[Sonntagsglück] Cheesecake mit Walnüssen

Schon seit länger Zeit teilen wir mit euch unser Mittagessen auf Instagram unter #mittagsaufdemtisch  in Kooperation mit der Münstermama, die ihre Wochenessenspläne mit uns unter #mittagbeimir teilt. Da ein Foto zwar mehr aussagt wie tausend Worte, aber leider nicht verrät wie man es dann selbst umsetzen bzw. zubereiten kann, gibt es ab sofort immer sonntags für euch ein Rezept, welches wir in der letzten Woche ausprobiert haben. Das kann etwas Gebackenes sein wie heute, aber auch unser Mittagessen oder Abendessen oder etwas zum Frühstück.

Seid ihr dabei?

Ich freue mich auf viele neue interessante Anregungen. Schreibt mir doch den Link in den Kommentaren, so haben wir alle etwas davon.

Cheesecake mit Walnüssen

Gestartet wird hier mit einem super leckeren, fluffigen und auf der Zunge zergehenden Cheesecake mit Walnüssen. Gepaart wird das Ganze dann noch mit einer einfach Zubereitung. Da kann man einfach nicht daran vorbei oder?

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Der Kuchenboden besteht aus 250g Dinkelmehl, 60g braunen Zucker, 130g leicht angewärmter Butter und einem Ei. Alles wird rasch mit den Knethaken zu einem grob krümeligen Teig geknetet. Dann fettet ihr eine 26er Kuchenform aus und bedeckt den Boden mit Backpapier. Die Krümel hineingeben und zu einem geschlossenen Boden und einem ca.2 – 3 cm hochen Rand festdrücken. Nun alles bis zur Fertigstellung der Füllung in den Kühlschrank stellen.

Für die Creme habe ich 500g Magerquark mit 250g Schmand und 200g Frischkäse verrührt. Dazu kamen noch 125g Zucker, Abrieb einer Biozitrone sowie dessen Saft, 4 Eier und 3 EL Dinkelgrieß – alles gut miteinander verrühren. Den Boden aus dem Kühlschrank holen, die Masse darauf gleichmäßig verteilen und als Topping 150g Walnusshälften darauf verteilen.
Nun den Kuchen für 15 Minuten bei 225 °C backen, dann den Ofen auf 140 ^c herunterschalten und weitere 45 Minuten backen.
Herausnehmen und in der Form auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Und hier ist das Rezept zum Herunterladen: Cheesecake-mit-Walnüssen

Und was gab es zu Mittag?

Berechtigte Frage, jetzt wo ich euch doch gleich am Anfang auf das #mittagsaufmtisch hingewiesen habe. In der letzten Woche hatten wir zum allerersten Mal wieder Kürbis, den es jetzt wieder öfter geben wird. Ich hole ihn immer bei meiner Freundin auf dem Kürbishof Janning in Ochtrup. Große Auswahl, regional gewachsen und mit viel Liebe aufgezogen. Da können wir nicht widerstehen.
viele Fotos sind allerdings nicht entstanden.

Montag gab es Bratwurst mit Kartoffeln, „Buttercup“ und Fetakäse aus dem Ofen.
Dienstag Nudeln mit Ketchup
Mittwoch Kürbissuppe aus dem restlichen Buttercup-Kürbis und Kartoffeln
Donnerstag Gnocchipfanne mit Karotten und Hähnchen
Freitag wie immer Pfannkuchen, diesmal mit selbstgemachten Apfelmus
Samstag Schichtsalat mit Taccos für uns Eltern und Leberkäs und Ofenkartoffeln für die Kinder
Sonntag grobe Bratwurst mit Reis, süßsaurer Soße und Wirsing (zumindest vermutlich, denn wir essen heute abend)

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[Mittagessen] Bärlauchrisotto mit Tomatenhähnchen

Im April haben wir selten einen wirklichen Wochenplan gehabt. Der Monat war einfach viel zu turbulent, auch wenn wir Struktur gut hätten gebrauchen können. Ein regelmäßiges und koordiniertes Einkaufen fand nicht wirklich statt. Für Kochbücher stöbern war leider keine Zeit und doch haben wir hin und wieder die Zeit für ein geplantes Mittagessen gefunden. Eines meiner Lieblingsmittagessen im April war das Bärlauchrisotto mit Tomatenhähnchen.

Die Bärlauchsaison hat im April ja immer ihre Hochzeit und so hat es einige Male etwas mit dem leckeren Frühlingskraut gegeben. Das Risotto war aber einfach das leckerste und dabei gar nicht so aufwändig wie ich vorher gedacht habe.

