Low Carb Käsekuchen

Käsekuchen ist bei uns ein Alltimefavorite und geht eigentlich immer. Nur neuerdings bei der großen Tochter nicht mehr, warum ist uns allerdings rätselhaft. Vielleicht ist das so ein Pubertätsdings. Aber wer weiß das schon so genau. Festzustellen ist zumindest, dass sich ihr Geschmack verändert – es macht es aber leider immer noch  nicht wirklich leichter ihren Speiseplan ausgewogen zu gestalten.

Aber zurück zum Käsekuchen. Alltimefavorite, aber geht das auch in Low Carb? Das war nun die Frage. Etwas geschummelt habe ich dann doch, denn ich habe die letzten Pfeffernüsse für den Boden verwendet. Die könnte ihr aber auch durch gehackte Mandeln ersetzten oder einfach weglassen, denn ein Käsekuchen ohne Boden ist genau so lecker. Ansonsten war es gar nicht schwer: einfach das Mehl durch gemahlene Mandeln ersetzen und schon sind die Kohlenhydrate minimiert. Wirklich kalorienarm ist er dennoch nicht, aber den raffinierten Zucker habe ich dann gleich auch noch durch Honig ersetzt. Lecker und noch einmal eine ganz andere Geschmacksnote.

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Ihr wollt den Käsekuchen nachbacken? Kein Problem, hier kommt das Rezept:

60g Pfeffernüsse in kleine Stücke schneiden und mit 50g geschmolzener Butter vermengen. Die Mischung in eine 26er Kuchenform geben und gut andrücken.
4 Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz zu einem festen Eischnee schlagen. Danach die 4 Eigelb mit 500g Magerquark, 250g Frischkäse und 120g Honig verrühren. Den Abrieb einer Biozitrone und deren Saft hineingeben zusammen mit 50g gemahlenen Mandeln. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben und alles auf den vorbereiteten Boden streichen.
Bei 200°C 10 Minuten backen, dann den Backofen auf 130°C herunterschalten und weitere 40 Minuten im Ofen backen. Auskühlen lassen und servieren.

Hier das ganz noch einmal als PDF-Datei zum Herunterladen und Ausdrucken >>kasekuchen-low-carb <<.

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Schokocheesecake mit Walnüssen

So ein kleines Stückchen soulfood könnte ich heute gut vertragen. So dachte ich noch heute morgen und dann kam das kleine Kind nach Hause und fragte:“Mama, können wir einen Kuchen backen. Einen mit viel Schokolade?“
Was soll ich sagen: „Jaaaa!“

Schokocheesecake

Für eine 26er Springform benötigt ihr:

250g Dinkelvollkornmehl
150 g Butterwürfel
1 Prise Salz
1 EL braunen Zucker
1 Ei

Alle zu einem krümeligen Teig verkneten und eine Stunde kühlstellen (ähm ja, dass ist die Theorie. Wir haben den Teig einfach direkt in die Form gegeben und platt gedrückt.). Wichtig ist im jeden Fall, dass ihr einen ca. 4 cm hohen Rand formt, der die Masse nachher beherbergt und ihr Halt gibt. Den Teig nun bei 220 °C für 8 Minuten vorbacken.

In der Zwischenzeit bereitet ihr aus:

500 g Magerquark
250 ml Sahne
150 g braunen Zucker
50 g Backkakaopulver
4 Eier
2 EL Speisestärke

die Käsecreme zu. Dazu den Quark mit der Sahne verrühren. Die Eier langsam unterrühren und zum Schluss Zucker, Kakao und Speisestärke gut unterrühren.

Nun hackt ihr noch 100 g Walnüsse klein. Gebt diese auf den vorgebackenen Boden. Verteilt die Käsecreme darauf und streut anschließend noch eine Handvoll Schokolinsen/-tropfen auf den Teig. Alles nun bei 180 °C für 25 Minuten in den Ofen schieben. Anschließend auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Lasst die Seele baumeln und genießt ein Stück Schokocheesecake. Draußen wird gerade alles weiß – ähm ja und das Anfang März. Der Winter will doch noch nicht so wirklich gehen, dabei habe ich doch extra die ersten Frühlingsblümelein gekauft. Warten wir also noch ein wenig damit. Habt alle ein schönes Wochenende.

