Rezept kennt ihr bestimmt, aber dennoch verewige ich es gerne für euch:

200 g Mandeln in einen Topf leicht anrösten, dann 200 ml Wasser und 200g Zucker (ich tue noch immer etwas Zimt und Kardamon hinzu) hinzufügen. Alles bei mittler Hitze köcheln lassen. Dabei ständig Rühren damit nichts anbrennt (und wirklich bei mittlerer Hitze ansonsten geht es euch wie dem Mann vor einem Jahr und ihr entwickelt eine große Rauchwolke, die den Nachbar doch gleich mal auf den Plan gerufen hat, weil er dachte es würde brennen).

Ihr kocht alles ein bis der Zucker anfängt krümelig zu werden. Dann ab mit der Masse auf ein Backblech. Die nun sehr heißen Mandeln mit dem Kochlöffel verteilen und erkalten lassen. Schmeckt einfach nur köstlich.

Gugelhupferl

Anlässlich des Kreativtages Anfang des Monats hatte ich ja einige Kleinigkeit gebacken und euch versprochen die Rezepte hier zuteilen. Und heute stell ich euch die kleinen Gugelhupferl vor. Lecker, saftig und hübsch anzusehen. Was will man also mehr?
Ich dann ja am allerliebsten noch ein einfaches, schnelles Rezept. Welches dann noch variabel ist, denn meist vergesse ich vor dem Einkaufen mir auszusuchen was genau ich denn als nächstes Backen will. Und so kommt es häufig vor, dass eben nicht alle Zutaten im Haus sind, oder irgendeine Zutat nicht mit den Gästen kompatibel ist aufgrund von Unverträglichkeiten oder Allergien oder Überzeugungen.

Ich entschied mich bei den Gugelhupferln mich an eine glutenfreie Variante heranzuwagen. So würde hoffentlich für jeden unserer Kreativwütigen etwas dabei sein. Ihr könnt aber das Maismehl auch durch Weizenmehl oder Dinkelmehl ersetzen. Sie schmecken dann ebenso lecker.

ktms14-Guglhupferl

Was brauchst du?

175 g Maismehl mit 125 g gemahlenen Mandeln und 1 TL Backpulver mischen.
Schlage nun 150 g Butter mit 150 g Zucker schaumig: Dann fügst du nach und nach 5 Eier hinzu und schlägst alles gründlich auf. Langsam 110 g Zuckerrübensirup in die Masse einlaufen lassen beim Schlagen mit den Rührstäben des Handmixers. Dazu dann noch 100 g Ovomaltine Brotaufstrich (oder wahlweise Mandelmus). Füge nun noch eine Prise Salz und die Mehl-Mandel-Mischung hinzu. Alles gut verrühren! Zum Schluss habe ich noch 50 g gehackte Mokkabohnen untergerührt.
Nun den Teig zu 2/3 in kleine Gugelhupferlformen geben und bei 170 °C Umluft ca. 30 – 35 Minuten goldbraun backen.

Nach dem Auskühlen habe ich die Gugelhupferl mit Zuckerguss und Zuckerperlen verziert.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken. Es wird sich lohnen und lasst es mich wissen, wenn es euch geschmeckt habt 😉

#ktms14 – kulinarische Verlockungen: Birnen-Ingwer-Muffins

#ktms14 steht für Kreativtag in Münster 2014. Wir trafen uns am ersten Novembersonntag in Münster, um zuerst über den handmade-Markt im jovel zuschlendern und anschließend fleißig bei der lieben Nele von buntgestreiftundhüpfig uns kreativ auszutoben. Schon im letzten Jahr haben Nele und ich zusammengebastelt und konnten uns eigentlich auch nicht so genau erklären, warum wir ein Jahr lang gewartet haben bis zum nächsten Kreativabenteuer. Aber manchmal ist das so und wir geloben Besserung. Freut euch also schon auf das nächste Kreativtreffen, dann vielleicht ja auch hier in Ochtrup im schönen Münsterland.

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Für die kulinarische Verpflegung am Nachmittag habe ich gesorgt. Backen ist eben meine Leidenschaft, aber es musste im Zug transportabel sein und dementsprechend war es gar nicht so einfach etwas Leckeres zufinden. Backbücher und Zeitrschriften wurden gewälzt. Am Ende habe ich mich für klassische Birnen-Ingwer-Muffins, Cheesecake in Variation und kleinen Guglhupfs begeben. Natürlich will ich euch die Rezepte nicht vorenthalten. Deshalb: Auf geht’s!

Heute : Birnen-Ingwer-Muffins

Klassisches Rezept für uns, weil ich den Birnenkuchen mit Ingwer geschmack so sehr liebe und er deshalb häufiger bei uns auf der Kaffeetafel landet. Diesmal abgewandelt als Muffins, wobei der Teig gleich hergestellt wurde und nur nicht in der Tarteform, sondern eben in Muffinsförmchen gebacken wurde.