Bärlauchrisotto mit Tomatenhähnchen

1 TL Butter im Topf zerlassen. Eine Schalotte in feine Würfel schneiden und in der Butter andünsten. Nun 150 g Risottoreis dazugeben und noch 2 -3 Minuten mitdünsten. Dann alles mit ca. 100 ml Weißwein ablöschen und bei mittlerer Hitze reduzieren. Nun nach und nach ca. 350 ml Gemüsebrühe hinzufügen. Dabei immer nur so viel das der Reis gerade wieder bedeckt ist und dann alles einköcheln lassen und von vorne wieder mit Gemüsebrühe bedecken bis diese aufgebraucht ist. Dabei das Rühren nicht vergessen, damit das Risotto nicht anbackt.

In der Zwischenzeit 50 g Bärlauch (oder 1 Bund frischen Spinat) waschen, putzen und in Streifen schneiden. Kurz bevor die letzte Brühe einköchelt ist den Bärlauch (oder Spinat) unterrühren. Wer mag kann noch 50 g gehobelten Parmesan mitunterheben.

Das Hähnchenfilet habe ich runderherum angebraten, gesalen, gepfeffert und mit passierten Tomaten abgeschlöscht. Die Soße ca. 5 Minuten eingeköchelt und mit Salz, Pfeffer, süßem Paprikapulver und einer Prise Zucker abgeschmeckt.

[P52] #6 Kochorgie

Ich koche total gerne, nur fotografiere ich selten dabei. Da ich leicht chaotisch beim Kochen bin, habe ich auch eher selten saubere Hände, um einen Fotoapparat bedienen zu können. Fotos vom fertigen Essen hingegen gibt es viele.

Also habe ich beim vorletzen Besuch bei meiner Familie die Chance ergriffen. Zusammen mit meinem Bruder haben wir Kohlrouladen gemacht. Er hat gerollt und ich nachher alles mit Küchengarn festgebunden. Arbeitsteilung eben. Dabei ist dann auch das Foto entstanden (mal ohne dreckige Hände am Fotoapparat).

Kochorgie

Gemeinsam kochen macht gleich nochmal so viel Spaß.

Spinatlasagne

Ein alltime Classic ist hier Spinatlasagne. Meistens kocht der Mann diese und deshalb gibt es diese häufiger mal am Wochenende. Denn am Wochenende darf ich die Küche nur noch zum Kuchen backen betreten, alles andere hält der Mann fest in seiner Hand. Ich finde das ja klasse. Wechselt ihr euch auch ab beim Kochen? Wir beiden lieben es zu experimentieren und zu kochen, doch unter der Woche ist es einfach aus Zeitgründen mein Job.

Die liebe Ela hat sich das Rezept für die Spinatlasagne gewünscht und dem Wunsch komme ich doch sehr gerne nach.

Ihr benötigt für eine große Auflaufform ca. 3/4 Packung Lasagneplatten. Am liebsten verwendet ihr 1 Kilo Blattspinat. Diesen zuerst gründlich waschen und dann in 200 ml gesalzenen Wasser ca. 10 Minuten dünsten bis er zusammengefallen ist. Den Spinat Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken und beiseite stellen.

Nun die Soße! Dazu 100 g Butter im Topf schmelzen lassen. Ca. 5 EL Mehl dazu geben und so lange rühren bis die Maße leicht bräunlich wird. Mit 250 ml Wasser ablöschen und so lange rühren, dass keine Klümpchen mehr sichtbar sind. Jetzt nehmt ihr so viel Milch bis ihr eine cremige Soße habt. Mit Salz, Pfeffer und etwas Balsamico abschmecken.

Jetzt die Auflaufform mit Butter einfetten und beginnend mit der Soße, dann eine Lage Lasagneplatten, Spinat, Soße, Platten, Spinat, Soße … schichten und mit einer Schicht Soße abschließen. Zum Schluss bestreut ihr das ganze mit etwas  geriebenen Emmentaler und lasst alles bei 200°C 30 Minuten im Backofen garen.

Spinatlasagne

[soul] Mittagessen in sockenbergen – Schwarzwurzelsuppe

Eine neue Kategorie [soul].
Es wird glaube ich Zeit für eine neue Kategorie, die unseren Weg 2015 begleiten wird. Hier wird es um alles gehen, was unsere Seele gut tut.
Essen. Auszeiten. Kreativität. Kleinigkeiten.

Seelenschmeichler.