Kleiner Tipp für Ungeduldige: Ihr könnt den Teig/Boden auch einfach weglassen und nur die Käsecreme backen. Dann aber bitte gut mit Backpapier die Springform auslegen, so dass sie auslaufsicher ist oder eine geschlossene Tarteform nehmen (keine mit herausnehmbaren Boden). Backzeit dann 30 Minuten bei 180 °C.

Selbstgemacht – alles selbstgemacht? Der Apfelpuddingkuchen schon!

Nein nicht alles selbstgemacht, aber eben doch sehr vieles. Wir sind hier so oder so eine Selbermacher-Familie. Wir basteln viel, wir backen und kochen mit frischen Zutaten und auch einige Möbel haben wir schon selbstgemacht, selbstgebaut. Und genau darum wird es bei uns im Mrz gehen, ums selbermachen, selberbacken, selberkochen, selberbauen: Do it yourself. Und weil lange Reden schwingen nicht so unbedingt unser Ding ist, fangen wir gleich damit an:

Joghurtbrötchen

Heute morgen gab es frische selbstgebackene Joghurtbrötchen zum Frühstück. Eigentlich wollte ich noch gestern abend den Hefeteig ansetzen, aber natürlich kam mal wieder etwas dazwischen und dann war ich einfach zu müde. Also heute morgen frisch ans Werk und dann hieß es etwas warten. warten. warten. Tun die Kinder nicht sooo gerne, aber wenn man dann mit duftenden frischen und vor allem warmen Brötchen am Frühstückstisch sitzt, sind alle wieder versöhnt. Nur der Sohnemann liegt leider mit Magen-Darm-Virus auf dem Sofa oder wahlweise über der Kloschüssel. Och menno und ich hatte so gehofft, dass es an uns vorübergeht. Wenigstens noch diese Woche. Ok dann nicht du doofer Virus! Die Mädels sind zudem verschnupft.

Joghurtbröchen mit Marmelade

Einige Ideen hab ich da auch schon im Kopf für Haus und Garten. Aber alles schön der Reihe nach und deshalb lass ich mir jetzt gleich den selbstgebackenen Apfelpuddingkuchen der kleinen Tochter mit einem leckeren Kaffee schmecken. Für euch habe ich noch das passende Rezept dazu und wer weiter durch Monatsmottos stöbern will und neugierig ist, was die Bloggerwelt so im März veranstaltet, dem lege ich Sonjas Sammlung ans Herz.

Kuchenbacken

Apfelpuddingkuchen

Der schmeckt der ganzen Familie und ist im Handumdrehen gezaubert.

Zuerst rührst du 75 g Butter mit 75 g Zucker schaumig. 2 Eier werden nun untergeschlagen und als letztes noch 150 g Mehl mit 2 TL Backpulver. Den Teig verstreichst du in eine 28er Kuchenform und bäckst es 10 Minuten bei 170 °C im Backofen (Ober-/Unterhitze).

In der Zwischenzeit kochst du 350 ml Milch mit 50 g gewürfelten Marzipan auf. Hinein kommt dann 1 Päckchen Vanillepuddingpulver, welches du zusammen mit 1 EL Zucker in 50 ml Milch vorher aufgelöst hattest. Kurz aufkochen und zur Seite stellen. 3 Äpfel entkernen, schälen und in Stücke schneiden. Die Apfelstücke unter die Puddingmasse rühren und diese auf den vorgebackenen Boden gleichmäßig verteilen.

Jetzt noch 75 g Mandeln mit 50 g Butter und 30 g Zucker zu Streuseln verarbeiten und diese dann auf der Puddingmasse verteilen. Dann noch 1 EL gehackte Mandeln darüberstreuen. Alles kommt nun noch für weitere 25 Minuten in den heißen Ofen. Auskühlen lassen und mit einem Schlag Sahne genießen!

Apfelpuddingkuchen

Ein Kürbiswochenende

Das letzte Wochenende stand für uns ganz im Zeichen des runden, meist orangenen Kürbis.
Wir durften am Samstag bei der Ernte kleinerer und größerer und riesiger Kürbisse helfen. Alle zusammen. War das ein Spaß. Und nebenbei lernt man auch noch eine ganze Menge, zum Beispiel wie man erkennt wan ein Kürbis reif ist. Zu allererst sollte die Schale nicht mehr feucht sein, sondern schön hart und fest. Und wenn man mit dem Fingernagel diese eindrückt, dann sollte dieses schwer gehen und keine Druckstelle hinterlassen. Das klappt übrigens wirklich und ich fand es auch sehr erstaunlich wie „nass“ eine so feste Schale sein kann. Beim Hokkaido sollte zudem der Stiel ziemlich verholzt sein. Und übrigens: so reifer ein Kürbis ist, desto leichter ist er – na gut auf die Größe kommt es natürlich auch an.
Durch diese geringe Dichte schwimmen übrigens auch die ganz großen Kürbisse noch auf dem Wasser und gehen nicht unter beim Waschen.