Als erstes lasst ihr eine Dose Birnenhälften in einem Sieb gut abtropfen.
Ihr nehmt dann 150 g Butter (Margarine geht natürlich auch, schmeckt aber nicht so gut) und schlagt sie mit 100 g braunem Zucker in einer Rührschüssel schaumig auf. Fügt dann 150 g Mehl und 2 TL Backpulver hinzu. Außerdem noch 2 Eier und 2 TL gemahlenen Ingwer (oder wie ich diesmal ca 5 cm frischen Ingwer sehr fein gehackt). Alles wir rasch zu einem glatten Teig verrührt.

Nun den Teig in die vorbereiteten Muffinförmchen zu 3/4 füllen. Die Birnen in dünne Spalten schneiden und jeweils 3 Spalten in den Teig leicht eindrücken. Nun noch ca 1 Tl braunen Zucker über alle Muffins streuen und bei 180 °C ca. 30 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen und dann sich gut schmecken lassen.

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veganer Schoko-Beeren-Kuchen

Wir haben nen veganen Kuchen gezaubert und ehrlicherweise wäre es mir nicht mal aufgefallen. Aber meinem Mann, der meinte du hast da keine Eier drin? Dann ist der Kuchen ja vegan. Und beim Durchsehen der Zutaten, musste ich ihm zustimmen.
Also vegan. Hier achtet aber ehrlicherweise niemand wirklich darauf. Aber gut zu wissen, dass auch keine Milch darin ist, denn dann ist es ein Kuchen für die kleine Nichte, die leider keine Milchprodukte verträgt. Was unserem großen Bedarf an Käsekuchen an Geburtstagen nicht gerade entgegen kommt.

Aber dieser Kuchen ist einfach lecker. Ihr müsst ihn ausprobieren. Vegan hin oder her. Mit frisch gepflückten Beeren aus dem eigenen Garten ist er doppelt so lecker, aber es gehen natürlich auch gekaufte Beeren oder TK-Ware. Ach und das beste:_ er ist ruckizucki gemacht.

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350 g Mehl mit 6 EL Backkakao, 1 Päckchen Backpulver und 275 g Zucker mischen. Dazu dann 100 ml Sonnenblumenöl, 350 ml Wasser und 4  TL Cranberryessig (wahlweise Apfelessig). Alles schnell zu einem glatten Teig verrühren.

Diesen dann in eine gefettete Springform geben und die gewachsenen und geputzten Stackelbeeren (ca 300 g) und Johannisbeeren (ca. 150 g) gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Als Schmankerl habe ich noch einen TL Krümelkandis darüber gestreut.

Alles dann bei 180 °C ca. 40 Minuten im Backofen backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und am besten mit Puderzucker bestäubt oder mit Schlagsahne genießen. Achtung Suchtgefahr!

mmmh lecker – viel Neues zum probieren

Heute mittag kam die neue brandnooz box an. Eine Sonderbox – dIe Coolb

ox. Hier freuen sich immer alle darauf, zuschauen was es neues zu probieren gibt.

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Die Spannung wächst. Gut für uns, dass eine Coolbox direkt öffnen muss. Die Produkte möchten schließlich entweder schnell vertilgt und probiert oder in den Kühlschrank gepackt werden. Also husch eine Schere holen und die Box öffnen.

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Oben auf lacht uns zuerst das neue Nooz-Magazin an. Hierin findet der geneigte Leser interessante Informationen zu den Produkten sowie immer leckere Rezeptideen. Aber nur deshalb sind wir ja nicht so hespannt. Also nun zum Inhalt:

Ist etwas Tolles dabei?

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oh, wie toll. Leckerer Latte Macchiato für die Mama, Buttermilch für die Kinder. Der Mann freut sich auf die Salamivariante. Besonders freuen wir uns auf den griechischen Joghurt, den wir schon in anderen Variationen lieben, und auf die Pfannen Ravioli, die sogar für uns fünf reichen werden. Denn es sind 3 Packungen in 3 Varianten drin. Das freut uns.

Vorerst landet nun alles im Kühlschrank. Und dann werden wir in Ruhe testen.

[P52] #1 rund

nicht wundern, aber ich fange jedes Jahr wieder bei 1 an, um zu sehen wie viele Beiträge ich den tatsächlich in dem Jahr geschafft habe. Jedes Jahr hoffe ich wieder aufs Neue, dass es alle 52 werden. Doch die Erfahrung zeigt, dass ich im Schnitt eher 35 Fotos zum Projekt 52 beitragen kann.

Beginnen will ich mit „rund“.
Nicht nur die Teller sind rund, sondern selbst das Abendessen war rund. Eine runde leckere Rotkohltarte. Noch nicht absolut rund im Geschmack, der Rotkohl zwar schon, aber Eiermilch und Boden könnten einige Kräuter und etwas Salz wohl mehr vertragen. Aber so ist das, wenn man ein Rezept ausprobiert. Der Rotkohlbelag hingegen war einfach nur fantastisch lecker. So dass wir die Tarte bei Gelegenheit bestimmt wieder ausprobieren werden und dann einfach feiner abstimmen auf unseren Geschmack, denn dann isst auch die Große etwas, die probiert hat, aber eben obiges zu bemängeln hatte. Feinschmecker eben 😉

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