Und gleichzeitig wird es an dieser Stelle fortan immer mal wieder ein Rückblick auf unser Mittagessen geben. Zum einen mit dem Schwerpunkt regionale und saisonale Küche und zum anderen, um neue Rezepte auszuprobieren. Auf vielen Blogs habe ich ähnliche Vorhaben schon gesehen. Und sein wir mal ehrlich: es ist nicht wirklich einfach immer wieder Neues auszuprobieren, anzubieten und aus dem gewohnten Alltag auszubrechen. Ich koche gerne. Kein Frage. Aber häufig fehlt einfach die Zeit. Dabei ist es gar nicht schwer in nur 30 Minuten ein Mittagessen auf den Tisch zu zaubern, welches weder aus Junkfood oder Fertigessen besteht. Und es müssen da auch nicht immer Nudeln mit Tomatensoße und Buttergemüse sein. Es geht anders. Wir haben es ausprobiert und wollen euch teilhaben lassen. Na wie wäre es? Dann taucht ein in unsere Mittagsessenwelt. Vielleicht findet auch ihr euren Seelenschmeichler. Ein warmes Mittagessen ist für mich immer goldwert und hebt häufig die Stimmung.

 

Kaiserschmarrn mit Äpfel und getrockneten Cranberries * Schwarzwurzelsuppe * Nudel-Spinatauflauf * Nudeln mit Pfannengemüse und Mango-Orangen-Sauce * Wirsingpfannkuchen * Nudeln, Möhren-Butterrübchen-Gemüse mit Schnitzel-Ziegenkäse-Röllchen

Wer mir auf Instagram folgt, der merkt, dass bei uns die „Essenswoche“ nicht von Montag bis Sonntag stattfindet, sondern von Freitag bis Donnerstag. Denn Donnerstags bekommen wir neuerdings eine Biokiste mit Obst und Gemüse. Und mit frischen Sachen lässt es sich bekanntlich wesentlich leckerer kochen. Meist plane ich Freitag morgens dann grob was wir wann kochen und was wir dafür noch benötigen. Freitags ist praktischerweise eigentlich klassischer Großeinkaufstag bei uns und so können wir dann auch gleich alles andere besorgen. Oder wenigstens planen, wann wir es besorgen können. Dabei achte ich dann nicht nur auf das Obst und Gemüse, sondern eigentlich auch immer auf das Angebot hiesiger Supermärkte oder des Fleischers meines Vertrauens. Und falls dann noch irgendetwas an Obst oder Gemüse fehlt, so kann ich es gleich Samstagsmorgens an dem kleinen Marktstand eines örtlichen Landwirts noch schnell besorgen.

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Zu meiner Verwunderung mag die große Tochter sehr gerne Schwarzwurzelsuppe. Ich war ja mal wieder erstaunt, dass gerade Gemüse, welches heutzutage nicht mehr so gefragt ist bei ihr den Geschmacksnerv getroffen hat. Da hat es mich natürlich besonders gefreut, dass in der letzten Kiste Schwarzwurzel mitgeliefert wurden. Diese haben wir dann direkt Freitag zur Suppe verwandelt. Das ist ja schon immer eine riesen Sauerei die Schwarzwurzeln zuschälen, aber ich kann euch sagen, dass es sich abosult lohnt und deshalb teile ich gerne mit euch das Rezept, welches ich von meiner Schwester (!) bekommen habe:

 Schwarzwurzelsuppe

Zuerst mischt ihr 500 ml Wasser mit 3 EL Essig. Ihr benötigt das Essigwasser, um die geschälten Schwarzwurzeln darin zu „lagern“, weil sie ansonsten an der Luft ganz schnell braun und unappetitlich würden. Nun schält ihr 1 kg Schwarzwurzeln. Am besten funktioniert das unter laufenden Wasser, denn die Wurzeln sind voller sandiger Erde. Und dann immer schnell ins Essigwasser legen.
Nun eine Zwiebel würfeln, 1 EL Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen. Währenddessen die Schwarzwurzeln in ca daumendicke Scheiben schneiden und zur Zwiebel geben. Gelegentlich alles durchrühren, damit es nicht anbrennt. Wenn alle Schwarzwurzeln im Topf sind einmal kräftig durchrühren, noch etwas dünsten lassen und dann die Wurzeln mit 3 EL Mehl bestäuben. Verrühren und dann mit 600 ml Gemüsebrühe und 400 ml Milch ablöschen. Aufkochen lassen und dann bei schwacher Hitze 15 Minuten köcheln bis die Schwarzwurzeln weich sind.
Jetzt kommt der Zauberstab zum Einsatz. Wer mag kann vorher noch 3 EL Wurzelscheiben aus der Suppe fischen und zur Seite stellen. Ansonsten direkt alles mit dem Pürierstab fein pürieren. Wer mag kann alles mit 100 ml Sahne verfeinern. Auf jeden Fall die Suppe noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zur Seite gestellte Scheiben wieder hinzufügen und mit etwas Schnittlauch oder geröstetes Pumpernickel servieren.