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Und ihr glaubt gar nicht wie viele unterschiedliche Kürbisse es gibt. Fast für jeden Anlass eine andere Sorte. Die einen schmecken süßlich wie zum Beispiel der grüne Hokkaido und eignen sich besonders gut für Kuchen, Plätzchen und Muffins. Andere sind super für die Suppe wie der Butternut bzw. Muskatkürbis und wieder andere deren Namen ich vergaß eignen sich zum Einlegen. Und natürlich gibt es dann noch die Zierkürbisse und die Schnitzkürbisse.

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Wie uns berichtet wurde war es 2014 allerdings kein gutes Kürbisjahr hier im Münsterland. Und das konnte man sogar mit bloßem Auge feststellen. Das Feld war nicht annähernd so gut bestückt wie im letzten Jahr. Der Unterschied fiel mir direkt auf. Und auch an den einzelnen Pflanzen waren einfach viel weniger Kürbisse. Wo ansonsten 10 – 12 Exemplare reifen, wuchsen dies Jahr häufig nur 6 – 8 Stück. Und sie sind auch deutlich kleiner, was gerade bei den Schnitzkürbissen sehr ärgerlich ist. Doch wir haben uns dennoch gleich welche mitgenommen für den Sonntag nachmittag.

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Innerhalb der Zwangspause aufgrund eines ordentlichen Herbstregenschauers mit Donnergrollen im Hintergrund, ließen wir es in uns in der gemütlich eingerichteten Scheune bei Kaffee, Apfelschorle und Kürbiskuchen gut gehen. Dann hieß es weiterernten oder waschen. Alle Kürbisse wurden gründlich gewaschen und auf Schadstellen untersucht. Die Kinder waren da besonders fleißig und panschten mit dem Wasser herum und wuschen die Kürbisse. Wir hingegen gingen wieder aufs Feld. Es hieß alle reifen Kürbisse zu ernten, denn die Kaninchen und Hasen hatten diese bereits gewittert und freuten sich ebenso an den reifen Kürbissen. Ärgerlich ist, dass sie diese nur kurz annagen und dann liegen lassen und sich den nächsten schnappen. Diese Kürbisse eigenen sich dann leider nicht mehr zu Verkauf oder zur Deko, denn sie vergammeln leider ganz schnell – „die haben jetzt die Kaninchenkrankheit“, so die Aussage der Kürbisfachfrau.

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Glücklich, erfolgreich und müde vielen wir am Abend dann ins Bett. Die Kleinste schlief sogar noch vor dem Essen im Wohnzimmer auf dem Boden ein 😉

Am Sonntag dann haben wir „unsere“ Kürbisse in Angriff genommen. Da wurde geschnitzt, gesäbelt, gemalt und herausgekommen sind 3 wunderschön individuelle Kürbislaternen. Dazu gab es Kürbismuffins, deren Rezept es dann ganz bald hier auf dem Blog gibt.

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veganer Schoko-Beeren-Kuchen

Wir haben nen veganen Kuchen gezaubert und ehrlicherweise wäre es mir nicht mal aufgefallen. Aber meinem Mann, der meinte du hast da keine Eier drin? Dann ist der Kuchen ja vegan. Und beim Durchsehen der Zutaten, musste ich ihm zustimmen.
Also vegan. Hier achtet aber ehrlicherweise niemand wirklich darauf. Aber gut zu wissen, dass auch keine Milch darin ist, denn dann ist es ein Kuchen für die kleine Nichte, die leider keine Milchprodukte verträgt. Was unserem großen Bedarf an Käsekuchen an Geburtstagen nicht gerade entgegen kommt.

Aber dieser Kuchen ist einfach lecker. Ihr müsst ihn ausprobieren. Vegan hin oder her. Mit frisch gepflückten Beeren aus dem eigenen Garten ist er doppelt so lecker, aber es gehen natürlich auch gekaufte Beeren oder TK-Ware. Ach und das beste:_ er ist ruckizucki gemacht.