Dazu passt geröstetes Pumpernickel: Dazu 2 Scheiben Pumpernickel zerbröseln und in einer beschichteten Pfanne kurz anrösten. Oder mit einem 1 EL Butter anrösten. 1 EL Zuckerrübensirup (Rübenkraut) hinzu und etwas einreduzieren lassen.

Lecker!

[P52] #21 Fastfood

Klassisches Fastfood von den bekannten Fastfood-Ketten ist nun so überhaupt gar nicht meins. Mich trifft man in solcherlei Restaurants höchst selten an und meist auch nur, um nen Eis zu essen. Bei allem anderen streike ich. Burger mach ich viel viel lieber zuhause selber. Schmeckt auch besser 😉

Aber es gibt noch mehr Fastfood: die übliche TK-Ware zum Beispiel. So eine TK-Pizza oder nen TK-Baguette – hin und wieder kommt dies tatsächlich bei uns auf den Tisch. Aber wie schon oben geschrieben: Selbstgemacht schmeckt einfach lecker und so auch in der letzten Woche geschehen: Es gab leckere Hack-Baguettes aus dem Ofen.

Fastfood

Das ging insofern mindestens genauso schnell und war super lecker. Das Hackfleisch war schon fix und fertig gewürzt und eigentlich über, denn ich hatte zuviel gekauft und gewürzt. Es passt nicht mehr alles zu Frikadellen geformt in die Bratpfanne für das Mittagessen. Kein Problem. Wir hatten noch Feta-Käse im Kühlschrank und zufällig Baguettebrötchen im Schrank.  Also die Hackmasse auf die geschnittenen Mini-Baguettes streichen. Etwas Feta-Würfel darauf und ab bei 200 °C für ca. 15 Minuten in den Backofen. Fertig ist das selbstgemachte Junk- bzw Fastfood. Unkompliziert. Schnell. Lecker.

Kürbis-Süßkartoffel-Suppe mit Cabannossis

Draußen fängt es langsam an zu herbsteln. Es ist hier windig, teils regnerisch und deutlich kühler geworden. Was passt  da besser als am Abend eine wärmende Suppe? So haben wir unsere Suppenliebe neu entdeckt und probieren fast allabendlich eine neue Suppenkreation aus. Und somit dürft ihr euch fortan auf einige Suppenrezepte freuen, hier auf dem Blog. Wer schon mal einen kleinen Vorgeschmack haben möchte, sollte mir auf Instagram folgen.

Zum Herbst gehört für mich unweigerlich der Kürbis seit einigen Jahren dazu. Von meiner persönlichen Kürbisfrau musste ich mir allerdings sagen lassen, dass es kein gutes Kürbisjahr dies Jahr ist. Das Wetter hat hier im Münsterland zumindest nicht wirklich gut mitgespielt und so sind es nicht soooo viele Kürbisse, die dann bald geerntet werden und wir endlich wieder Kürbis aus der Region verwenden können. So musste es für die Suppe einer aus dem Supermarkt sein….

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Für die Kürbis-Süßkartoffel-Suppe schält ihr eine mittelgroße Süßkartoffel und würfelt diese. Das gleiche dann noch mal mit einem mittelgroßen Butternut (wer diesen Kürbis nicht kennt: er ist hellbraun und birnenförmig und wird immer mehr auch in den Supermärkten angeboten). Dazu habe ich noch 8 Kartoffeln geschält und gewürfelt, eine halbe Fenchelknolle in Streifen geschnitten und eine kleine Zwiebel gewürfelt.

Zuerst ca einen Teelöffel Öl im Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Dann kommen sämtliche Gemüsewürfel und -streifen hinzu und ebenfalls kurz anbraten. Das ganze habe ich dann mit 700 ml Gemüsebrühe aufgegossen und circa 15 Minuten köcheln lassen. Anschließend ist es bei uns Pflicht alle Suppen gut zu pürieren, denn die Damen und Herren Kinder mögen keine Suppen mit Gemüsestücken (grummel).
Alles nochmal abschmecken mit Salz und Pfeffer. Mehr muss es für uns gar nicht sein. Wir mögen es möglichst natürlich bei Kürbis und es war so schon super lecker.

Dazu haben wir noch kleine Cabannossis kleingeschnitten und wer wollte durfte sie mit in die Suppe tun. Das Grüne in der Suppe sind kleingehackte Fenchelblätter, die an der Knolle waren und dazu gab es noch selbstausgebackene, nicht gesalzene Kartoffelchips.
Sowohl Chips als auch Cabannossis und Kräuter stehen bei uns meist seperat mit auf dem Tisch. So kann jeder selbst entscheiden was er zusätzlich in der Suppe haben möchte.