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350 g Mehl mit 6 EL Backkakao, 1 Päckchen Backpulver und 275 g Zucker mischen. Dazu dann 100 ml Sonnenblumenöl, 350 ml Wasser und 4  TL Cranberryessig (wahlweise Apfelessig). Alles schnell zu einem glatten Teig verrühren.

Diesen dann in eine gefettete Springform geben und die gewachsenen und geputzten Stackelbeeren (ca 300 g) und Johannisbeeren (ca. 150 g) gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Als Schmankerl habe ich noch einen TL Krümelkandis darüber gestreut.

Alles dann bei 180 °C ca. 40 Minuten im Backofen backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und am besten mit Puderzucker bestäubt oder mit Schlagsahne genießen. Achtung Suchtgefahr!

Zitronenecken mit weißer Schoki

Momentan liebe ich einen leichten Zitronengeschmack im Kuchen sehr und wenn es dann auch noch sooo schnell geht, ist alles bestens.
Ihr nehmt einfach 120 g Butter oder Magarine und lasst sie in der Mikrowelle schmelzen. Dann dazu 180 g Zucker und 3 Eier und alles ordentlich mit den Rührschlägern des Handmixer verschlagen. Dazu dann den Abrieb einer Bio-Zitrone und deren Saft sowie eine Prise Salz, 200 g Mehl und 1/2 Päckchen Backpulver. Als Schmankerl habe ich noch 100 g weiße Kuvertüre hineingeraspelt und untergerührt. Danach den Teig in eine Springform füllen und bei 180°C ca 30 Minuten backen.
Ich habe alles in Ecken geschnitten. Dazu noch die ersten selbstgepflückten Erdbeeren vom Feld gepaart mit einigen Aprikosen und der Sommer kann durchstarten.

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Muttertagskuchen mit Rhabarberfüllung

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Die Schwiegermutter hatte zum Muttertagskaffee für alle Mütter, frischgebackenen Mütter, werdenden Mütter, Omas und Uromas der Familie geladen.
Natürlich sollte aber nicht nur sie die Arbeit haben, denn schließlich ist sie selbst Mutter und Oma und deshalb haben wir Kuchen mitgebracht.

Zu dieser Zeit muss es für mich ja immer Rhabarber sein und zufällig lag da auch noch ein Kilo im Hauswirtschaftsraum und wartete auf Verarbeitung. Eigentlich sollte es Marmelade werden, aber ein Kuchen geht ja auch immer 😉
Kein klassischer Kuchen mit Baiser oben drauf, sondern etwas anderes und so durchblätterte ich diverse hier im Haus befindliche Backbücher und stieß auf ein Nektarinen-Brombeer-Kuchen-Rezept. Klingt lecker und wird nun abgewandelt!

500 g Mehl in eine Schüssel sieben, 60 g Zucker und eine Prise Salz hinzufügen. Dazu kommen dann noch 300 g Butter und 4 EL Joghurt sowie der Saft einer halben Zitrone. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte elastisch sein und diesen dann 30 Minuten kühl stellen.

In der Zwischenzeit 1 kg Rhabarber waschen, putzen, eventuell abziehen und in Stücke schneiden. Dann habe ich 20 ml Zitronenmelissesirup mit dem Rharbarber in einen Topf gegeben und dieses erhitzt. Den Rharbarber zerkochen und dann eine Tüte Vanillezucker unterrühren. 2 EL Speisestärke in 10 ml Wasser auflösen und ebenfalls zum Rhabarber gegeben. Nochmal kurz köcheln lassen.

Dann 3/4 des Teiges ausrollen und eine gebutterte Tarteform damit belegen. dabei einen Rand lassen. Nun die Rhabarbermasse hineinfüllen.
Den restlichen Teig ausrollen und Kreise ausstechen, oder als ganze Platte auf die Rhabarbermasse legen. In jedem Fall sollte nachher ein „Deckel“ auf dem Kuchen liegen, egal ob wie in unserem Fall mit Kreisen und nem Herz oder eben als ganze Platte.

Jetzt den Kuchen 30 Minuten bei 200°C im vorgeheizten Ofen backen. Diesen dann auf 180 °C reduzieren und weitere 20 Minuten den Kuchen backen lassen. Abkühlen lassen und mit Schlagsahne servieren.

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